Die hemmungslosen Sieben (Teil 7)

Die hemmungslosen Sieben (Teil 7)

by Benjamin Larus

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Product Details

ISBN-13: 9783955273231
Publisher: Club der Sinne
Publication date: 04/26/2013
Series: Die hemmungslosen Sieben , #7
Sold by: Bookwire
Format: NOOK Book
Pages: 166
File size: 768 KB

Read an Excerpt

Dann löste Guido, jeden von uns am Arm mit sich reißend, unsere halb erstickt keuchende Gruppe mit einem übermütig heulenden Freudenschrei auf und wirbelte in einem gewaltigen Salto mitten ins Becken. Wir sprangen johlend hinterdrein, und für einige lärmende Minuten wurde das Wasser in einer chaotisch ausgelassenen Wasserschlacht so wild aufgepeitscht, dass das örtliche Hallenbad bei Wellengang dagegen wie ein spiegelglatter Teich in einem japanischen Garten gewirkt hätte. Ich fühlte mich übrigens durchaus an Guidos und meine nicht lange zurückliegende Balgerei dort erinnert, jetzt allerdings hatten wir einen Dritten in unserer Mitte - und dieser war nicht gerade dazu angetan, unsere feurige Erregung zu dämpfen, zumal er begeistert mitmischte! Flamur tobte und lachte, und die Muskeln an seinen schönen Schultern und Armen spannten sich eindrucksvoll an, wenn er mit hohlen Händen das Wasser durchpflügte, um uns nass zu spritzen. Wie ein kleiner Junge wieherte er albern los, als es etwa Guido einmal gelang, unvermittelt zwischen meine Beine zu tauchen, mich dann hoch über die Wasseroberfläche hinaus zu stemmen und abzuwerfen. Ich tat den beiden den Gefallen, in einem gewaltigen Platscher möglichst spektakulär aufzuschlagen und anschließend einen Riesenzirkus zu veranstalten, um ihrer in einer wilden Verfolgungsjagd habhaft zu werden. Als ich gerade mit gespielter Wut hinter meinem Liebsten her stürmte, um ihm seine Heimtücke zu vergelten, fühlte ich mich plötzlich hinterrücks gepackt. Flamurs lange Arme schlossen sich mir kraftvoll um Taille und Brustkorb, ich wurde rücksichtslos nach hinten gezogen, verspürte für einige erregende Augenblicke deutlich seine massigen, stahlhart geschwollenen Brustpakete an meinem Rücken, und dann sanken wir gemeinsam in inniger Umklammerung auf den gekachelten Boden des Beckens. Ich rang nach Luft, riss die Augen unter Wasser weit auf und erblickte ein Gewirr aus Beinen und nacktem Fleisch. Eine dunkle Mähne, die sich wie ein Algenbüschel durchs Wasser zog, zeigte mir, dass auch Guido irgendwie zu uns gestoßen war. Er, der wusste, dass ich trotz meiner Vorliebe für das nasse Element aufgrund eines Kindheitserlebnisses bisweilen nicht ganz frei von Angstattacken war, wenn man es beim Tunken mit mir zu toll trieb, hatte offenbar beschlossen, mir zur Hilfe zu eilen. Nach einigen langen Sekunden, in denen ich tatsächlich schon merkte, wie sich meiner eine gewisse Panik bemächtigte, fühlte ich auf einmal einen der mich bedrängenden Arme sich schlagartig lösen, den anderen - offenbar nun seinerseits Halt suchend - dafür umso fester meinen Nacken umklammernd. Ich stieß mich am Boden ab und durchbrach, gierig nach Luft schnappend, die Wasseroberfläche, wo ich mich plötzlich Auge in Auge mit meinem Geliebten wiederfand, der mich aus einem halben Meter Entfernung breit angrinste. Keine Sorge, ich bin bei dir, schien sein Blick mir zu bedeuten. Das Wasser war hier immerhin so tief, dass es uns ungefähr bis zu den Brustwarzen reichte - diese konnten wir aber nicht sehen, weil quer in unserer Mitte Flamurs langgestreckter Körper wie ein Surfbrett auf dem Wasser lag. Prustend und lachend hielt er sich mit um unsere Nacken geschlungenen Armen an der Oberfläche, während Guido ihn weiter unten zu stützen schien. Das glitzernde Nass schwappte ihm zaghaft über die glatten Schenkel, über den schönen, flachen Bauch, und der nackte, munter erregte Schwanz zuckte darauf herum wie eine Seeschlange auf dem Trockenen.

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