111 Gründe, die SpVgg Greuther Fürth zu lieben: Eine Liebeserklärung an den großartigsten Fußballverein der Welt

111 Gründe, die SpVgg Greuther Fürth zu lieben: Eine Liebeserklärung an den großartigsten Fußballverein der Welt

by Florian Pöhlmann

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Overview

Während es ja wirklich ein Kinderspiel ist, Fan des FC Bayern zu sein, braucht es in Fürth dafür schon echte Kerle, Hingabe zum schönsten Sport der Welt, viel Geduld und reichlich Demut. Als Dino der 2. Liga nach eineinhalb Jahrzehnten im Unterhaus schon als 'unaufsteigbar' verspottet, machte sich der Verein sein Schicksal schließlich zu eigen und zeigte damit, dass man auch im Profifußball mit reichlich humorigem Hintersinn und Wortwitz punkten kann. Die Spielvereinigung wird zwar immer zwischen notorischem Außenseiter und ewigem Ausbildungsverein angesiedelt sein, aber gerade das macht sie so liebenswert. Wer das Kleine, das Unvollendete, das Familiäre und das ewige Vor-sich-hin-Werkeln schätzt, muss die Spielvereinigung einfach ins Herz schließen. Fußball wird hier wahrlich noch gearbeitet, aber gewiss nicht in Nadelstreifenanzügen. Die Profis kommen mit dem Golf zur Arbeit, nicht im Maserati. Und die schönsten Siege werden regelmäßig gegen diesen Verein aus der Nachbarschaft gefeiert - selbstverständlich in der Gustavstraße, der inoffiziellen Partymeile der Spielvereinigung. EINIGE GRÜNDEWeil sich die Fürther Fans von der Staatsmacht nichts gefallen lassen. Weil Henry Kissinger einen Stehplatz hatte. Weil der Platzwart ein ganz lieber Lump ist. Weil ein Brasilianer den Torfluch beendete. Weil kein Luchs die Feier störte. Weil es 154 Minuten bis zur ersten Meisterschaft dauerte. Weil zwei Fürther das Wunder von Bern erlebten. Weil Eugen Hach noch einen Koffer in Fürth hat. Weil Johannes Geis mitten ins Herz der Nürnberger traf. Weil es am Laubenweg noch echte Cowboys gibt. Weil ein kleiner Vogel den Ronhof rettete. Weil Asamoahs Abgang ein magischer Moment war. Weil Edgar Prib einen Jungen-Traum lebte. Weil die Spielvereinigung vor dem Club Meister war. Weil 'Loddar' nie ein Thema war. Weil Fürth nie Nürnberg sein wollte. Weil ein 'Sir' Fürths Fußball kultivierte. Weil bei der Spielvereinigung auch das Bier 'Grüner' ist. Weil im Ronhof ein Licht aufgeht, wenn es dunkel wird. Weil Mourinho bei der Spielvereinigung spionierte. Weil Mike Büskens die 'Zigarettenbürschle' zusammenfaltete. Weil Roland Stein den großen FC Bayern aus dem Pokal schoss.

Product Details

ISBN-13: 9783847515340
Publisher: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Publication date: 11/24/2014
Sold by: Libreka GmbH
Format: NOOK Book
Pages: 328
File size: 281 KB

About the Author

Der Autor FLORIAN PÖHLMANN ist ein typischer fränkischer Grenzgänger. Im März 1972 in Nürnberg geboren, wuchs er die folgenden drei Jahre im Fürther Stadtteil Stadeln auf. Mit der Spielvereinigung kam er erstmals 1990 näher in Kontakt, stand auf den schiefen Stufen des alten Ronhofs und genoss den rauen Charme des Fußballs am Schwalbenberg beim TSV Vestenbergsgreuth. Er begleitete das Kleeblatt bei der Rückkehr in die 2. Liga für das Franken Fernsehen und kümmert sich seit 1999 darum, dass die Belange der SpVgg Greuther Fürth auch in der NÜRNBERGER ZEITUNG nicht zu kurz kommen.

Read an Excerpt

'Ein ungleiches Duell, sollte man meinen, doch der Ertl ließ dem eingebürgerten Spanier keinen Raum zur Entfaltung. ›Herr Herberger hatte mir aufgetragen: Sie nehmen den Di Stefano knallhart‹, blickte der Defensivspezialist an diesem denkwürdigen Tag zurück. Herberger selbst wurde in seinen Memoiren noch deutlicher. ›Ertl, habe ich gesagt, Ihr Gegenspieler ist ein Mann von absoluter Weltklasse. Behandeln Sie ihn so, dass er heute nicht nur eines, sondern zwei Spiele macht: sein erstes gegen Sie - und sein letztes überhaupt.‹ Der bis heute für die Unnachgiebigkeit eines Abwehrspielers stehende Spruch, einen Gegenspieler bis auf die Toilette zu verfolgen, könnte also just diesem Zweikampf entstammen. ›Wenn dir jemand einen mit der Axt mitgeben wollte, tat er das auch‹, sagte Di Stefano Jahrzehnte später, und man darf annehmen, dass ihn bei dieser Vorstellung gerade Ertl Erhard verfolgte. Ein Tor war dem Ausnahmekönner an diesem Tag jedenfalls nicht vergönnt, weswegen sich der Fürther gleich in doppelter Hinsicht als Sieger fühlen durfte.' Florian Pöhlmann

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