Der gesetzliche Richter im Staatsschutzstrafrecht: Zur Verfassungsmaessigkeit des 120 Abs. 2 GVG

Der gesetzliche Richter im Staatsschutzstrafrecht: Zur Verfassungsmaessigkeit des 120 Abs. 2 GVG

by Vera Backhaus

Hardcover

$83.95
Usually ships within 1 week
MARKETPLACE
3 New & Used Starting at $63.41

Overview

Der Verfassungsgrundsatz des gesetzlichen Richters gehört zum Kernbestand einer rechtsstaatlichen Justiz. Hiervon ausgehend befasst sich die Arbeit mit der Frage, ob dieser Grundsatz seine Geltung auch im Bereich des politisch aufgeladenen Staatsschutzstrafrechts entfalten kann. Die Arbeit zeigt, dass die im Staatsschutzstrafrecht verfolgten Interessen nach Flexibilität und einzelfallorientierter Verfahrensübernahme dem Prinzip des gesetzlichen Richters zuwider laufen. Dieser Konflikt zwischen Flexibilität auf der einen und Formenstrenge auf der anderen Seite entzündet sich vor allem an der Vorschrift des § 120 Abs. 2 GVG, die zunehmend offener und beweglicher ausgestaltet ist. Um dieser Tendenz zu begegnen, wird als Ergebnis der Arbeit ein Vorschlag de lege ferenda formuliert, der dem Verfassungsgrundsatz des gesetzlichen Richters eine größere Geltung verschaffen soll.

Product Details

ISBN-13: 9783631596517
Publisher: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Publication date: 03/18/2010
Series: Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien Series , #121
Pages: 258
Product dimensions: 5.83(w) x 8.27(h) x (d)

About the Author

Die Autorin: Vera Backhaus wurde 1982 in Kassel geboren und studierte von 2001 bis 2006 Rechtswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main. Bis 2008 arbeitete sie dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie. Derzeit ist sie Rechtsreferendarin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main.

Table of Contents

Aus dem Inhalt: Das Prinzip des gesetzlichen Richters, Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG – Historische Entwicklung des Staatsschutzstrafrechts – Verfassungsmäßigkeit der Zuständigkeitsregelung des § 120 Abs. 2 GVG – Reichweite des grundgesetzlichen Staatsschutzbegriffs – Evokationsrecht des Generalbundesanwalts – Unbestimmtheit des Merkmals der «besonderen Bedeutung des Falles» – Theorie der einzig richtigen Entscheidung – Vorschlag de lege ferenda.

Customer Reviews

Most Helpful Customer Reviews

See All Customer Reviews