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Gefährliches Begehren: Roman [NOOK Book]

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Gefährliches Begehren: Roman

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Overview

Ausgerechnet Lady Alicia Lawrence, von der guten Gesellschaft als notorische Lügnerin gebrandmarkt, kommt einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur. Nur Stanton Horne, Spion des Königs, schenkt ihr Glauben. Auf einer skandalösen Hausparty gibt sie sich als seine Mätresse aus, um den Feind zu enttarnen. Unversehens geraten die beiden in einen wilden Strudel leidenschaftlichen Begehrens.

Kann die schöne Alicia das Herz ihres Meisterspions zum Schmelzen bringen …

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Product Details

  • ISBN-13: 9783641047139
  • Publisher: E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH
  • Publication date: 7/28/2010
  • Language: German
  • Sold by: Barnes & Noble
  • Format: eBook
  • Pages: 416
  • File size: 891 KB

Read an Excerpt

England, 1813

Lord Wyndham,
ich schreibe Euch, weil Ihr mir als ein geringerer Idiot erscheint als andere Herren. Die Klatschspalten waren voll davon, dass Eure Cousine Lady Jane Pennington einen profanen Kartenspieler geheiratet hat, und doch bekennt Ihr Euch weiterhin zu ihr und beweist damit für ein Mitglied Eurer Spezies ausgezeichnetes Urteilsvermögen.
Deshalb habe ich entschieden, Euch mit einer Sache zu betrauen, die mir kürzlich zu Ohren gekommen ist. Ich glaube, dass sich gerade eine Verschwörung gegen die Krone bildet. Die Einzelheiten entnehmt bitte den folgenden Seiten. Was Ihr mit dieser Information anstellt, interessiert mich nicht im Geringsten. Ich habe nicht vor, meine Zeit mit den Angelegenheiten von Männern zu verschwenden.
Lady Alicia Lawrence

Stanton Home, der elfte Marquis von Wyndham, Mitglied der Royal Four - einem Geheimbund der mächtigsten Männer Englands -, angesehener Experte für historische Dokumente und darüber hinaus noch ein äußerst attraktiver Mann, besah sich die Bescherung auf dem Boden seiner Eingangshalle und verkniff sich ein ratloses Seufzen.
»Es tut mir leid, Mylord«, sagte der Diener rasch. »Ich mache das sofort sauber, Mylord. Es tut mir so leid, Mylord.« Stantons stammelnder Bursche wich vor ihm zurück, wie man vor einer gefährlichen, menschenfressenden Bestie zurückweichen würde. Vorsichtig hob Stanton die Hand, um eine beschwichtigende Geste zu machen, aber der Mann jammerte und wurde leichenblass. »Es t...tut m...mir l... leid, M...m...mylord.«
Stanton gab auf. Bei manchen Leuten war eben Hopfen und Malz verloren. Er hatte sich bei dem Burschen nur da - für entschuldigen wollen, dass er so plötzlich um die Ecke der Halle gebogen war und seinen eigenen Tee zu Boden gestoßen hatte. Jetzt würde der Diener zweifellos Geschichten darüber erzählen, wie er der Wut seines Dienstherren nur knapp entgangen war.
Die Tatsache, dass er seiner außergewöhnlich genauen Erinnerung nach in seinem Haus noch nie die Stimme er hoben hatte, schien keinen Einfluss auf die Ehrfurcht zu haben, die sein Personal ihm gegenüber empfand.
Ja, er konnte ein schwieriger Dienstherr sein. Es stimmte auch, dass er nicht besonders gesellig war. Und doch hielt er sich für einen gerechten und ausgeglichenen Menschen und nicht für ein großes, behaartes Ungeheuer, das junge bartlose Burschen so sehr erschreckte, dass sie den Verstand verloren und - offensichtlich - auch die Fähigkeit, ein Teetablett zu tragen.
»Junger Mann —«
»Dobbins, Mylord!«
»Ja, Dobbins, natürlich.« Stanton atmete noch einmal beschwichtigend ein. »Wenn Ihr hier fertig seid, dann würde ich es begrüßen, möglichst bald ein neues Teetablett zu bekommen.«
Der Mann fiel auf die Knie, als duckte er sich vor einem Schuss und fing an, fieberhaft das zerbrochene Geschirr aufzusammeln. Seine Hände zitterten so sehr, dass Tee von den Scherben auf Stantons Stiefel tropfte.
Der Bursche fiel angesichts dieser Tatsache fast in Ohnmacht. »Mylord! Oh, Mylord, ich -«
Stanton konnte es sich nicht länger anhören. Er machte auf dem Absatz kehrt und schlenderte davon. Solange er zu - gegen war, würde ohnehin nichts Sinnvolles geschehen. Es schien, als brauche es nicht mehr, seinen gesamten Haushalt in Angst und Schrecken zu versetzen, als dass er ein Zimmer seines eigenen Hauses betrat.
Es war immer so. Wo auch immer er hinging, drängten Mütter ihre Kinder aus seinem Weg und selbst die kampfeslustigsten Männer wandten den Blick ab. Kein noch so sorgfältig gepflegtes Äußeres vermochte den Eindruck zu tilgen, dass er in Wirklichkeit ein fieses, furchteinflößendes Monster war.
Es reichte aus, einen Mann an sich zweifeln zu lassen.
Vielleicht war er in letzter Zeit tatsächlich ein bisschen angespannt. Warum sollte er es auch nicht sein, wenn der schlimmste Spion, mit dem England es je zu tun gehabt hatte, ihm und seinen Kameraden von den Royal Four schon wieder entwischt war? Es stimmte zwar, dass die Schimäre dieses Mal ein wenig angeschlagen aus der Sache herausgekommen war und sich vor ihren Suchtrupps versteckte, ihren besten Männern nur einen Schritt voraus.
Der Gedanke daran, dass der außerordentlich gefährliche französische Adlige, der sich ihnen gegenüber mit solcher Leichtigkeit als junger englischer Kammerdiener ausgegeben hatte, nun Schmerzen erdulden musste und dem Abgrund nahe stand, war recht befriedigend. Aber Stantons sehnlichster Wunsch war es, den kalten Leichnam des Mannes vor sich ausgestreckt auf dem Boden liegen zu sehen.
Doch dieser Wunsch erwies sich, als nicht so einfach zu erfüllen.
Obschon das besondere Talent der Schimäre, in immer neue Rollen zu schlüpfen, mit den Schnittwunden in ihrem Gesicht nicht mehr zum Tragen kommen konnte, so war der brillante Verstand des Mannes doch unbeeinträchtigt.
Der Krieg gegen Napoleon war zum Stillstand gekommen - beide Seiten verzeichneten derzeit schwere Verluste. England und Frankreich standen sich mit den Schwertern an der Kehle ebenbürtig gegenüber und warteten nur darauf, dass irgendetwas die Balance zu ihren Gunsten entschied.
So weit die Entschuldigung für Stantons etwas angespannte Nerven in letzter Zeit. Er war einfach nur ein bisschen ... nervös.
Als er davonging, hörte er, wie ein zweiter Bursche dem ersten zu Hilfe kam. Ihr Flüstern war leicht den Flur hinunter zu hören.
»Der Herr ist in letzter Zeit einfach nur zum Fürchten, nicht?«
Dobbins grunzte zustimmend. »Ich hab schon gedacht, es wär um mich geschehn.«
»Wenn er mich fragen würde, würde ich ihm raten, sich 'ne Frau zu suchen. der muss 'n bisschen dampf ablassen, bevor er noch platzt.«
»Wird nicht passieren. der Herr wird schwerlich 'ne Dame finden, die vor seinen kalten Augen nicht schreiend davonrennt. Keine Dame, die ich bisher gesehn hab, würde ihr Herz an so 'nen harten Hund hängen!«
Harter Hund? das war neu. Einfallsreich und sogar ein bisschen alliterierend. Stanton fand es in jedem Fall anziehender als »Teufelsbrut« oder »eiskalter Teufel«. er setzte seinen Weg kommentarlos fort. Was würde es ihm schon bringen, wenn er sie für ihre Respektlosigkeit tadelte, außer dass er damit die angst unter seinen angestellten noch schürte?
Und doch, als er allein in seinem Studierzimmer saß und auf seinen Tee wartete, ließ ihm dieser letzte Kommentar keine ruhe.
»Keine Dame würde ihr Herz an so einen hängen.«

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