Die Entscheidungsgesellschaft: Komplexität und Rationalität der Moderne
In der modernen Gesellschaft sind Akteure - Individuen ebenso wie Organisationen - dem Fremd- und Selbstanspruch ausgesetzt, sich zumindest in wichtigen Angelegenheiten möglichst rational zu entscheiden. Dem steht allerdings die hohe Komplexität der meisten Entscheidungssituationen gegenüber. Wie erreichen die Akteure unter diesen Umständen eine zumindest begrenzte Rationalität ihres Entscheidens? Dieser Frage wird anhand vieler Beispiele biographischer, organisatorischer und politischer Entscheidungen nachgegangen. Der Leser erhält einen systematischen Überblick über die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Entscheidungsforschung, und ihm wird so ein wesentliches Charakteristikum des Lebens in der Moderne vor Augen geführt.
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Die Entscheidungsgesellschaft: Komplexität und Rationalität der Moderne
In der modernen Gesellschaft sind Akteure - Individuen ebenso wie Organisationen - dem Fremd- und Selbstanspruch ausgesetzt, sich zumindest in wichtigen Angelegenheiten möglichst rational zu entscheiden. Dem steht allerdings die hohe Komplexität der meisten Entscheidungssituationen gegenüber. Wie erreichen die Akteure unter diesen Umständen eine zumindest begrenzte Rationalität ihres Entscheidens? Dieser Frage wird anhand vieler Beispiele biographischer, organisatorischer und politischer Entscheidungen nachgegangen. Der Leser erhält einen systematischen Überblick über die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Entscheidungsforschung, und ihm wird so ein wesentliches Charakteristikum des Lebens in der Moderne vor Augen geführt.
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Die Entscheidungsgesellschaft: Komplexität und Rationalität der Moderne

Die Entscheidungsgesellschaft: Komplexität und Rationalität der Moderne

by Uwe Schimank
Die Entscheidungsgesellschaft: Komplexität und Rationalität der Moderne

Die Entscheidungsgesellschaft: Komplexität und Rationalität der Moderne

by Uwe Schimank

Paperback(2005)

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Overview

In der modernen Gesellschaft sind Akteure - Individuen ebenso wie Organisationen - dem Fremd- und Selbstanspruch ausgesetzt, sich zumindest in wichtigen Angelegenheiten möglichst rational zu entscheiden. Dem steht allerdings die hohe Komplexität der meisten Entscheidungssituationen gegenüber. Wie erreichen die Akteure unter diesen Umständen eine zumindest begrenzte Rationalität ihres Entscheidens? Dieser Frage wird anhand vieler Beispiele biographischer, organisatorischer und politischer Entscheidungen nachgegangen. Der Leser erhält einen systematischen Überblick über die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Entscheidungsforschung, und ihm wird so ein wesentliches Charakteristikum des Lebens in der Moderne vor Augen geführt.

Product Details

ISBN-13: 9783531143323
Publisher: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Publication date: 11/15/2005
Series: Studientexte zur Soziologie
Edition description: 2005
Pages: 492
Product dimensions: 5.83(w) x 8.27(h) x 0.04(d)
Language: German

About the Author

Dr. Uwe Schimank ist Professor am Institut für Soziologie der Universität Bremen.

Table of Contents

Vorwort.- 1 Entscheidungshandeln.- 1.1 Entscheidung als Handlungsform.- 1.2 Rationalität als Entscheidungsprinzip.- 1.3 Entscheiden als Ausnahme.- 2 Rationales Entscheiden als Auftrag der Moderne.- 2.1 Die funktional differenzierte Gesellschaft als Entscheidungsgesellschaft.- 2.2 Entscheidungszumutungen.- 3 Die Komplexität von Entscheidungssituationen.- 3.1 Sozialdimension: Interdependenzbewältigung.- 3.2 Sachdimension: Unvollständige Information.- 3.3 Zeitdimension: Zeitknappheit.- 4 Perfekte und begrenzte Rationalität.- 4.1 Perfekt rationales Entscheiden.- 4.2 Phänomenologie der Rationalitätsbeschränkungen.- 4.3 Rationalität trotz Komplexität.- 5 Inkrementalismus: Begrenzte Rationalität auf mittlerem Niveau.- 5.1 Reaktive Problemfixierung.- 5.2 Reduzierte Informationsverarbeitung.- 5.3 „Partisan Mutual Adjustment“.- 5.4 „Satisfying“.- 5.5 „Sich-durchwursteln“.- 5.6 „Fehlerfreundlichkeit“.- 6 Mehr als Inkrementalismus: Rationalitätssteigerungen durch Planung.- 6.1 Aktive Problemsondierung.- 6.2 Mehrheitsentscheidungen und Empathie.- 6.3 „Mixed Scanning“.- 6.4 „Something Better“.- 7 Weniger als Inkrementalismus: Im Spiel bleiben.- 7.1 Täuschungen und Selbsttäuschungen des Entscheidens.- 7.2 Improvisation.- 7.3 Abwarten.- 8 Das Oszillieren der Entscheidungsgesellschaft: Der Akteur zwischen Erwartungssicherheit und dem Neuen.- 8.1 Entscheiden in ambivalenter „Weltoffenheit“43.- 8.2 Optimismus versus Pessimismus des Entscheidens.- Literatur.
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