Demokratie und Medien: Eine vergleichende Fallstudie zur Unabhängigkeit politischer Berichterstattung in ausgewählten österreichischen Tageszeitungen sowie Implikationen zum Beitrag der Medien zur Demokratie

Demokratie und Medien: Eine vergleichende Fallstudie zur Unabhängigkeit politischer Berichterstattung in ausgewählten österreichischen Tageszeitungen sowie Implikationen zum Beitrag der Medien zur Demokratie

by Markus Philipp Vogtenhuber

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Overview

Demokratie und Medien: Eine vergleichende Fallstudie zur Unabhängigkeit politischer Berichterstattung in ausgewählten österreichischen Tageszeitungen sowie Implikationen zum Beitrag der Medien zur Demokratie by Markus Philipp Vogtenhuber

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1, Universität Salzburg (Politikwissenschaft und Soziologie), Veranstaltung: Theorie und Ideengeschichte - Demokratie jenseits des Staates, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz einer von zahlreichen Autoren bestätigten bedeutenden Rolle von Medien für die Demokratie, sowie der großen Bedeutung kommunikativer Tätigkeiten zur Wahrnehmung von Souveränität in einer Massengesellschaft, wird den Medien als demokratische Institution in der politikwissenschaftlichen Demokratietheorie nur eine untergeordnete Rolle zugewiesen. So beschäftigen sich nur ein Bruchteil der Beiträge in politikwissenschaftlichen Fachzeitschriften mit dem Thema Medien und Kommunikation. Aufgrund dieses bescheidenen Interesses der Demokratietheorie an diesen Kommunikationsmitteln, möchten wir mit unserer Arbeit ein Stück weit zur Analyse der Rolle der Medien für die nationale Demokratie bzw. die Demokratisierung transnationaler politischer Systeme beitragen. Im Zentrum unserer Analyse liegt dabei das Augenmerk auf der Gefahr des potentiellen Manipulationscharakters durch die Medien, welcher ihnen aufgrund ihrer bedeutenden Stellung als 'Gatekeeper' und 'Agenda-Setter' zukommt. Dieser 'Politikdependenzthese', dass Medien als unabhängige Akteure agieren und die Politik von ihnen abhängig ist, werden wir die 'Medienfunktionalisierungsthese' von Manfred Prisching (2011) gegenüberstellen, welche besagt, dass Politiker die Medien instrumentalisieren können, um ihre Botschaften zu verbreiten, und Medien somit 'abhängig' seien. Da jedoch weder manipulierende noch instrumentalisierte Medien als förderlich für ein demokratisches politisches System gesehen werden können, werden wir im Weiteren auf idealtypische Anforderungen an Medien zur Förderung von Demokratie eingehen und diese im Anschluss durch eine empirische Medienanalyse ausgewählter Tageszeitungen überprüfen.

Product Details

ISBN-13: 9783656155591
Publisher: GRIN Verlag GmbH
Publication date: 01/01/2012
Sold by: CIANDO
Format: NOOK Book
Pages: 58
File size: 6 MB

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