Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt

Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt

by John Cacioppo, William H. Patrick
     
 
„Dieses faszinierende Buch ist gleichzeitig herzzerreißend und erhellend … Einsamkeit vereint auf meisterhafte Weise bio- und sozialwissenschaftliche Aspekte und zählt für mich zu den wichtigsten Büchern des Jahrzehnts zum Thema Menschsein.“ Daniel Gilbert, Professor für Psychologie an der Harvard University und Autor von

Overview

„Dieses faszinierende Buch ist gleichzeitig herzzerreißend und erhellend … Einsamkeit vereint auf meisterhafte Weise bio- und sozialwissenschaftliche Aspekte und zählt für mich zu den wichtigsten Büchern des Jahrzehnts zum Thema Menschsein.“ Daniel Gilbert, Professor für Psychologie an der Harvard University und Autor von „Ins Glück stolpern“
Warum wir Gesellschaft so sehr brauchen Einsamkeit ist erstaunlich weit verbreitet – und sie stellt nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Gesellschaft ein sehr ernstes Problem dar. John T. Cacioppos bahnbrechende Forschungsarbeiten zu diesem Thema vermitteln eine ganz neue Vorstellung davon, welche körperlichen und seelischen Auswirkungen die Erfahrung von Einsamkeit mit sich bringt und welche Bedeutung soziale Einbindung für uns Menschen hat. In der Evolution hat sich das Gefühl der Einsamkeit als Warnsignal entwickelt, das uns vor schmerzlicher Isolation bewahren soll, indem es uns dazu bringt, soziale Kontakte zu suchen, zu verstärken oder zu erneuern. Doch oft wirkt Einsamkeit wie ein psychologisches Gift, das schleichend unser Denken und unsere Willenskraft beeinträchtigt, unsere Fähigkeit zur emotionalen Selbstregulation einschränkt und unser Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringt. Die Folgen – und Folgekosten – sind beträchtlich: Anhaltende Einsamkeit kann ebenso schädlich für unsere Gesundheit sein wie Rauchen oder Übergewicht.
Wir müssen diese selbstverstärkenden Mechanismen verstehen, um ihnen gegensteuern zu können. Und so macht dieses Buch auch Hoffnung: indem es Wege aufzeigt, wie Menschen dem Teufelskreis der Einsamkeit entkommen können, und indem es verdeutlicht, wie jeder von uns die therapeutische Kraft und heilende Wirkung der sozialen Einbindung für sich selbst anwenden kann.
„Ich hätte nie gedacht, dass ein Buch die menschliche Natur so tiefgehend erklären kann … Einsamkeit ist ein wunderbares Loblied auf die soziale Einbindung und ein wundervolles Buch.“ Sidney Poitier, Schauspieler, Oscar-Preisträger und Autor von „Was ich dir noch sagen will“

Editorial Reviews

From the Publisher
Das Kerngeschäft John C. Cacioppos jedoch - die psychologische Erforschung der Einsamkeit – liest sich so mitreißend, dringlich, Geist und Hirn öffnend... Entscheidende Sympathiepunkte erobern die Autoren, wenn sie offene Worte über den fahrlässigen Umgang mit sozialen Bindungen finden. Gewachsene Stadtviertel werden abgerissen. Klassenverbände in den Schulen müssen Kurssystemen weichen. Arbeitnehmer werden zu Nomaden degradiert, ohne Heimat, ohne Menschen, ohne Ort. Flexibilität heißt das Zauberwort. Doch wir Menschen, das können die Autoren in ihrem Buch eindrücklich belegen - wir sind nicht so.
Deutschlandradio Kultur Fazit: Ein faszinierendes und wissenschaftlich fundiertes, sehr dichtes und gut geschriebenes Werk, das zu Selbstreflektion und Analyse von Beziehungsstrukturen einlädt und auch für Laien gut lesbar ist. Das afrikanische Sprichwort, das von den beiden Autoren einleitend dem Buch vorangestellt wurde, fasst dies alles treffend zusammen: "Wenn du schnell gehen willst, dann gehe allein. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen."
SEIN Cacioppo hat, mithilfe von William Patrick, einem ehemaligen Wissenschaftslektor bei Havard University Press, in jahrzehntelanger fächerübergreifender Forschungsarbeit Folgen von Einsamkeit genau unter die Lupe genommen und dabei überraschende Einsichten in die menschliche Psyche gewonnen. Das verdeutlichen die hier dargelegten spannend zu lesenden Ausführungen, in die viele Beispiele aus dem Alltag, dem Tierleben und aus Testversuchen eingeflossen sind. Zum Schluss wartet das Buch mit hilfreichen Ratschlägen und Lebensweisheiten auf.
ekz Bibliotheksservice Stimmen zum Originalbuch
"Dieses faszinierende Buch ist gleichzeitig herzzerreißend und erhellend. Es beschreibt, was Psychologen und Neurowissenschaftler über unser grundlegendes Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit mit anderen Menschen herausgefunden haben – und über die furchtbaren Folgen, die es hat, wenn wir ganz auf uns allein gestellt sind. Einsamkeit vereint auf meisterhafte Weise bio- und sozialwissenschaftliche Aspekte und zählt für mich zu den wichtigsten Büchern des Jahrzehnts zum Thema Menschsein."
Daniel Gilbert, Professor für Psychologie an der Harvard University und Autor von "Ins Glück stolpern"
"Diese fesselnde, komplexe und dennoch leicht verständliche Darstellung gemahnt uns, dass der Mensch ein durch und durch soziales Wesen ist und sich kein Kind und kein Erwachsener ohne starke soziale Bindungen angemessen entwickeln kann."
Melinda Blau, Coautorin von "Babyflüsterer"
"Als Frucht jahrelanger Forschung beschreibt diese großartige Darstellung die Einsamkeit, die manche von uns empfinden, und gibt guten Rat, wie sie sich anderen annähern können. Es liegt schließlich in der Natur unserer Spezies, dass soziale Gesten gegenseitig sind."
Frans de Waal, Autor von "Das Prinzip Empathie"
"Ich hätte nie gedacht, dass ein Buch die menschliche Natur so tiefgehend erklären kann. Dennoch macht uns diese wissenschaftliche Darstellung nicht kleiner, nein, sie preist vielmehr unser einfaches Menschsein. Einsamkeit ist ein wunderbares Loblied auf die soziale Einbindung und ein wunderbares Buch."
Sidney Poitier, Schauspieler, Oscar-Preisträger und Autor von "Was ich dir noch sagen will"
"Nach der Lektüre dieses Buches will man nie wieder einsam sein – und muss es auch nie wieder."
Mihaly Csikszentmihalyi, Autor von "Flow: das Geheimnis des Glücks"
Publishers Weekly

Eleanor Rigby might have been in worse shape than the Beatles imagined: not only lonely but angry, depressed and in ill health. University of Chicago research psychologist Cacioppo shows in studies that loneliness can be harmful to our overall well-being. Loneliness, he says, impairs the ability to feel trust and affection, and people who lack emotional intimacy are less able to exercise good judgment in socially ambiguous situations; this makes them more vulnerable to bullying as children and exploitation by "unscrupulous salespeople" in old age. But Cacioppo and Patrick (editor of the Journal of Life Sciences) want primarily to apply evolutionary psychology to explain how our brains have become hard-wired to have regular contact with others to aid survival. So intense is the need to connect, say the authors, that isolated individuals sometimes form "parasocial relations" with pets or TV characters. The authorsa' advice for dealing with loneliness-psychotherapy, positive thinking, random acts of kindness-are overly general, but this isna't a self-help book. It does present a solid scientific look at the physical and emotional impact of loneliness. 12 illus. (Aug. 25)

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Library Journal

Neuroscientist Cacioppo (psychology, Univ. of Chicago) and science writer Patrick present a solid scientific analysis of the physical and emotional impact of loneliness on the human body, looking to variations in brain scans, blood pressure, and immune function to demonstrate the overpowering influence and broader social context of this factor they find strong enough to alter DNA replication. Three-time Audie® Award winner Dick Hill's (www.dickhill.com) impressive, steady narration helps maintain interest in this esoteric, highly specialized, research-based text, which may appeal more to established and student psychiatrists and psychologists than to the lay reader. Recommended mainly for university libraries supporting these fields. [Audio clip available through www.tantor.com.-Ed.]
—Dale Farris

Kirkus Reviews
An absorbing account of our genetically programmed need for each other's company. Cacioppo (Psychology/Univ. of Chicago), president of the Association for Psychological Science, and Patrick, editor in chief of the Journal of Life Sciences, offer a serious but enjoyable study of loneliness and its surprisingly harmful consequences. For millennia, primitive hominids roamed the African savannah in bands that were essential for fending off large carnivores. Few isolated individuals survived long enough to pass on their genes, so our DNA promotes sociability for sound evolutionary reasons. Long before civilization and the death penalty, the worst punishment a criminal could expect was ostracism. "Loner" is a word often seen in articles on serial killers. The authors rock no boats by explaining that personal happiness as well as material success requires the ability to manage the give-and-take of human interaction. They deliver some jolts describing what happens in the absence of social connections. High-tech research and population studies prove that lonely people suffer more than emotional stress. They fall ill more quickly, recover slowly and live shorter lives. While traditional culprits-lack of social support and unhealthy habits-contribute, it's clear that isolation produces disease by impairing immunity, slowing wound repair and accelerating the aging process. Research subjects persuaded that they are unpopular show impaired judgment and a slower ability to solve problems. Those looking for cheerful advice on winning friends, attracting lovers and forging alliances with colleagues should move on to the self-help section of their bookstores, but they should also read Cacioppo andPatrick's work. It provides convincing evidence that lonely people shoot themselves in the foot by harboring irrational fears of those whose friendship they seek. Top-notch science writing: stimulating and useful information conveyed in accessible prose. Agent: Lisa Adams/The Garamond Agency

Product Details

ISBN-13:
9783827428646
Publisher:
Spektrum Akademischer Verlag
Publication date:
09/22/2011
Edition description:
2011
Pages:
386
Product dimensions:
0.00(w) x 0.00(h) x (d)

What People are saying about this

"Top-notch science writing: stimulating and useful information conveyed in accessible prose." —-Kirkus Starred Review

Meet the Author

John T. Cacioppo ist Tiffany and Margaret Blake Distinguished Service Professor und Direktor des Center for Cognitive and Social Neuroscience an der University of Chicago. Er hat das Forschungsfeld der sozialen Neurowissenschaften entscheidend mitgeprägt,war unter anderem Präsident der Association for Psychological Science und hatzahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen erhalten. Er lebt in Chicago.
William Patrick hat alsWissenschaftslektor bei Harvard University Press gearbeitet und ist Mitbegründer der Zeitschrift The Journal of Life Sciences. Er lebt auf Cape Ann im US-Bundesstaat Massachusetts.

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