Das Trolley-Problem
Die Novelle „Das Trolleyproblem" verwebt die komplexen Themen Schuld, Verantwortung, Freundschaft, Verlust und Sprachlosigkeit angesichts eines traumatischen Erlebnisses während einer Musikorchesterfahrt im Jahr 2018. Das Werk adaptiert das moralphilosophische Gedankenexperiment des Trolley-Problems auf eine reale Situation interpersoneller Gewalt und beleuchtet deren langfristige Auswirkungen auf die Protagonist*innen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, wodurch individuelle Bewältigungsstrategien und Erklärungsansätze tiefgehend beleuchtet werden. Poetische Elemente und fragmentierte Beschreibungen verstärken die emotionale Intensität. In der Gegenwart steht die 19-jährige Livia im Mittelpunkt, eine traumatisierte junge Frau, die sich in einer Therapie mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Trotz ihres Abiturerfolgs leidet sie unter Schuldgefühlen und psychosomatischen Symptomen. Parallel dazu wird die 20-jährige Tamar porträtiert, die am Beginn ihrer Ausbildung zur Kunsttherapeutin steht und durch einen Zufallsfund ihre vergangene Freundschaft zu Livia reflektiert. Die Betreuer Hugo und Ernst komplettieren das Bild, indem sie sich mit den Folgen ihres Nicht-Handelns während der Orchesterfahrt auseinandersetzen. Hugo fühlt sich schuldig und initiiert einen Sensibilisierungsworkshop, während Ernst zunächst abweisend reagiert und Livias Verhalten rationalisiert. Rückblenden zeigen die einst harmonische Freundschaft zwischen der 13-jährigen Livia und der 14-jährigen Tamar, ihre gemeinsame Leidenschaft für Musik und ihre Zukunftsträume. Während der Orchesterfahrt erlebt Livia ein traumatisches Ereignis durch einen Zimmernachbarn. In der Folge schließt sie sich nachts im Bad ein, unfähig zu handeln, während in einem Nachbarraum ein weiteres Mädchen bedroht wird. Die Untätigkeit der Betreuer, die Livias Hilferufe ignorieren, wird zum Symbol für gesellschaftliche Sprachlosigkeit angesichts von Gewalt und Trauma. Die Novelle untersucht, wie die Charaktere mit den Folgen ihrer Entscheidungen – oder Nicht-Entscheidungen – umgehen und welche Auswirkungen dies auf ihr weiteres Leben hat.
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Das Trolley-Problem
Die Novelle „Das Trolleyproblem" verwebt die komplexen Themen Schuld, Verantwortung, Freundschaft, Verlust und Sprachlosigkeit angesichts eines traumatischen Erlebnisses während einer Musikorchesterfahrt im Jahr 2018. Das Werk adaptiert das moralphilosophische Gedankenexperiment des Trolley-Problems auf eine reale Situation interpersoneller Gewalt und beleuchtet deren langfristige Auswirkungen auf die Protagonist*innen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, wodurch individuelle Bewältigungsstrategien und Erklärungsansätze tiefgehend beleuchtet werden. Poetische Elemente und fragmentierte Beschreibungen verstärken die emotionale Intensität. In der Gegenwart steht die 19-jährige Livia im Mittelpunkt, eine traumatisierte junge Frau, die sich in einer Therapie mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Trotz ihres Abiturerfolgs leidet sie unter Schuldgefühlen und psychosomatischen Symptomen. Parallel dazu wird die 20-jährige Tamar porträtiert, die am Beginn ihrer Ausbildung zur Kunsttherapeutin steht und durch einen Zufallsfund ihre vergangene Freundschaft zu Livia reflektiert. Die Betreuer Hugo und Ernst komplettieren das Bild, indem sie sich mit den Folgen ihres Nicht-Handelns während der Orchesterfahrt auseinandersetzen. Hugo fühlt sich schuldig und initiiert einen Sensibilisierungsworkshop, während Ernst zunächst abweisend reagiert und Livias Verhalten rationalisiert. Rückblenden zeigen die einst harmonische Freundschaft zwischen der 13-jährigen Livia und der 14-jährigen Tamar, ihre gemeinsame Leidenschaft für Musik und ihre Zukunftsträume. Während der Orchesterfahrt erlebt Livia ein traumatisches Ereignis durch einen Zimmernachbarn. In der Folge schließt sie sich nachts im Bad ein, unfähig zu handeln, während in einem Nachbarraum ein weiteres Mädchen bedroht wird. Die Untätigkeit der Betreuer, die Livias Hilferufe ignorieren, wird zum Symbol für gesellschaftliche Sprachlosigkeit angesichts von Gewalt und Trauma. Die Novelle untersucht, wie die Charaktere mit den Folgen ihrer Entscheidungen – oder Nicht-Entscheidungen – umgehen und welche Auswirkungen dies auf ihr weiteres Leben hat.
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by N.V. Ashton
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Overview

Die Novelle „Das Trolleyproblem" verwebt die komplexen Themen Schuld, Verantwortung, Freundschaft, Verlust und Sprachlosigkeit angesichts eines traumatischen Erlebnisses während einer Musikorchesterfahrt im Jahr 2018. Das Werk adaptiert das moralphilosophische Gedankenexperiment des Trolley-Problems auf eine reale Situation interpersoneller Gewalt und beleuchtet deren langfristige Auswirkungen auf die Protagonist*innen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, wodurch individuelle Bewältigungsstrategien und Erklärungsansätze tiefgehend beleuchtet werden. Poetische Elemente und fragmentierte Beschreibungen verstärken die emotionale Intensität. In der Gegenwart steht die 19-jährige Livia im Mittelpunkt, eine traumatisierte junge Frau, die sich in einer Therapie mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Trotz ihres Abiturerfolgs leidet sie unter Schuldgefühlen und psychosomatischen Symptomen. Parallel dazu wird die 20-jährige Tamar porträtiert, die am Beginn ihrer Ausbildung zur Kunsttherapeutin steht und durch einen Zufallsfund ihre vergangene Freundschaft zu Livia reflektiert. Die Betreuer Hugo und Ernst komplettieren das Bild, indem sie sich mit den Folgen ihres Nicht-Handelns während der Orchesterfahrt auseinandersetzen. Hugo fühlt sich schuldig und initiiert einen Sensibilisierungsworkshop, während Ernst zunächst abweisend reagiert und Livias Verhalten rationalisiert. Rückblenden zeigen die einst harmonische Freundschaft zwischen der 13-jährigen Livia und der 14-jährigen Tamar, ihre gemeinsame Leidenschaft für Musik und ihre Zukunftsträume. Während der Orchesterfahrt erlebt Livia ein traumatisches Ereignis durch einen Zimmernachbarn. In der Folge schließt sie sich nachts im Bad ein, unfähig zu handeln, während in einem Nachbarraum ein weiteres Mädchen bedroht wird. Die Untätigkeit der Betreuer, die Livias Hilferufe ignorieren, wird zum Symbol für gesellschaftliche Sprachlosigkeit angesichts von Gewalt und Trauma. Die Novelle untersucht, wie die Charaktere mit den Folgen ihrer Entscheidungen – oder Nicht-Entscheidungen – umgehen und welche Auswirkungen dies auf ihr weiteres Leben hat.

Product Details

ISBN-13: 9783759289674
Publisher: via tolino media
Publication date: 03/05/2025
Sold by: Libreka GmbH
Format: eBook
Pages: 84
File size: 172 KB
Age Range: 14 Years
Language: German

About the Author

gesellschaftskritische Humanist*in
From the B&N Reads Blog

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