Das Wachstumsziel des Unternehmers
Die Nationalökonomie zählt seit ca. 30 Jahren die von ihr geschaffenen Lehren einzelwirtschaftlicher Verhaltenswei- sen zum gesicherten Bestand ihrer Erkenntnis. Haushalts- und Zins theorie sind heute Gegenstand von Grundvorlesun- gen und führen in den einschlägigen Lehrbüchern eine weit- gehend unbehelligte Existenz. Gelegentliche Versuche, diese Ruhe zu stören, haben bei Nichteingeweihten häufig zu dem Vorurteil geführt, Nationalökonomie sei nur eine Sache für wenige: Die reale Bedeutung, die Haushal- und Zinstheorie für die Fundierung unternehmerischer Ent- scheidung haben könnten, muß leider unerkannt bleiben, wenn die Lehren in den diesbezüglichen Veröffentlichungen zu fleischlosen Formalismen gerinnen. Soweit sich die Betriebswirtschaftslehre als beratende, entscheidungsorientierte Wissenschaft versteht, ist es auch ihre Aufgabe, hier einen neuen Impuls zu geben und sich unter Bezug auf konkrete Entscheidungen des einzel- nen dieser Theorien anzunehmen. Positive Erfahrungen auf diesem Wege gibt es bereits: Die betriebswirtschaftliehe Kapitaltheorie fußt heute sehr stark auf den Arbeiten Irving Fishers, und dieser Zins theoretiker wird heute schon allgemein zum Besitzstand der Betriebswirtschafts- lehre gerechnet. Eine ähnlich fruchtbare Adaptation der Theorie des Haushalts steht noch aus. Die vorliegende Arbeit stellt einen Versuch dar, Möglich- keiten und Grenzen einer solchen Besitzergreifung im Hin- blick auf die notwendige Fundierung von Unternehmerzielen zu diskutieren. Mein verehrter Lehrer, Herr Prof. Dr. Dieter Schneider, unterstützte das Entstehen dieser Arbeit durch zahlrei- che .kritische Anregungen, hierfür sage ich ihm herzlichen Dank. Ebenso bedanke ich mich bei Herrn Prof. Dr. Tycho Seitz für seine Beratung und die Erstattung des Zweit- gutachtens. Inhaltsverzeichnis S.
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Das Wachstumsziel des Unternehmers
Die Nationalökonomie zählt seit ca. 30 Jahren die von ihr geschaffenen Lehren einzelwirtschaftlicher Verhaltenswei- sen zum gesicherten Bestand ihrer Erkenntnis. Haushalts- und Zins theorie sind heute Gegenstand von Grundvorlesun- gen und führen in den einschlägigen Lehrbüchern eine weit- gehend unbehelligte Existenz. Gelegentliche Versuche, diese Ruhe zu stören, haben bei Nichteingeweihten häufig zu dem Vorurteil geführt, Nationalökonomie sei nur eine Sache für wenige: Die reale Bedeutung, die Haushal- und Zinstheorie für die Fundierung unternehmerischer Ent- scheidung haben könnten, muß leider unerkannt bleiben, wenn die Lehren in den diesbezüglichen Veröffentlichungen zu fleischlosen Formalismen gerinnen. Soweit sich die Betriebswirtschaftslehre als beratende, entscheidungsorientierte Wissenschaft versteht, ist es auch ihre Aufgabe, hier einen neuen Impuls zu geben und sich unter Bezug auf konkrete Entscheidungen des einzel- nen dieser Theorien anzunehmen. Positive Erfahrungen auf diesem Wege gibt es bereits: Die betriebswirtschaftliehe Kapitaltheorie fußt heute sehr stark auf den Arbeiten Irving Fishers, und dieser Zins theoretiker wird heute schon allgemein zum Besitzstand der Betriebswirtschafts- lehre gerechnet. Eine ähnlich fruchtbare Adaptation der Theorie des Haushalts steht noch aus. Die vorliegende Arbeit stellt einen Versuch dar, Möglich- keiten und Grenzen einer solchen Besitzergreifung im Hin- blick auf die notwendige Fundierung von Unternehmerzielen zu diskutieren. Mein verehrter Lehrer, Herr Prof. Dr. Dieter Schneider, unterstützte das Entstehen dieser Arbeit durch zahlrei- che .kritische Anregungen, hierfür sage ich ihm herzlichen Dank. Ebenso bedanke ich mich bei Herrn Prof. Dr. Tycho Seitz für seine Beratung und die Erstattung des Zweit- gutachtens. Inhaltsverzeichnis S.
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Das Wachstumsziel des Unternehmers

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by Thomas Kalveram
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by Thomas Kalveram

Paperback(1977)

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Die Nationalökonomie zählt seit ca. 30 Jahren die von ihr geschaffenen Lehren einzelwirtschaftlicher Verhaltenswei- sen zum gesicherten Bestand ihrer Erkenntnis. Haushalts- und Zins theorie sind heute Gegenstand von Grundvorlesun- gen und führen in den einschlägigen Lehrbüchern eine weit- gehend unbehelligte Existenz. Gelegentliche Versuche, diese Ruhe zu stören, haben bei Nichteingeweihten häufig zu dem Vorurteil geführt, Nationalökonomie sei nur eine Sache für wenige: Die reale Bedeutung, die Haushal- und Zinstheorie für die Fundierung unternehmerischer Ent- scheidung haben könnten, muß leider unerkannt bleiben, wenn die Lehren in den diesbezüglichen Veröffentlichungen zu fleischlosen Formalismen gerinnen. Soweit sich die Betriebswirtschaftslehre als beratende, entscheidungsorientierte Wissenschaft versteht, ist es auch ihre Aufgabe, hier einen neuen Impuls zu geben und sich unter Bezug auf konkrete Entscheidungen des einzel- nen dieser Theorien anzunehmen. Positive Erfahrungen auf diesem Wege gibt es bereits: Die betriebswirtschaftliehe Kapitaltheorie fußt heute sehr stark auf den Arbeiten Irving Fishers, und dieser Zins theoretiker wird heute schon allgemein zum Besitzstand der Betriebswirtschafts- lehre gerechnet. Eine ähnlich fruchtbare Adaptation der Theorie des Haushalts steht noch aus. Die vorliegende Arbeit stellt einen Versuch dar, Möglich- keiten und Grenzen einer solchen Besitzergreifung im Hin- blick auf die notwendige Fundierung von Unternehmerzielen zu diskutieren. Mein verehrter Lehrer, Herr Prof. Dr. Dieter Schneider, unterstützte das Entstehen dieser Arbeit durch zahlrei- che .kritische Anregungen, hierfür sage ich ihm herzlichen Dank. Ebenso bedanke ich mich bei Herrn Prof. Dr. Tycho Seitz für seine Beratung und die Erstattung des Zweit- gutachtens. Inhaltsverzeichnis S.

Product Details

ISBN-13: 9783409332415
Publisher: Gabler Verlag
Publication date: 01/01/1977
Edition description: 1977
Pages: 257
Product dimensions: 6.69(w) x 9.61(h) x 0.02(d)
Language: German

Table of Contents

Problemstellung.- 1 Kapitel Unternehmensziele und Wachstumsentscheidungen.- 2. Kapitel Wachstum durch Maximierung des Einkommensnutzens im Zeitablauf.- Schlußbemerkungen.- Abkürzungsverzeichnis.
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