Der Schweizer Aktienmarkt: Eine empirische Untersuchung im Lichte der neueren Effizienzmarkt-Diskussion

Der Schweizer Aktienmarkt: Eine empirische Untersuchung im Lichte der neueren Effizienzmarkt-Diskussion

by Michael J. Theurillat

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Overview

Wie verhalten sich Aktienpreise wirklich? Die jüngeren Ergebnisse der Kapitalmarktforschung zeigen, daß Aktienkurse entgegen der Hypothese sogenannter effizienter Märkte Regelmäßigkeiten aufweisen, welche durch Investoren gewinnbringend ausgenützt werden können. Diese Studie untersucht eine Vielzahl solcher Effekte bezüglich ihrer Relevanz für Schweizer Aktien. Gibt es systematische Muster im Preisverhalten? Performen Aktien im Januar besser als in anderen Kalendermonaten (Januar-Effekt)? Auf diese und viele weitere Fragen bringen die z.T. aufwendigen Testverfahren Ergebnisse hervor, die, bezogen auf den Schweizer Aktienmarkt, bisher nicht veröffentlicht wurden.

Product Details

ISBN-13: 9783790809411
Publisher: Physica-Verlag HD
Publication date: 06/14/1996
Series: Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge , #127
Pages: 222
Product dimensions: 6.10(w) x 9.25(h) x 0.02(d)

Table of Contents

1: Die Effizienzmarkthypothese: Einleitung und Grundlagen.- 1. Einleitung, Ziel und Datengrundlagen.- 1.1. Aufgabenstellung und Ziel der Arbeit.- 1.2. Aufbau der Arbeit.- 1.3. Datenbasis.- 2. Die Effizienzmarkthypothese (EMH): Kurze Einfuhrung in das Konzept und Überblick über die frühe Diskussion.- 2.1. Die Modellierung von FAMA.- 2.1.1. Schwache Effizienz (“weak-form efficiency”).- 2.1.2. Mittelstarke Effizienz (“semistrong-form efficiency”).- 2.1.3. Starke Effizienz (“strong-form efficiency”).- 2.2. Kritik und weitere Ansätze.- 2.2.1. Die formale Debatte: Der Beitrag der “Informationsökonomen”.- 2.2.2. Die Bedeutung von Informationskosten.- 2.2.3. Die Bedeutung von Transaktionskosten.- 3. Zum Begriff der Markteffizienz: Abschliessende Betrachtung zur Verwendung des Konzeptes.- 4. Aktienmarktineffizienzen: Identifikation und Selektion.- 2: Der Aktienmarkt und die, “Overreaction”-Hypothese: Theorie und empirische Evidenz.- 1. Einleitung.- 2. Die “Overreaction”-Hypothese.- 2.1. “Excess Volatility” und “Mean Reversion”: Darstellung der empirischen Phänomene.- 2.1.1. “Excess Volatility”.- 2.1.2. “Mean Reversion”.- 2.2. Ökonomische Fundierung und Erklärungsansätze zur Hypothese “überschiessender” Aktienmärkte.- 2.2.1. “Noise Trading” bzw. “Fads & Fashions”-Ansätze.- 2.2.2. Gleichgewichtsansätze mit rationalen Marktteilnehmern.- (a) Ein Überblick.- (b) Nachfrage nach Portfolio Insurance als Erklärungsansatz “überschiessender” Aktienmärkte.- 2.3. Zusammenfassung und Folgerung für die weitere Analyse.- 3. “Mean Reversion” — Empirische Evidenz für die Schweiz 46.- 3.1. Grundsätzliche Überlegungen zur Testmethodologie.- 3.1.1. Zur Bedeutung negativ autokorrelierter Returns.- 3.1.2. Stationäre und nicht-stationäre Prozesse: Trendspezifikation.- 3.1.3. Testspezifikation.- 3.2. Der Varianz Ratio-Test.- 3.3. Untersuchung mit Jahresdaten.- 3.3.1. Schätzung der empirischen Verteilung der Varianz Ratio-Teststatistik (Randomization-Experiment).- 3.3.2. Darstellung der Testergebnisse.- 3.4. Untersuchung mit Monatsdaten.- 3.5. Erste Ergebnisanalyse und Interpretation für das weitere Vorgehen.- 4. Kombination von AR(1)- und Random Walk-Prozess.- 4.1. Darstellung des Preisbildungsprozesses.- 4.2. Die Bedeutung der transitorischen Komponente für die Varianz des Preisbildungsprozesses (Varianzdekomposition).- 4.3. Schätzergebnisse aus der Varianzdekomposition.- 4.3.1. Berechnung auf der Basis von Jahreswerten.- 4.3.2. Berechnung auf der Basis von Monatswerten.- 5. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen.- 3: Saisonale Aktienmarktineffizienzen: Darstellung und empirische Evidenz.- 1. Einleitung.- 2. Monatliche Return Anomalie: Month-of-the-Year oder Januar Effekt.- 2.1. Empirische Untersuchung für die Schweiz.- 2.1.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 2.1.2. Darstellung der Ergebnisse.- 2.2. Ansätze zur Erklärung des Januar Effektes.- 2.2.1. Das Risiko als erklärende Variable.- 2.2.2. Informationsveröffentlichung als erklärende Variable (“information hypothesis”).- 2.2.3. Institutionsbedingte Gründe als erklärende Variable.- (a) Steuerbedingte Gründe (Die Tax-Loss-Selling Hypothese).- (b) Weitere, institutionsbedingte Gründe.- 2.2.4. Psychologische und weitere Gründe als erklärende Variable.- 3. Tägliche Anomalie: Day-of-the-Week Effekt oder Weekend Effekt.- 3.1. Empirische Untersuchung für die Schweiz.- 3.1.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 3.1.2. Darstellung der Ergebnisse.- 3.2. Erklärungsansätze zum Day-of-the-Week Effekt.- 3.2.1. Der Informationsansatz.- 3.2.2. Ansätze aufgrund struktureller und institutioneller Gegebenheiten.- 3.2.3. Psychologische Erklärungsansätze.- 4. Weitere saisonale Anomalien.- 4.1. Der Holiday Effekt.- 4.2. Der Beweekly Effekt.- 4.3. Der Friday the Thirteenth Effekt.- 5. Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse.- 5.1. Der Month-of-the-Year Effekt.- 5.2. Der Day-of-the-Week Effekt.- 4: Relative Aktienmarirtineffizienzen: Theorie und empirische Evidenz.- 1. Einleitung.- 2. Der Small Firm Effekt (Size Effekt).- 2.1. Die Bedeutung der Transaktionskosten.- 2.2. Probleme bei der Schätzung des Risikos (“thin trading”).- 2.3. Empirische Untersuchung für die Schweiz.- 2.3.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 2.3.2. Statistische Eigenschaften der Portefeuillereturns.- 2.3.3. Der Size Effekt — ein zyklisches Phänomen.- 3. Der Price/Earnings Effekt (P/E-Effekt).- 3.1. Empirische Untersuchung für die Schweiz.- 3.1.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 3.1.2. Statistische Eigenschaften der Portefeuillereturns.- 4. Der Dividend Yield Effekt (DY-Effekt).- 4.1. Empirische Untersuchung für die Schweiz.- 4.1.1. Testmethodologie und Vorgehen.- 4.1.2. Statistische Eigenschaften der Portefeuillereturns.- 5. Relative Interdependenzen.- 6. Zusammenfassung und bisherige Ergebnisse.- 6.1. Der Small Firm Effekt.- 6.2. Der Price/Earnings Effekt.- 6.3. Der Dividend Yield Effekt.- 6.4. Relative Interdependenzen.- 5: Zusammenfassung und Schlussfolgerungen.- 1. Zusammenfassung.- 2. Schlussfolgerungen für die Theorie effizienter Märkte.

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