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Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel: Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus' bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, ...
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Die Bibel nach Biff: Roman

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Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel: Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus' bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken ...


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Product Details

  • ISBN-13: 9783894809966
  • Publisher: E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH
  • Publication date: 3/11/2009
  • Language: German
  • Sold by: Barnes & Noble
  • Format: eBook
  • Pages: 576
  • Sales rank: 567,404
  • File size: 640 KB

Meet the Author

Christopher Moore
Christopher Moore
With a body of work that boasts some of the most outlandish plots and outrageous characters ever to make it onto the printed page, Christopher Moore is rapidly making a name for himself as the clown prince of contemporary fiction. It may be a dirty job, but Moore is more than up to the task.

Biography

A 100-year-old ex-seminarian and a demon set off together on a psychotic road trip...

Christ's wisecracking childhood pal is brought back from the dead to chronicle the Messiah's "missing years"...

A mild-mannered thrift shop owner takes a job harvesting souls for the Grim Reaper...

Whence come these wonderfully weird scenarios? From the fertile imagination of Christopher Moore, a cheerfully demented writer whose absurdist fiction has earned him comparisons to master satirists like Kurt Vonnegut, Terry Pratchett, and Douglas Adams.

Ever since his ingenious debut, 1992's Practical Demonkeeping, Moore has attracted an avid cult following. But, over the years, as his stories have become more multi-dimensional and his characters more morally complex, his fan base has expanded to include legions of enthusiastic general readers and appreciative critics.

Asked where his colorful characters come from, Moore points to his checkered job resume. Before becoming a writer, he worked at various times as a grocery clerk, an insurance broker, a waiter, a roofer, a photographer, and a DJ -- experiences he has mined for a veritable rogue's gallery of unforgettable fictional creations. Moreover, to the delight of hardcore fans, characters from one novel often resurface in another. For example, the lovesick teen vampires introduced in 1995's Bloodsucking Fiends are revived (literally) for the 2007 sequel You Suck -- which also incorporates plot points from 2006's A Dirty Job.

For a writer of satirical fantasy, Moore is a surprisingly scrupulous researcher. In pursuit of realistic details to ground his fiction, he has been known to immerse himself in marine biology, death rituals, Biblical scholarship, and Goth culture. He has been dubbed "the thinking man's Dave Barry" by none other than The Onion, a publication with a particular appreciation of smart humor.

As for story ideas, Moore elaborates on his website: "Usually [they come] from something I read. It could be a single sentence in a magazine article that kicks off a whole book. Ideas are cheap and easy. Telling a good story once you get an idea is hard." Perhaps. But, to judge from his continued presence on the bestseller lists, Chris Moore appears to have mastered the art.

Good To Know

In researching his wild tales, Moore has done everything from taking excursions to the South Pacific to diving with whales. So what is left for the author to tackle? He says he'd like to try riding an elephant.

One of the most memorably weird moments in Moore's body of work is no fictional invention. The scene in Bloodsucking Fiendswhere the late-night crew of a grocery store bowls with frozen turkeys is based on Moore's own experiences bowling with frozen turkeys while working the late shift at a grocery store.

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    1. Hometown:
      Hawaii and San Francisco, California
    1. Date of Birth:
      August 5, 1958
    2. Place of Birth:
      Toledo, Ohio

Read an Excerpt

Der Engel war gerade dabei, seine Schränke zu entstauben, als ihn der Ruf ereilte. Heiligenscheine und Mondstrahlen waren nach Helligkeit sortiert, Zornesbeutel und Lichtschwerter hingen an Haken und wollten poliert werden. Ein Weinschlauch voll Glorien in der Ecke hatte geleckt, und der Engel tupfte mit einem zusammengeknüllten Tuch daran herum. Jedes Mal, wenn er das Tuch wendete, erklang aus dem Schrank ein dumpfer Chor, als hätte er den Deckel auf ein Weckglas voller Hallelujahs geschraubt.
»Raziel, was um Himmels willen treibst du da?«
Der Erzengel Stephan ragte über ihm auf, schwenkte eine Schriftrolle, als drohte er einem pinkelnden Welpen mit zusammengerollter Zeitung.
»Ein Marschbefehl?«, fragte der Engel.
»Erdenpfuhl.«
»Da war ich doch gerade erst.« »Vor zwei Millennien.«
»Ehrlich?« Raziel sah auf seine Uhr, tippte an das Glas. »Bist du sicher?«
»Was glaubst du?« Stephan hielt ihm die Schriftrolle hin, damit Raziel das Siegel mit dem brennenden Busch erkennen konnte.
»Wann soll ich los? Ich bin hier fast fertig.« »Unverzüglich. Pack die Gabe der Zungen und ein paar kleinere Wunder ein. Keine Waffen, es ist kein Rachejob. Du arbeitest undercover. Ausgesprochen low profile, aber von entscheidender Bedeutung. Steht alles im Marschbefehl.« Stephan reichte ihm die Schriftrolle. »Wieso ich?«
»Das habe ich auch gefragt.« »Und?«
»Man hat mich daran erinnert, weshalb manch anderer Engel verstoßen wurde.« »Oha! So brisant?«
Stephan hüstelte, was affektiert wirkte, denn Engel atmen nicht. »Ich bin mir nicht sicher, ob ich es eigentlich wissen sollte, aber Gerüchten nach dürfte es um ein neues Buch gehen.«
»Das soll wohl ein Witz sein. Eine Fortsetzung? Die Offenbarung Zweiter Teil, wo man eben noch dachte, man könne unbehelligt sündigen?«
»Es ist ein Evangelium.«
»Ein Evangelium, nach so langer Zeit? Wer?«
»Levi, den man Biff nennt.«
Raziel ließ seinen Lappen fallen und stand auf. »Das muss ein Missverständnis sein.«
»Es kommt direkt vom Sohn.«
»Aus gutem Grund wird Biff in den anderen Büchern nicht erwähnt. Er ist ein absolutes...« »Sag es nicht.«
»Aber er ist so ein Arschloch.«
»Da redest du und wunderst dich, dass du Pfuhldienst schiebst.«
»Wieso jetzt, nach so langer Zeit? Vier Evangelien haben doch bis jetzt genügt, und wieso er?«
»Weil es nach Erdbewohnerzeit eine Art Jubiläum der Geburt des Sohnes gibt, und er das Gefühl hat, es sei an der Zeit, die ganze Geschichte zu erzählen.«
Raziel ließ den Kopf hängen. »Ich sollte packen.«
»Die Gabe der Zungen«, mahnte Stephan.
»Unbedingt. Damit ich mir den Schwachsinn in tausend Sprachen anhören kann.«
»Immer auch die guten Seiten sehen, Raziel. Und bring mir etwas Schokolade mit.«
»Schokolade?«
»Ein Erdensnack. Du wirst sie mögen. Satan hat sie erfunden.« »Teufelsfraß?«
»Man kann nicht immer nur Oblaten knabbern, mein Freund.«

Mitternacht. Der Engel stand auf einem kahlen Hügel am Rande der heiligen Stadt Jerusalem. Er hob die Arme in die Höhe, und trockener Wind ließ seine weiße Robe flattern.
»Erhebe dich, Levi, den man Biff nennt.«
Ein Wirbelwind baute sich vor ihm auf, sammelte am Hang Staub zu einer Säule, die menschliche Gestalt annahm.
»Erhebe dich, Biff. Deine Zeit ist gekommen.«
Wütend peitschte der Wind, und der Engel hob den Ärmel seiner Robe vors Gesicht.
»Erhebe dich, Biff, und wandle unter den Lebenden.«
Langsam ließ der Wirbel nach, bis nur noch eine Staubsäule in Menschengestalt am Hang aufragte. Augenblicklich war es auf dem Hügel wieder still. Der Engel zog ein Gefäß mit Gold aus seinem Beutel und streute dessen Inhalt über die Säule. Der Staub wurde fortgespült, und ein schlammbespritzter, nackter Mann stand prustend und spuckend im Licht der Sterne.
»Willkommen unter den Lebenden«, sagte der Engel.
Der Mann zwinkerte, dann hielt er sich die Hand vor Augen, als erwartete er, hindurchsehen zu können.
»Ich lebe«, sagte er in einer Sprache, die er nie zuvor gehört hatte.
»Ja«, sagte der Engel.

»Was sind diese Laute, diese Worte?«
»Man hat dir die Gabe der Zungen gewährt.«
»Die Gabe der Zungen hatte ich schon immer. Da kannst du alle Mädchen fragen, mit denen ich zusammen war. Was sind das für Worte?«
»Sprachen. Man hat dir die Gabe der Sprachen gewährt, wie allen Aposteln.«
»Dann ist Sein Reich gekommen.«
»Ja.«
»Und wann?«
»Vor zweitausend Jahren.«
»Du nichtsnutzige Pfeife von einem Blindgänger«, sagte Levi, den man Biff nannte, und schlug dem Engel ins Gesicht. »Du bist spät dran.«
Der Engel kam wieder auf die Beine und tastete vorsichtig an seiner Lippe herum. »Spricht man so mit dem Boten des Herrn?«
»Ist mir eben gegeben«, sagte Biff.

Der Junge
Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das sich nicht zu lachen traut.
VOLTAIRE

Ihr glaubt, ihr wisst, wie die Geschichte endet, aber das stimmt nicht. Vertraut mir, ich war dabei. Ich weiß Bescheid.

Als ich dem Mann, der die Welt retten würde, zum ersten Mal begegnete, saß er am großen Brunnen in Nazareth, und eine Eidechse hing aus seinem Mund. Nur Schwanz und Hinterbeine waren noch zu sehen, Kopf und Vorderbeine steckten halb in seinem Rachen. Er war sechs, wie ich, und sein Bart noch nicht ganz ausgebildet, so dass er den Bildern, die ihr von ihm kennt, nicht eben ähnlich sah. Seine Augen waren wie dunkler Honig, und sie lächelten unter einer Mähne blauschwarzer Locken hervor, von denen sein Gesicht umrahmt war. Ein Licht - älter als Moses - sprach aus diesen Augen.
»Unrein! Unrein!«, rief ich und deutete auf den Jungen, damit meine Mutter wusste, dass ich das Gesetz kannte, doch weder sie noch die anderen Mütter, die ihre Krüge am Brunnen füllten, beachteten mich.
Der Junge nahm das Tier aus dem Mund und gab es seinem jüngeren Bruder, der neben ihm im Sand saß. Der Kleine spielte eine Weile mit der Echse, ärgerte sie, bis sie ihren kleinen Kopf reckte, als wollte sie beißen, dann hob er einen Stein auf und schlug dem Tier den Schädel ein. Ungläubig stieß er das tote Ding im Sand herum, und als er sicher war, dass es sich nicht mehr vom Fleck rühren würde, hob er es auf und gab es seinem älteren Bruder zurück.

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