Schamanentum: Die Wurzeln unserer Spiritualität

Schamanentum: Die Wurzeln unserer Spiritualität

by Wolf-Dieter Storl
     
 

Angef�llt mit Geschichten und Mythen, bietet dieses Buch einen berblick �ber die schamanischen Wurzeln unserer Kultur und bringt den Leser in Kontakt mit diesen alten Wegen, die auch heute noch in uns lebendig sein k�nnen.

Zusammen mit Wolf-Dieter Storl gehen wir den schamanischen Praktiken der indigenen V�lker Europas nach. Welche Heilmethoden kannten die… See more details below

Overview

Angef�llt mit Geschichten und Mythen, bietet dieses Buch einen berblick �ber die schamanischen Wurzeln unserer Kultur und bringt den Leser in Kontakt mit diesen alten Wegen, die auch heute noch in uns lebendig sein k�nnen.

Zusammen mit Wolf-Dieter Storl gehen wir den schamanischen Praktiken der indigenen V�lker Europas nach. Welche Heilmethoden kannten die Kelten, Germanen und Slaven? Wie gingen Schamanen und Schamaninnen mit den G�ttern, Naturgeistern, Krankheitsd�monen und anderen Wesen aus der Anderswelt um? Welche Rolle spielten sakrale heilende Panzen oder totemische Tiere? Wie und warum geht uns das heute etwas an? Ein inspirierender Streifzug durch die Geschichte und eine Botschaft an unsere heutige Welt. Wir sind Natur. Dieses Buch spricht in schillernden Farben davon.

Product Details

ISBN-13:
9783899016604
Publisher:
Aurum Verlag
Publication date:
08/23/2012
Sold by:
Bookwire
Format:
NOOK Book
Pages:
184
File size:
1 MB

Read an Excerpt

Wo liegt der Unterschied zwischen Schamanentum und europäischen Vorstellungen von Magie? Magie ist Macht, ist ein Handhaben okkulter Kräfte, die mit Hilfe von Symbolen, Beschwörungen, Zeremonien und dergleichen Zwang ausübten. Magie gehört allgemein eher zu den Schriftvölkern, zum priesterlichen Tun. Es ist nicht dasselbe wie Schamanentum. Schamanentum heißt, mit der Natur reden, mit dem natürlichen Fluss der Dinge im Einklang sein. Im Tao Te King heißt es: "Wer die Natur zwingen will, endet früh." Bei den meisten Naturvölkern nimmt man es als gegeben, dass die Natur an sich perfekt ist, ohne Tadel, ohne Notwendigkeit, dass man groß etwas an ihr verändert oder sie manipuliert. Der Traum der Ahnen, wie die Australier sagen, hat alles richtig in Gang gesetzt. Es gibt da nichts, was der Mensch extra machen müsste. Die Aufgabe des Menschen sei es, diesen Traum zu wahren. Ich hatte einmal in Aquitanien eine ganz starke Vision: Ich bin an einem See und da sind Robben oder Seehunde drinnen, die tauchen in die Tiefe und haben Zugang zu den tiefen Weisheiten der Erde. An dem einen Ende des Sees waren Wissenschaftler. Die haben alles versucht, diese Seehunde zu fangen und ihnen ihre tiefen Geheimnisse abzuzwingen. Da taucht ein Seehund vor mir auf und sagt: "Uns kann niemand zwingen. Diese Weisheiten, wir geben sie frei. Es geht nur ohne Zwang." Was ich unter Magie verstehe ist, dass man versucht, aus einer Art spirituellen Blindheit heraus zu zwingen und zu richten, anstatt die Weisheit der Natur selber walten zu lassen. Hinter Magie verbirgt sich oft ein Super-Ego, das etwas erzwingen will. Du hast mal etwas von einem schamanischem Wetterzauber erzählt. Ist das nicht so etwas Ähnliches wie Magie? Der Natur etwas abringen, was eigentlich in dem Moment nicht da ist? Das sind fließende Grenzen. Das ist kein Zwingen, keine Theologie, sondern man redet mit den Wolkengeistern: "Bitte habt Mitleid!" Es ist mehr eine Bitte. So gehen die Indianer zum Beispiel auch auf Pflanzen zu. Sie sagen nicht: "Der Gundermann hat ätherische Stoffe, die im Experiment diese und jene Wirkungen zeigen." Der Pflanzenschamane, der Medizinmann oder die Medizinfrau geht zur Pflanze hin und sagt: "Ihr seid mächtig, ihr habt große Macht, und wir brauchen Hilfe. Bitte, seid gütig, helft uns armen kranken Menschen!" Um ihre Kräfte zu benutzen, muss man die Pflanzen erst fragen. Das ist etwas anderes als Magie.

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