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Einfach bezaubernd!: Roman
     

Einfach bezaubernd!: Roman

by Jennifer Crusie, Eileen Dreyer, Anne Stuart, Eva Kornbichler
 
Hex in the City! Ein brodelndes Hexensüppchen aus Spannung, Humor und Leidenschaft. Dee, Lizzie und Mare Fortune sind keine gewöhnlichen Schwestern: sie sind Hexen, die ihre Zauberkräfte leider nicht immer unter Kontrolle haben. Ausgerechnet, als ein charmanter Beau Dee anspricht, verwandelt sie sich in eine Eule. Als Lizzie mit einem attraktiven

Overview

Hex in the City! Ein brodelndes Hexensüppchen aus Spannung, Humor und Leidenschaft. Dee, Lizzie und Mare Fortune sind keine gewöhnlichen Schwestern: sie sind Hexen, die ihre Zauberkräfte leider nicht immer unter Kontrolle haben. Ausgerechnet, als ein charmanter Beau Dee anspricht, verwandelt sie sich in eine Eule. Als Lizzie mit einem attraktiven Zauberer anbandelt, hüpfen plötzlich Kaninchen durchs Zimmer. Und Mare kämpft mit ihren telekinetischen Fähigkeiten, als ein neuer Kollege in ihrer Arbeit auftaucht. Manchmal ist es mit der Liebe eben wie verhext! Und tatsächlich hat ihre Tante, auch eine Hexe, die Finger im Spiel …

Product Details

ISBN-13:
9783641026707
Publisher:
Goldmann Verlag
Publication date:
07/27/2009
Sold by:
Bookwire
Format:
NOOK Book
Pages:
486
File size:
540 KB

Read an Excerpt

In ihren abgetragenen blauen Shorts eilte Mare Fortune die heimische Treppe hinunter, da wurde die Haustür von einem heftigen Windstoß aufgerissen, und eine Wolke kupferfarbenen Staubes wirbelte ins Haus. Sie wedelte ihn mit der Hand beiseite und spähte hinaus, aber statt Mrs. Elders baufälliger Frontveranda gegenüber erblickte sie goldene Sonnenstrahlen, die ein rotes Ziegeldach beschienen. Ein pummeliges Kleinkind watschelte quietschend vor Lachen auf der staubigen Straße herum, und ein verwegen wirkender, dunkelhaariger Mann jagte spielerisch hinter ihm her, ebenfalls lachend. Ihr stockte der Atem, und sie dachte: Crash, und wollte hinaus in die Sonne zu ihm, doch da verschwanden er und das Baby und das rote Ziegeldach und der Sonnenschein, und es blieben nur der wolkenverhangene Himmel und die trübsinnige Duckpond Street in dem kleinen Städtchen Salem's Fork in West Virginia, und Mrs. Elders schäbige Frontveranda auf der anderen Straßenseite. Nicht das geringste kupferfarbene Staubkörnchen.
"Oh", murmelte Mare und empfand plötzlich schmerzlichen Verlust. Dann kam sie sich deswegen dumm vor. Seit fünf Jahren ist er von dir fort, und du bist darüber hinweg, ermahnte sie sich selbst. Sie wandte sich um und schloss die schwere Haustür. In diesem Augenblick sah sie, wie ihre älteste Schwester Dee im Wohnzimmer die Schmuckschatulle ihrer Mutter vom Kaminsims hob, und in dem Raum dahinter saß ihre zweite Schwester Lizzie am Esstisch, über ihr Metallurgiebuch gebeugt. Alles normal, kein Grund zur Besorgnis.
"Da zieht wohl ein Sturm auf." Mare zog ihr T-Shirt glatt und verbannte Crash und das gesamte Wunschbild aus ihren Gedanken. "Guter alter keltischer Beltane-Sturm." Pywackt, ihr Tigerkater, kam auf leisen Pfoten würdevoll die schmale Treppe hinunter, und sie lockte ihn mit schmatzenden Lippengeräuschen, die er ignorierte. "Blitze über dem Berg, ganz allein für uns, Py, Baby."
"Haben wir die nicht ausgemustert?", fragte Dee, die sich mit der messingbeschlagenen Schmuckschatulle in ihren schlanken Armen umdrehte und Mares abgewetzte Shorts stirnrunzelnd betrachtete.
"Das wolltest du", versetzte Mare.
Dee nickte zerstreut. "Komm mit", sagte sie nur und wandte sich dem Esszimmer zu. Ihr graues Wollkostüm saß perfekt um ihre zierlichen Hüften. Mare streckte Dees kastanienbraunem Haarknoten die Zunge heraus und folgte ihr ins Esszimmer, wo die ätherisch wirkende Lizzie mit den großen blauen Augen, die blonden Locken wirr, in ihrem purpurfarbenen Seidenkimono über ihr Buch gebeugt am Tisch saß. Von einem Muffin in ihrer Hand tropfte Butter auf ihren Notizblock.
Dee stellte die Schmuckschatulle auf den Tisch und sagte mahnend: "Pass auf die Butter auf, Lizzie", und Lizzie blätterte eine Buchseite um und nahm weder von Dee noch von der Butter, noch von dem Wind, der draußen vor den offenen Fenstern heulte, Notiz.
Mare ließ sich auf einen Stuhl fallen und warf einen Blick auf die Muffins. "Die sind ja alle mit Apfelmus, Lizzie. Wie langweilig. Ich hätte gern welche mit Blaubeeren und Zitronat und ."
Lizzie bewegte ihre Hand über der Schüssel mit den Muffins, ohne von ihrem Buch aufzublicken, und violetter Rauch züngelte von ihren Fingerspitzen aus über die Muffins.
"Danke." Mare reckte den Hals, um in die Schüssel zu blicken, und streckte die Hand nach einem frisch umgewandelten Blaubeer-Muffin aus, doch Dee schob die Schüssel aus ihrer Reichweite.
"Erst stimmen wir ab." Dee stellte die Schmuckschatulle in die Mitte.
Lizzie blickte von ihrem Buch auf. "Jetzt?"
Mist, dachte Mare und warf einen begehrlichen Blick auf die Muffins. Lizzie hatte sie gebacken, also waren sie genießbar.
"Ja, jetzt." Dee ließ sich am Kopfende des Tisches nieder. "Wenn Mare aufs College will, muss sie sich jetzt anmelden. Und das heißt, dass wir entscheiden müssen, wohin wir ziehen, damit sie auf ein College gehen kann, das wir uns leisten können. Und welches von Mutters Schmuckstücken wir verkaufen, um das zu finanzieren. Und in einer Stunde muss ich in der Bank sein, also müssen wir das jetzt machen."
"Nicht jetzt", protestierte Mare und starrte auf den Blaubeer-Muffin außerhalb ihrer Reichweite - komm her, verdammt -, so dass ein paar in der Luft schwirrende Staubkörnchen bläulich auffunkelten. "Nicht jetzt, und auch nicht später." Sie hob das Kinn, fühlte das Gewicht des Muffins mit ihren Gedanken, und er erhob sich langsam, bis er in Augenhöhe schwebte.
"Mare", mahnte Dee. "Doch nicht direkt vor dem Fenster."
Mare grinste und krümmte den Zeigefinger, und der Muffin schwebte zu ihr hin, wobei ein- oder zweimal bläuliche Funken stoben wie bei einem Auspufftopf mit Fehlzündungen.
"Ach du liebe Zeit." Lizzie schwenkte erschrocken ihre Hand ein wenig, als wollte sie Mare warnen. Violetter Rauch waberte von ihren Fingerspitzen, und ihr Buttermesser verwandelte sich in ein Kaninchen.
Py setzte sich interessiert auf.
"Vorsicht, Lizzie", murmelte Mare, die den jetzt vor ihrer Nase schwebenden Muffin schielend anblickte. "Du weißt doch, wie Py auf Kaninchen reagiert."
Dee errötete. "Tu den Muffin runter, Mare, bitte. Du weißt doch, wie wichtig diese Abstimmung ist."
"Ja, dir ist sie wichtig", erwiderte Mare und konzentrierte sich auf ihren schwebenden Muffin. "Aber mir nicht. Als Herrin über alles, was ich überblicke, habe ich das Gefühl, dass das College - wie soll ich sagen? - überflüssig ist." Sie warf Dee einen ärgerlichen Blick zu. Warum diskutierten sie das immer wieder? Sie war dreiundzwanzig, und sie würde nicht aufs College gehen, wenn sie nicht wollte. Der Ärger störte ihre Konzentration, der Muffin stürzte ab und zersprang, und Mare brummte: "Verdammt." Sie konzentrierte sich auf einen anderen, diesmal einen mit Zitronat, und ließ ihn aus der Schüssel schweben, während Lizzies Buttermesser-Kaninchen den Hals nach den Krümeln des ersten reckte.
Am anderen Ende des Tisches reckte Py den Hals nach dem Kaninchen.
"Du bist nicht Herrin über alles, was du überblickst", entgegnete Dee aufgebracht, "du bist ..."
"Die Königin des Universums", versetzte Mare.
". zweite Geschäftsführerin eines gewissen Value-Video!!-Ladens."
Mare zog den Muffin mit ihren Blicken zu sich heran. "Das ist nur vorübergehend. Nur eine Frage der Zeit, bis ich Königin der Firma bin."
"Ich glaube nicht, dass es bei Value Video!! Königinnen gibt", widersprach Dee.
"Ich weiß. Die haben Präsidenten. Aber wenn ich erst ganz oben bin, wird sich das ändern."
"Na, um Königin von Value Video!! zu werden, musst du aufs College gehen", meinte Dee und öffnete die Schmuckschatulle. "Mutter hat immer davon geträumt, dass wir alle aufs College gehen, und jetzt bist du dran. Höchste Zeit. Also stimmen wir ab."
"Ich will nicht", wehrte Mare sich. "Lizzie will auch nicht abstimmen, oder, Lizzie?"
Lizzie blickte auf. "Was?"
"Es ist Zeit, abzustimmen", erklärte Dee sanft.
"Na gut", murmelte Lizzie, und ihre Gedanken schweiften bereits wieder ab.
"Lizzie!", rief Mare empört.
Lizzie fuhr erschrocken auf, und Mare sah ihre Furcht und sagte beruhigend: "Ist schon gut, Lizzie, ist ja schon gut", aber es war zu spät. Lizzie wedelte mit ihren Händen, wie um sich vor Mares Zorn zu schützen, ihre Finger zitterten, und purpurne Rauchschwaden der Entschuldigung pufften über den Tisch.
"Oh Gott!", rief Mare aus, als um sie herum lavendelfarbener Rauch aufstieg.



Meet the Author

Jennifer Crusie unterrichtet kreatives Schreiben an der Ohio State University und lebt in Columbus, Ohio. In den USA schon lange eine »New-York-Times«-Bestsellerautorin, hat sie auch in Deutschland seit »Die Gerüchteköchin« mit ihren Romanen Leser und Kritiker gleichermaßen begeistert. Eileen Dreyer war als Krankenschwester für Traumapatienten und als Assistentin in der Pathologie und Gerichtsmedizin tätig, ehe sie sich dem Schreiben zuwandte. Inzwischen wurde sie für den angesehenen »Anthony Award« nominiert und wird in den USA bereits als kommende Göttin der Kriminalliteratur gefeiert. Sie lebt mit ihrer Familie in St. Louis, Missouri. ANNE STUART ist eine Legende im Buchgewerbe. Sie steht in den Bestseller-Listen der New York Times und USA Today, hat eine ganze Reihe Buchpreise gewonnen und ist die geborene Unruhestifterin. Genau wie Abby, die aus ihrer Feder stammt.

Brief Biography

Hometown:
Ohio
Date of Birth:
1949
Place of Birth:
Ohio
Education:
B.A., Bowling Green State University, 1973; M.A., Wright State University; Ph.D., Ohio University, 1986

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