Der große Augenblick: Das wilde Erwachen zur wahren Natur des Geistes by Dzogchen Ponlop Rinpoche | NOOK Book (eBook) | Barnes & Noble
Der große Augenblick: Das wilde Erwachen zur wahren Natur des Geistes

Der große Augenblick: Das wilde Erwachen zur wahren Natur des Geistes

by Dzogchen Ponlop Rinpoche
     
 
Mahamudra und Dzogchen: esoterischer Buddhismus in zeitgem�er Form.

Der groe Augenblick ist auf einmal einfach da: das Erwachen, die volle Realisierung der wahren Natur des Geistes kann sehr pl�tzlich geschehen. Die Mahamudra- und Dzogchen-Lehren des Tibetischen Buddhismus beschreiben zwei verschiedene Schulungswege, die den Geist auf diesen besonderen

Overview

Mahamudra und Dzogchen: esoterischer Buddhismus in zeitgem�er Form.

Der groe Augenblick ist auf einmal einfach da: das Erwachen, die volle Realisierung der wahren Natur des Geistes kann sehr pl�tzlich geschehen. Die Mahamudra- und Dzogchen-Lehren des Tibetischen Buddhismus beschreiben zwei verschiedene Schulungswege, die den Geist auf diesen besonderen Moment vorbereiten und ihn �berhaupt erst erm�glichen. Jeder tr�gt das Potenzial zur Buddhaschaft in sich Mahamudra und Dzogchen legen es frei. Diese beiden bertragungslinien repr�sentieren die Essenz der Lehren des Buddha und erlauben uns, den Erleuchtungsgeist im eigenen Herzen zu entdecken. Dzogchen Ponlop Rinpoche erkl�rt �beraus klar und anschaulich, mithilfe welcher Methoden die Mahamudra- und Dzogchen-Praxis zur Erleuchtung f�hrt. Dabei setzt er immer wieder bei unserer allt�glichen Erfahrung von Leiden an und zeigt auf, wie Freiheit realisiert werden kann.

Mit einem Vorwort des vierzehnten Dalai Lama und des siebzehnten Karmapa

Product Details

ISBN-13:
9783899016147
Publisher:
Theseus Verlag
Publication date:
04/16/2012
Sold by:
Bookwire
Format:
NOOK Book
Pages:
376
File size:
2 MB

Read an Excerpt

Die Reise auf dem Pfad der drei Yanas Wer den Prozess durchläuft, der aus drei Yanas besteht, schaut zuerst auf sich selbst, dann auf die anderen und schließlich auf die gesamte Umwelt. Während des ersten Yana - des Hinayana - lernt man, persönliche Erfahrungen genauer zu betrachten. Bevor man in der Lage ist, sich so, wie das im Mahayana geschieht, für andere einzusetzen, benötigt man Erfahrung im Umgang mit den eigenen Emotionen und mit dem eigenen Leiden. Wer diesen Prozess durchlaufen hat, wendet sich dem zweiten Yana zu, dem Mahayana. Im Kern geht es nun darum, tiefe Einsicht für den Umgang mit anderen zu nutzen. Der Prozess mündet schließlich in das dritte Yana - das Vajrayana -, wo absolut jede unserer Erfahrungen als Gelegenheit zum Erwachen gesehen wird. Gemäß der Sichtweise des Vajrayana steht man in einem ununterbrochenen Austausch mit der ganzen Umwelt, ohne dabei dualistische Unterscheidungen vorzunehmen, wie beispielsweise die in "gut" und "schlecht" oder die in "wach" und "schlafend". Das Hinayana Der Begriff "Hinayana" bedeutet "kleines Fahrzeug" oder "Grundlagenfahrzeug" und ist dem ersten Zyklus der Lehrreden Buddhas zugehörig. Buddha wertete das Hinayana aber keineswegs ab, sondern wies lediglich darauf hin, dass hier die Grundlage für die Reise auf dem Pfad gelegt wird. Im Zusammenhang mit den beiden anderen Yanas - dem Mahayana und dem Vajrayana - ist das Hinayana so etwas wie das Fundament eines Hauses, das die darüberliegenden Stockwerke trägt. Wer ein Haus bauen möchte, muss mit dem Fundament beginnen. Je solider dieses angelegt ist, desto höher kann gebaut werden. Unsere Reise wird von vielen Faktoren beeinflusst. Welche das sind, hängt davon ab, wie gut die Basis ist, die wir auf dem Hinayana-Pfad geschaffen haben. Wenn man versucht, direkt mit der Mahamudra- oder Dzogchen-Praxis zu beginnen, dann überspringt man die Hinayana-Praxis, und das bedeutet, dass man vergisst, eine tragfähige Basis zu schaffen. Wer den Weg der drei Yanas beschreitet, ohne die Grundlagenarbeiten auszuführen, wird am Ende lediglich träumen: Es ist ein Traum über das oberste Stockwerk. Man träumt von seiner Schönheit und von all den wundervollen Dingen, die man darüber gehört hat. In Wirklichkeit aber hat man nicht einen einzigen ernsthaften Versuch unternommen, ein gutes Fundament zu legen, doch das ist die Voraussetzung, um nach oben zu kommen. Die Grundlage, die es zu schaffen gilt, ist die Erarbeitung der Hinayana-Sichtweise von der Nicht-Existenz eines Selbst, ein Verständnis von abhängigem Entstehen und die Arbeit auf dem Pfad von Abscheu und Abkehr. Möchte man die Nicht-Existenz eines individuellen Selbst verstehen, dann muss man zuvor erkannt haben, dass alle Phänomene der relativen Welt - also der samsarischen Existenz - einzig und allein dann entstehen, wenn ein Anlass und bestimmte Bedingungen dazu vorliegen. Man nennt dies "abhängiges Entstehen". Kein Phänomen entsteht völlig losgelöst von allem aus sich selbst heraus. Wer dies prüft, kann sehen, dass alle Phänomene, die eine persönliche Existenz ausmachen, nicht von Dauer, sondern vergänglich und zusammengesetzt sind. Außerdem wird deutlich, dass eine bedingte Existenz voller Leiden und Schmerzen ist. Leben in Samsara ist tatsächlich ein sich ständig wiederholender leidvoller Kreislauf, der durch Unwissenheit, störende Emotionen und das daraus resultierende negative Karma in Gang gehalten wird.

Meet the Author

Dzogchen Ponlop Rinpoche, der f�r seinen scharfen Intellekt, seinen Humor und die Klarheit seines Lehrstils bekannt ist, wurde 1965 in Rumtek im indischen Bundesstaat Sikkim, geboren und schon bald vom sechzehnten Karmapa als siebte Inkarnation des Dzogchen Ponlop Rinpoche erkannt. Heute ist er einer der f�hrenden Gelehrten der Nyingma- und Kagy�-Schule des Tibetischen Buddhismus und lehrt weltweit.

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