Das grüne Ungeheuer, Labyrinth im Kaoko-Veld und andere spannende DDR-Abenteuerromane: Die fünf Leben des Dr. Gundlach, Der Mann auf den Klippen, Labyrinth im Kaoko-Veld [NOOK Book]

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Dieses E-Book enthält die Demo-Versionen (ca. 10 % des Buches) von folgenden, bei EDITION digital 2011 erschienenen E-Books: Das grüne Ungeheuer (Der grüne Papst), Die fünf Leben des Dr. Gundlach, Der Mann auf den Klippen von Wolfgang Schreyer und Labyrinth im Kaoko-Veld von Dietmar Beetz.
Das Labyrinth im Kaoko-Veld entführt den Leser in den Krieg zwischen Südafrika und Angola und in den Kampf der SWAPO um ein unabhängiges Namibia. Das grüne Ungeheuer (Der grüne Papst) ...
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Das grüne Ungeheuer, Labyrinth im Kaoko-Veld und andere spannende DDR-Abenteuerromane: Die fünf Leben des Dr. Gundlach, Der Mann auf den Klippen, Labyrinth im Kaoko-Veld

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Dieses E-Book enthält die Demo-Versionen (ca. 10 % des Buches) von folgenden, bei EDITION digital 2011 erschienenen E-Books: Das grüne Ungeheuer (Der grüne Papst), Die fünf Leben des Dr. Gundlach, Der Mann auf den Klippen von Wolfgang Schreyer und Labyrinth im Kaoko-Veld von Dietmar Beetz.
Das Labyrinth im Kaoko-Veld entführt den Leser in den Krieg zwischen Südafrika und Angola und in den Kampf der SWAPO um ein unabhängiges Namibia. Das grüne Ungeheuer (Der grüne Papst) schildert den von der CIA organisierten Sturz von Jacobo Arbenz Guzmán 1954 in Guatemala. Der Mann auf den Klippen lässt Sie die USA-Invasion von 1983 in Grenada hautnah miterleben. Die fünf Leben des Dr. Gundlach führt Sie 1980 in den Kampf der FMLN gegen die Junta in El Salvador und ihre Todesschwadronen.
Außerdem enthält das E-Book die Biografien von Wolfgang Schreyer und Dietmar Beetz mit Bibliografie und Foto sowie die Übersicht aller E-Books beider Autoren.
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Product Details

  • ISBN-13: 9783863943608
  • Publisher: EDITION digital
  • Publication date: 2/9/2012
  • Language: German
  • Sold by: MVB Marketing
  • Format: eBook
  • Edition number: 1
  • Pages: 133
  • Sales rank: 784,080
  • File size: 2 MB

Meet the Author

Wolfgang Schreyer, geboren 1927 in Magdeburg. Oberschule, Flakhelfer, Soldat, US-Kriegsgefangenschaft bis 1946. Debütierte mit dem Kriminalroman "Großgarage Südwest" (1952), seitdem freischaffend, lebt in Ahrenshoop. 1956 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis für den Kriegsroman "Unternehmen Thunderstorm". Schreyer zählt zu den produktivsten und erfolgreichsten Autoren spannender Unterhaltungsliteratur in der DDR, schrieb Sachbücher, Szenarien für Funk und mehr als zwanzig Romane mit einer Gesamtauflage von 6 Millionen Exemplaren.
Dietmar Beetz
Geb. 1939 in Neustadt am Rennsteig. Oberschulbesuch in IImenau; Medizinstudium in Leipzig und Erfurt. 1965/66 Schiffsarzt; Ausbildung zum Hautarzt und Spezialisierung für Betriebsmedizin;
1973 als Arzt in Guinea-Bissau. Wohnt in Erfurt und arbeitet bis zur Stunde in seinem Beruf.
Wissenschaftliche Publikationen und seit 1971 an die 60 Buchtitel in hoher Gesamtauflage.
Einige Preise literarischer Art. Einspänner seit dem Austritt aus diversen Vereinen.
Bibliographie
Arzt im Atlantik, Erzählung, Berlin 1971
Blinder Passagier für Bombay, Roman, Berlin 1974
Visite in Guiné-Bissau, Reportage, Berlin 1975
Der Schakal im Feigenbaum und andere Märchen aus Guinea-Bissau, Berlin 1977
Skalpell und Sextant, Gedichte, Halle (Saale) 1977
Späher der Witbooi-Krieger, Roman, Berlin 1978
Weißer Tod am Chabanec, Roman, Berlin 1979
Malam von der Insel, Kinderbuch, Berlin 1981
Mord am Hirschlachufer, Roman, Rudolstadt 1982
Oberhäuptling der Herero, Roman, Berlin 1983
Familien-Theater, Kinderbuch, Berlin 1984
Labyrinth im Kaoko-Veld, Roman, Berlin 1984
Tintenfisch dressiert, Gedichte, Halle-Leipzig 1985
Der fliegende Löwe und andere Märchen der Nama, Halle (Saale) 1986
Gift für den Herrn Chefarzt, Roman, Halle-Leipzig 1987
Rabenvater Schmidt, Kinderbuch, Halle (Saale) 1987
Attentat in Rutoma, Roman, Berlin 1987
Abrechnung am Klosterfriedhof, Roman, Berlin 1989
Flucht vom Waterberg, Roman, Berlin 1989
Rund um die Talsperre Schönbrunn, Wanderheft, Gotha 1992
Das Goldland des Salomo, Roman, Erfurt 1993
Haupthaarstudie und andere Arztgeschichten aus der Vor-Seehofer-Zeit, Berlin 1993
Rhinos Reise, Kinderbuch, München 1996
Kurzschluß im Hirnkasten, Epigramme und Aphorismen, Selm 1996
Der Alte und das Biest, Krimi-Etüden, Berlin 1998
Unterm Gedankenmüll, Gedichte, Dorsten 1998
Rhön-Flirt, Roman, Hünfeld 1999
Fahndung am Rennsteig, Roman, München 2000
Tamba und seine Tiere, Märchen aus Afrika, nach alten Quellen neu erzählt, München 2001
Weihnachtshund und Bambusrüssel, Erzählung, Erfurt 2001
Cowboy Pitt, Erzählung, Erfurt 2001
Insel der Piraten, Erzählung, Erfurt 2001
Experten für Sex, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2001
Urwaldparfüm, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2001
Subtiler Quark, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2001
Die Gräfin und der Spielmann, Märchen - neu erzählt nach Karl Otto Beetz, Erfurt 2002
Humani-tätärätä, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2003
2/3-Dummheit, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2002
Süßes Geheimnis, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2004
Reform-Dracula, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2004
BeziehungsKästen, Erzählung, Erfurt 2005
Kuscheltier-Gruß, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2005
Vor Gottvaters Bürotür, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2005
Frust-Frucht, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2006
Anton G. - Eine Krankengeschichte, Erfurt 2006
E-Mail in Keilschrift, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2006
Ball-Kunst mit Spiel-Datsch, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2007
...und mählich weltkriegsreif, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2007
Am Zwerchfell-Äquator, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2008
Matscho vom Feinsten, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2008
Kaleidoskop in b, Splitter einer -biographie, Erfurt 2008
Body-Markt-Index, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2009
Mindestens monströs, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2009
Im Guiness-Buch der Retorte, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2009
Pfeifen im EURO-Keller, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2010
Jubel-Mumien-Katzentisch, Haiku und andere Sprücher, Erfurt 2010
Ährfort's Hälden-Schrey, Haiku und andere Sprüche, Erfurt
Alters-Trampolin, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2011
Herzschlag Global-Zorn, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2011
Cosa Nostra-Impf-Zock-Deal, Haiku und andere Sprüche, Erfurt 2011
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Read an Excerpt

Reyes setzte das Glas ab. Ohne meinen Gruß zu erwidern, antwortete er: "Auf Sie, Capitán, haben wir gerade gewartet. Ihren Fall werden wir auch gleich klären. Sie werfen unsere kostbaren Bomben nach Gutdünken ab, nicht wahr?"
Er wusste es also schon. Auch bei ihm hatte man mich denunziert, und anders als Mendoza glaubte er mir nicht. Dass Vorgänge innerhalb der Luftwaffe gleichfalls in seinen Geschäftsbereich fielen, war mir neu. Doch pflegen Sicherheitsbeauftragte ihre Kontrolle gern über Ressortgrenzen hinaus auszudehnen. Pflichteifer, Ehrgeiz und Misstrauen verleiten sie dazu, ihre Nase möglichst in jeden Brei zu stecken. Bestrebt, viele Fäden in ihrer Hand zu vereinen, um sie zum Knoten unumschränkter Macht zu schürzen oder Feinden daraus einen Strick zu drehen, sind sie genötigt, eine stattliche Spitzelschar zu beschäftigen. Solche Vertrauensmänner nannte man hierzulande "Soplón de policía".
Herr von Hardenberg murmelte eine Entschuldigung, er ließ uns allein; mit derart heiklen Dingen wollte er nichts zu tun haben. Ich setzte mich auf seinen Platz und blickte dem bullenhaften Reyes fest in die Augen. Er starrte zurück. Ich sagte: "Haben Sie sich extra deshalb herbemüht?" in der schwachen Hoffnung, er habe Chabelita nur meinetwegen vernommen, nicht aber wiedererkannt. Ich war ziemlich ratlos. Mit jeder Minute verschlimmerte sich meine Lage. Denn sobald ihm berichtet wurde, dass ich diesmal die Bomben sogar wieder mitgebracht hatte, würde er mich festnehmen lassen.
Unvermittelt stand er auf, schüttete mir den Rest seines Weins ins Gesicht und sagte: "Kommen Sie mit. Wir werden Ihnen was zeigen."
Ich folgte ihm ohne Widerspruch. Hinter mir ging der Soldat, seine Stiefel tappten über das Pflaster, die Waffe hielt er im Anschlag. Wir passierten das Tor in der rückwärtigen Mauer des Patio und gelangten auf den Wirtschaftshof.
"Ihr Dragoneante beantwortete unsere Fragen nicht", erklärte er mir. "Wir wollen sehen, ob 'er' jetzt den Mund auftut." Dabei stapfte er auf jene Tür zu, die zu den Stallungen und der Autogarage führte. Sein Leibwächter hielt sich weiter in meinem Rücken. Ich konnte hören, wie er an seinem Schießeisen manipulierte.
"Sie fürchten sich wohl mit mir allein?", fragte ich.
Er lachte kurz auf, musterte mich von Kopf bis Fuß und wies den Mann an, im zweiten Hof Posten zu fassen. Wir kamen nun in den dritten. Ich hatte ihn noch nie betreten. Unauffällig riegelte ich hinter mir ab, sah aber gleich, warum Reyes seinen Wachmann leichten Herzens zurückgelassen hatte. Neben dem Misthaufen nämlich stand ein weiterer Aufpasser, wenn auch ohne geschulterte Maschinenpistole. Ihm gehörte ein Karabiner, und der diente jetzt einem anderen Zweck: Zu seinen Füßen lag in der prallen Sonne Chabelita - ein Bündel aus khakibraunem Uniformtuch.
Ich kann nicht behaupten, dass dieser Anblick mich entsetzt oder gar rasend gemacht hätte. Gefühlsausbrüche verleiten zur Unbesonnenheit, und ich befand mich schon so im Nachteil, dass ich haushalten musste mit meiner Kraft. Die Wut kommt bei mir immer erst hinterher. Ich musste etwas tun, und die Wahrheit ist, dass ich bis zur letzten Sekunde nicht wusste, was. Da lag sie zusammengerollt, Fliegen umschwärmten sie, Mücken saßen auf ihrem Gesicht. Das Gewehr steckte zwischen Kniekehlen und Armbeugen, wie ich das in Esquipulas schon öfter gesehen hatte. Luis Reyes hatte ihr den "Cepo de campaña" verordnet.
"Damit Sie keinen Unfug machen", sagte der Major, "los, geben Sie Ihren Revolver her." Bei diesen Worten hielt er den eigenen schon in der Hand, der Lauf zielte auf meinen Magen. Natürlich nahm er an, dieses Mädchen sei meine Geliebte. Für ihn war es selbstverständlich, dass ich nun versuchen würde, mich auf ihn zu stürzen. Mich dazu herauszufordern und dann wie einen tollen Hund abzuknallen wird ihm im Sinn gelegen haben.
Ob dem wirklich so war, ist nicht mehr festzustellen. Ich schnallte das leere Pistolenfutteral ab, reichte es ihm mit der Linken und schoss im selben Moment aus der Rocktasche. Denn es hatte gar keinen Zweck, sich mit ihm in ein Handgemenge einzulassen. Er war viel kräftiger als ich, und ich hatte keine Lust, mich auf dem Misthaufen von ihm verdreschen zu lassen. Nun fiel er hin, und eine Handbreit unterhalb des Halsansatzes erschien auf seiner Uniform ein dunkler Fleck.
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