Das Schwert der Druiden

Das Schwert der Druiden

by Werner Diefenthal

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Overview

Das Schwert der Druiden by Werner Diefenthal

Eigentlich ist der siebzehnjährige Michael ein ganz normaler Teenager. Doch als er nach dem Tod seines Großvaters in dessen Zimmer ein geheimnisvolles Schwert entdeckt, wird sein Leben plötzlich auf den Kopf gestellt: Er findet sich in einer fremden Welt wieder und erfährt, dass er der "Erlöser" ist, der letzte in einer langen Reihen von Kriegern und dazu ausersehen, eine alte Prophezeiung zu erfüllen und die Menschen Arcradias vor einer finsteren Bedrohung zu schützen. Und es bleibt ihm nicht viel Zeit, um seiner Aufgabe nachzukommen, denn das schwarze Schloss ist bereits zum Leben erwacht und dunkle Mächte rüsten sich zum Schlag gegen Arcradia… Werner Diefenthal erschafft eine faszinierende Welt, mit der es ihm von der ersten Seite an gelingt, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Atemberaubende Spannung entsteht, wenn sich der Kampf zwischen Gut und Böse entfaltet und das Schicksal einer ganzen Welt auf dem Spiel steht. Wird es Michael gelingen, die finstere Herrscherin Xenia zu besiegen und die Menschen Arcradias vor dem sicheren Untergang zu bewahren? Eine schöne Aufmachung mit aufwendig gestalteten Initialen machen "Das Schwert der Druiden" zudem auch optisch zu einem echten Highlight für jeden Fantasy-Fan.

Product Details

ISBN-13: 9783862821006
Publisher: Acabus Verlag
Publication date: 09/15/2010
Sold by: Readbox
Format: NOOK Book
Pages: 236
File size: 739 KB

About the Author

Werner Diefenthal wurde 1963 im Rheinland geboren und ist seit zehn Jahren in Oberfranken wohnhaft. Nach einer Ausbildung im Schlosserhandwerk und einer späteren Weiterbildung im Qualitätsmanagement ist er seit 1998 in diesem Bereich tätig. Seine Liebe zur Schriftstellerei entstand in der letzten Dekade des 20.Jahrhunderts. Die Idee zum Buch "Das Schwert der Druiden" entwickelte sich während eines Trödelmarktbesuchs, als ihm ein altes Schwert ins Auge fiel. Das erste Manuskript war noch handschriftlich und entstand im Jahr 1993 in einem Bistro bei vielen Tassen Kaffee. Werner Diefenthal ist verheiratet und hat mit seiner jetzigen Frau eine Tochter sowie eine weitere Tochter aus erster Ehe. In seiner Freizeit liest er gerne, fährt Fahrrad und schreibt. Ein weiteres Hobby des Autors ist das Kochen.

Read an Excerpt

Ich konnte noch hören, wie meine Mutter sich mit meinem Großvater stritt. "Musstest du den Jungen so erschrecken?" "Guyana, du weißt so gut wie ich, dass es ihm vorbestimmt ist. Er muss zurückkehren und die Ordnung wiederherstellen." "Oh nein, das werde ich zu verhindern wissen. Er mag zwar der Schwertträger sein, aber er ist noch viel zu jung!" "Wenn die Zeit reif ist, fragt niemand nach dem Alter. Er wird die innere Kraft haben, die Dschuan nicht hatte." "Lass meinen Mann aus dem Spiel. Es geht hier um mein Kind. Ich werde nicht zulassen, dass das ganze noch einmal beginnt. Es muss ein Ende haben!" Den letzten Satz hatte sie so leise geflüstert, dass ich ihn kaum hatte verstehen können. "Du sagst es! Genau das ist doch der Punkt: Es muss ein Ende haben! Wir werden nicht gefragt, ob wir wollen. Wir sind alle nicht gefragt worden! Auch du nicht, und doch hast du dich entschieden. Du weißt, dass du es nicht aufhalten kannst. Das Schwert wird ihn finden." "Ich will nichts mehr davon hören. Es ist genug!", unterbrach meine Mutter ihn grob. Ich hörte, wie sie das Zimmer verließ. Diese Diskussion hatte mich noch mehr verwirrt als das, was mein Großvater zu mir gesagt hatte. Wieso nannte er meine Mutter Guyana und meinen Vater Dschuan? Ihre Namen waren Heather und John. Und von welchem Schwert war die Rede? All diese Erinnerungen schossen mir durch den Kopf, als mein Vater und ich auf die Truhe zugingen. Als ich vor ihr stand und meine Hand auf ihrem schweren Holz lag, das sich warm und lebendig anfühlte, wusste ich, dass ich gleich Antworten auf all meine Fragen erhalten würde. Das Holz schien zu pulsieren, anders als bei meinem heimlichen Versuch damals. Es schien mich zu rufen, als würde es mich erkennen. Ich war verwirrt. Etwas zog mich an, als meine Hand über die feine Maserung strich. Der Ruf schien lauter zu werden, die Wärme unter meiner Hand verwandelte sich in eine Hitze, die nach und nach auf meinen Arm und meinen ganzen Kör-per übergriff. Aber es war nicht unangenehm, ganz im Gegenteil. Ich fühlte mich wohl und geborgen, verstand jedoch nicht, was vor sich ging. Ich suchte den Blick meines Vaters. "Michael, du wirst diese Truhe jetzt öffnen müssen." "Aber ich kann nicht. Sie wird sich nicht öffnen lassen, ich weiß es." Die Hitze nahm weiter zu, und das Holz begann zu vibrieren. Ich bekam es mit der Angst zu tun und zog meine Hand zurück in der Hoffnung, dass ich mich beruhigen würde. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Als meine Haut den Kontakt mit dem Holz verlor, erfasste mich Panik; ich fürchtete mich vor dieser Truhe, die mich in sich aufsaugen zu wollen schien. Ich versuchte meinem Vater den Platz an der Truhe zu überlassen, damit er sie öffnen konnte, doch er schüttelte den Kopf. "Nein, Michael. Nur du kannst die Truhe öffnen. Selbst wenn ich könnte, würde sich ihr Inhalt mir nicht mehr offenbaren. Es ist jetzt dir bestimmt, dieses Geheimnis in den Händen zu halten. Nur Mut, versuche es." […] "Was ist das?", fragte ich mit belegter Stimme. "Das, was dort unten auf dich wartet, ist das Erbe, das du nun antreten musst. Es ist die Antwort auf all deine Fragen. Es ist die Vergangenheit, die Gegenwart und eine mögliche Zukunft."

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