Sprachbiographien: Sprache und Sprachgebrauch vor und nach der Wende von 1989 im Erinnern und Erleben von Zeitzeugen aus der DDR. Inhalte und Analysen narrativ-diskursiver Interviews

Sprachbiographien: Sprache und Sprachgebrauch vor und nach der Wende von 1989 im Erinnern und Erleben von Zeitzeugen aus der DDR. Inhalte und Analysen narrativ-diskursiver Interviews

by Ulla Fix, Dagmar Barth
     
 

In narrativ-diskursiven Interviews werden Menschen, die die DDR bewußt erlebt haben und jetzt in den neuen Bundesländern leben, nach ihren sprachlich-kommunikativen Erfahrungen und Bewertungen damals und heute - im Sinne der Foucaultschen Ordnung des Diskurses - befragt. Es zeigt sich, daß sowohl die Inhalte der Interviews als auch die Darstellungs

Overview

In narrativ-diskursiven Interviews werden Menschen, die die DDR bewußt erlebt haben und jetzt in den neuen Bundesländern leben, nach ihren sprachlich-kommunikativen Erfahrungen und Bewertungen damals und heute - im Sinne der Foucaultschen Ordnung des Diskurses - befragt. Es zeigt sich, daß sowohl die Inhalte der Interviews als auch die Darstellungs- und Deutungsweisen der Interviewten etwas über deren Verhältnis zur politischen Vergangenheit und Gegenwart ausdrücken.
Der Band enthält 22 (behutsam gekürzte) Interviews aus den Jahren 1994 bis 1996. Während die Interviewtexte in einer «Lesetranskription» vorgestellt werden, liegt den Analysen eine feinere Transkription zugrunde. Den Interviews sind zwei Aufsätze vorangestellt: ein Projektbericht von Fix, der auf die Ethnostrategien der Interviewten eingeht, sowie eine quantitative oberflächen- und tiefenstrukturelle Analyse der in den Interviews verwendeten Referenzmittel von Barth.

Product Details

ISBN-13:
9783631332085
Publisher:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Publication date:
06/19/2000
Series:
Kommunikationsgeschichte Series, #7
Pages:
720
Product dimensions:
5.83(w) x 8.27(h) x (d)

Meet the Author

Die Autorinnen: Ulla Fix, geb. 1942, Studium der Germanistik, Anglistik, Pädagogik von 1963-1968 in Leipzig, Promotion 1971, Habilitation 1988, Wiss. Assistentin, Oberassistentin und Dozentin in Leipzig. Lektorentätigkeit in Bagdad und Helsinki, Habilitationsstipendium in Halle bei Gotthard Lerchner. Seit 1992 Professorin für deutsche Sprache der Gegenwart an der Universität Leipzig.
Dagmar Barth, geb. 1971, Studium der Anglistik, Germanistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft in Leipzig, Magisterabschluß 1995, Mitarbeiterin an Projekten an der Universität Leipzig und an der Katholischen Universität Brüssel, Lehrauftrag in Paderborn, Promotionsstipendium und Projektmitarbeiterin in Konstanz. Seit 2000 Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der Universität Halle.

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