Die großen Western 18: Red River Ballade

Die großen Western 18: Red River Ballade

by G.F. Wego

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Overview

Die großen Western 18: Red River Ballade by G.F. Wego

Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen). Der große Rancher Matt Cardigan parierte abrupt sein Pferd und lauschte. Was hat er, dachte der junge Charlie. Wir sind noch sechs Meilen von der Ranch entfernt. Was hat Vater gehört? Charlie hörte nichts. Mit dem Alten war eine seltsame Veränderung vorgegangen. Er duckte sich immer tiefer. Sein eckiges Gesicht schien noch kantiger geworden zu sein, seine Hand kroch langsam zum Gewehr. Matt Cardigans Blicke huschten über die Büsche rechts und links des Weges. Sie waren hier nicht auf dem breiten Fahrweg zur Stadt, sondern mitten durch die Playa del Oro geritten. Hier gab es nur einen schmalen Pfad, kaum breit genug für zwei nebeneinanderlaufende Pferde. Indianer, grübelte Big Matthew. Das gibt es doch nicht. Wir haben keine Rothäute mehr in unserem Land, oder sie sitzen in Reservationen. Unwillkürlich musste er sich bei diesem Gedanken schütteln. Ging es etwa wieder los, wie damals? Matt Cardigan hatte das Gewehr in der Hand, bemerkte den verstörten Blick seines Sohnes. "Pass auf, wir drehen um", sagte er geresst. "Und dann Galopp!" "Warum denn?" "Indianer!" "Was?" Dem Jungen fuhr es durch Mark und Bein, er wollte es nicht glauben. "Dreh um, sofort!" Einen bitteren Moment dachte Matt daran, dass Ruben ihn nicht so blödsinnig verwundert angesehen hätte. Ruben, sein Ältester, hätte die Gefahr vor ihm gerochen, aber der kleine Charlie schlief lieber. Matt riss das Pferd herum, während er instinktiv registrierte, schon viel zu weit geritten zu sein. Er ahnte nichts Gutes. Als sein brauner Hengst drehte, sah er es und stieß ruckartig die Linke hoch. Die Büsche seitlich von ihm teilten sich jäh. Der Alte reagierte wie in seinen besten Tagen.

Product Details

ISBN-13: 9783863771010
Publisher: Martin Kelter Verlag
Publication date: 07/09/2013
Series: Die großen Western , #18
Sold by: Bookwire
Format: NOOK Book
Pages: 64
File size: 1 MB

About the Author

G.F. Wego ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: "Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!" Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg. Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: "Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß." Der Autor verstarb 2002 in Detmold.

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