Berufsbiographie und Arbeitsmarktkrise: Eine Untersuchung zu individuellen Arbeitsmarktstrategien von Facharbeitern

Berufsbiographie und Arbeitsmarktkrise: Eine Untersuchung zu individuellen Arbeitsmarktstrategien von Facharbeitern

Paperback(1991)

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Product Details

ISBN-13: 9783810009135
Publisher: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Publication date: 06/14/2012
Series: Biographie & Gesellschaft , #13
Edition description: 1991
Pages: 328
Product dimensions: 0.00(w) x 0.00(h) x 0.03(d)

Table of Contents

Vorbemerkung.- 1. Einleitung.- 1.1 Segmentation des Arbeitsmarktes und Arbeitsmarktverhalten.- 1.2 Biographische Perspektive und Arbeitsmarkt.- 1.3 Der Sozialtypus: Facharbeiter.- 1.4 Methode, Sample und Aufbau der Studie.- 2. Arbeitsmarktstrukturen und die Berufsverläufe von Facharbeitern.- 2.1 Die Arbeitsmarktsituation von Facharbeitern: Vom Facharbeitermangel zum Beschäftigungsrisiko.- 2.2 Regionale Unterschiede — Gemeinsamkeiten in der Tendenz.- 2.3 Berufsverläufe von Facharbeitern: der erlernte Beruf stellt die Weichen.- 2.4 Verlaufsmuster bei einem Berufswechsel.- 2.5 Berufsverlaufsmuster: Facharbeiter bleiben.- 2.6 „Stabile Wechsel“? Zur Verteilung der Risiken.- 2.7 Berufsspezifische Erwerbsverläufe und Risiken.- 3. Die Berufsbiographien der Facharbeiter: Balancen zwischen Autonomie und Zwang.- 3.1 Individuelles Arbeitsmarkthandeln und strukturelle Bedingungen.- 3.2 Arbeitsmarktstrategien und Orientierungen von Facharbeitern im berufsbiographischen Verlauf — Eine Typologie.- 3.2.1 „In dieser Sache kannst Du total kreativ arbeiten“ — Die arbeitsinhaltlich orientierten Facharbeiter.- 3.2.1.1 „Ich wollte gern was machen, wenn es fertig ist, daß das funktioniert“ — Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche.- 3.2.1.2 „Ich will auch weiter, höher“ — Arbeitsmarkthandeln und Berufeverläufe nach der Ausbildung.- 3.2.1.3 „Es wär ‘ne Arbeit gewesen, wo kein qualifizierter Facharbeiter ran muß“ — Überbetriebliche Arbeitsmarktstrategien.- 3.2.1.4 „Manche wechseln und wissen nicht mehr was sie wollen. Ich wollte nur dahin“ — Die innerbetrieblichen Arbeitsmarktstrategien.- 3.2.1.5 „Ich habe einfach Interesse — wie ein Wissenschaftler, der was Neues sucht, der flippt darin aus“ — Berufliche Qualifizierung als Strategie.- 3.2.2 „Ich bin immer ein bißchen vorsichtig“ — Die sicherheitsorientierten Facharbeiter.- 3.2.2.1 „Wichtig war mir, daß ich eine Lehrstelle hatte“ — Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche.- 3.2.2.2 „Bleib nicht hier, wer weiß wie lange das noch gut geht“ — Die antizipierte Krise.- 3.2.2.3 „Es ist alles unsicher draußen“ — Sicherung des Arbeitsplatzes durch Verbleib im Betrieb.- 3.2.2.4 „Bin ganz gut durchgerutscht“ — Innerbetriebliche Strategien und Qualifikationsverhalten.- 3.2.3 „Wenn man genügend Geld hätte, würde keiner arbeiten“ — Die lohnorientierten Facharbeiter.- 3.2.3.1 „Mir war es egal, ob Du was lernst oder in den Hafen gehst“ — Berufewahl und Ausbildungsplatzsuche.- 3.2.3.2 „Egal, ob man im Großbetrieb oder im Kleinbetrieb arbeitet, Hauptsache das Geld stimmt“ — Betriebswechsel als überbetriebliche Arbeitsmarktstrategie.- 3.2.3.3 „Das laß ich auf mich zukommen“ — Die innerbetrieblichen Strategien.- 3.2.3.4 „Da müßte man schon eine genügende Liebe zum Beruf haben“ — Das Qualifikationsverhalten.- 3.2.4 „Da dacht’ ich mir: das war ich noch nicht Also bin ich hin“ — Die „Optimierer“.- 3.2.4.1 „War ein Beruf mit weiteren Ausbildungsmöglichkeiten“ — Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche.- 3.2.4.2 „Nach vielen Meinungsverschiedenheiten hab’ ich mir gesagt: Du machst den Abflug“ — Der überbetriebliche Arbeitsplatzwechsel.- 3.2.4.3 „Hauptsache, erst mal im Betrieb sein hier waren Wege offen“ — Die Spekulation auf den internen Arbeitsmarkt des Großbetriebes.- 3.2.4.4 „Je besser man qualifiziert ist, umso besser kann man sich verkaufen“ — Die Qualifizierungsstrategie.- 3.2.4.5 „Wenn sich was ergeben würde, würde ich überlegen und abwägen“ — Die Kosten-Nutzen-Rechnung als Handlungsmodus.- 3.2.4.6 „Das, was ich jetzt mache, entspricht meinen gegenwärtigen Interessen“ — Lebensphasen als Orientierungspunkte für Motive und Strategie.- 3.2.5 „Ich hab’ immer zu allem Ja und Amen gesagt“ — Die inaktiven Facharbeiter.- 3.2.5.1 „Fernsehmechaniker wollte ich werden Maler ist auch nicht schlecht“ — Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche.- 3.2.5.2 „Da hab’ ich Mut gefaßt, zu sagen: Ich kündige!“ — Der Betriebswechsel als Ausnahme.- 3.2.5.3 „Vorstellbar ist das — aber ich arbeite nicht darauf hin“ — Innerbetriebliche Strategien und Qualifikationsverhalten.- 3.2.5.4 „Man paßt sich eben an“ — Die Anpassung an die berufliche Realität.- 3.2.6 Zusammenfassung der typologie.- 3.2.7 Exkurs: Motivwechsel im Laufe der Berufebiographie.- 3.3 Heterogenität: Wechselwirkung von Strukturen und Individualität.- 3.3.1 Die Bedeutung des Berufs.- 3.3.2 Die Bedeutung des Alters.- 3.3.2.1 Arbeitsmarkthandeln und Orientierungen in unterschiedlichen Lebensphasen.- 3.3.2.2 Die Generationszugehörigkeit.- 3.3.3 Die Bedeutung von Persönlichkeitsstrukturen und Handlungskompetenzen.- 3.3.3.1 Realitätsbezogenes Planungsvermögen.- 3.3.3.2 Flexibilität und Veränderungsbereitschaft.- 3.3.3.3 Selbst- und Qualifikationsbewußtsein.- 3.4 Das Zusammenwirken von Beruf, Alter und Persönlichkeit.- 4. Kriseninterpretation und künftiges Arbeitsmarkthandeln — zwischen Pessimismus und individueller Perspektive.- 4.1 Allgemeine Krisenwahrnehmung und -interpretation.- 4.1.1 „Pessimistische“Interpretation der Arbeitsmarktkrise.- 4.1.1.1 „Es wird stagnieren, es wird rationalisiert“ — Krisendeutung: Technischer Wandel und wirtschaftliche Strukturen.- 4.1.1.2. „Der Staat meint, er schafft Arbeitsplätze, aber da schafft er nur noch mehr Arbeitslose“ — Krisendeutung: Versagen des Staates.- 4.1.1.3 Krisenverlauf aus pessimistischer Sicht.- 4.1.2 „Fatalistische“Interpretation der Arbeitsmarktkrise.- 4.1.2.1 „Das ist immer so gewesen“ — Krisendeutung: Die Macht des Schicksals.- 4.1.2.2 „Ist eben so — die Maschinen verdrängen die Arbeitsplätze“ — Krisendeutung: Technik fordert Tribut.- 4.1.2.3 Krisenverlauf aus fatalistischer Sicht.- 4.1.3 „Optimistische“Interpretation der Arbeitsmarktkrise.- 4.1.3.1 „Es liegt die Zukunft darin, auf Kosten der Arbeitsplätze“ — Krisendeutung: Technikoptimismus.- 4.1.3.2 „Man muß das anders sehen: Wer ist arbeitslos?“ — Krisendeutung: Arbeitslosigkeit ist kein Problem.- 4.1.3.3 Krisenverlauf aus optimistischer Sicht.- 4.1.4 Auswege aus der Beschäftigungskrise.- 4.1.4.1 „Das muß ‘ne Arbeitszeitverkürzung geben, wenn nicht eine soziale Explosion kommen soll“ — Krisenlösung: Arbeitszeitverkürzung.- 4.1.4.2 „ daß neue Arbeitsplätze geschaffen werden im Umweltschutz“ — Krisenlösung: Neue Beschäftigungsbereiche erschließen.- 4.1.4.3 „Ich finde, da müßte die Regierung der Wirtschaft jede Maschine besteuern“ — Krisenlösung: Wertschöpfungssteuer.- 4.1.4.4 „Vollbeschäftigung? Nur, wenn die sich was anderes einfallen lassen — die Regierung!“ — Krisenlösung: Intervention des Staates.- 4.1.5 Zusammenfassung: Krisenwahrnehmung und -interpretation.- 4.2 Wahrnehmung des regionalen Arbeitsmarktes für Facharbeiter..- 4.2.1 „Wer sowas sagt, ‚Facharbeitermangel‘, der lügt.“Entwicklung der Arbeitsmarktlage für Facharbeiter.- 4.2.2 „Die Auswahlmöglichkeiten sind größer geworden für die Unternehmer.“ — Ursachen der Beschäftigungskrise für Facharbeiter.- 4.2.2.1 „Die großen Betriebe bilden aus und übernehmen nicht mehr“ — Veränderung der quantitativen Nachfrage.- 4.2.2.2 „Durch die Massenarbeitslosigkeit sind die Auswahlmöglichkeiten größer geworden für die Unternehmer“ — Veränderung der qualitativen Nachfrage.- 4.2.3 „Facharbeiter wird es immer geben; das ist allgemein positiv“ — Berufliche Perspektiven als Facharbeiter.- 4.2.4 „Das Einzige wäre noch D — aber nichts für mich“ — Arbeitsmarktchancen in einer Krisenregion.- 4.3 Arbeitsmarktpläne unter Krisenbedingungen.- 4.3.1 Facharbeiter ohne Arbeitsmarktstrategie.- 4.3.1.1 „Es ging mir immer um einen sicheren Arbeitsplatz“ — Facharbeiter mit abgeschlossener Arbeitsmarktstrategie.- 4.3.1.2 „Alles planlos, kommt so auf einen zu“ — Facharbeiter ohne erkennbare Arbeitsmarktstrategie.- 4.3.1.3 „Jetzt ziehe ich es vor, hier einen sicheren Arbeitsplatz zu haben“ — Facharbeiter, die ihre Arbeitsmarktstrategie aufgegeben haben.- 4.3.1.4 „Wenn die Arbeitsmarktlage sich verbessern würde, würde ich bestimmt den Betrieb wechseln“ — Facharbeiter, die ihre Arbeitsmarktstrategie zurückgestellt haben.- 4.3.1.5 „Hier bleiben, das ist alles“ — Gemeinsamkeit: Erhalt des status quo.- 4.3.2 Facharbeiter mit einer innerbetrieblichen Strategie.- 4.3.2.1 „Ich will nur sehen, daß ich den Job hier kriege“ — Typ: Krisendistanz.- 4.3.2.2 „Unter der wirtschaftlichen Lage ist man froh, daß man den Arbeitsplatz hat“ — Typ: Krisenverarbeitung.- 4.3.3 Facharbeiter mit einer überbetrieblichen Strategie.- 4.3.3.1 „Das Gefühl, daß du selbst was kannst, mußte haben“ — Typ: Krisenbagatellisierung.- 4.3.3.2 „Das muß ich ja machen, das ist mein Leben“ — Typ: Krisenakzeptanz.- 4.3.3.3 „Positiv ist, eine Stelle überhaupt zu haben“ — Typ: Risikominimierung.- 4.3.4 Arbeitsmarktpläne unter Krisenbedingungen.- 4.4 Kriseninterpretation und Arbeitsmariapläne.- 5. Schlußbemerkungen.- 6. Anhang: Beschäftigungspolitik in den Untersuchungsbranchen und -betrieben.- 6.1 Beschäftigungspolitik im Handwerk.- 6.2 Unterschiede zwischen den Handwerksbranchen.- 6.3 Beschäftigungspolitik der Großbetriebe.- 7. Anmerkungen.- 7.1 Zu Kapitel 1.- 7.2 Zu Kapitel 2.- 7.3 Zu Kapitel 3.- 7.4 Zu Kapitel 4.- 7.5 Zu Kapitel 6.

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