Die Neubestimmung des Staat-Kirche-Verhaltnisses in den neuen Landern durch Staatskirchenvertrage: Zu den Moglichkeiten und Grenzen des staatskirchenvertraglichen Gestaltungsinstruments

Die Neubestimmung des Staat-Kirche-Verhaltnisses in den neuen Landern durch Staatskirchenvertrage: Zu den Moglichkeiten und Grenzen des staatskirchenvertraglichen Gestaltungsinstruments

by Hans Ulrich Anke

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Overview

English summary: After German reunification, the new German federal states had to restructure their relationship to the various religious communities, and thus they signed 17 contracts with the Holy See, the regional churches and Jewish associations. In this work, the author presents and systematizes the content of these state contracts. He explains the 4 basic functions of contracts between the state and religious communities as being to organize their cooperation, to support religious activities, to consolidate the existing guarantees and to lay down ecclesiastical duties. German description: Nach der Wiedervereinigung stellte sich Staat und Kirchen in den neuen Landern die Aufgabe, ihr Verhaltnis zueinander im Rahmen der freiheitlichen Ordnung des Grundgesetzes von Grund auf neu zu gestalten. Hans Ulrich Anke arbeitet die rechtlichen Moglichkeiten heraus, die der Staatskirchenvertrag als eingeführtes Gestaltungsinstrument dem Staat, den Kirchen und den Judischen Verbanden bietet, um ihre staats- bzw. kirchenpolitischen Ziele umzusetzen. Zunachst erarbeitet Hans Ulrich Anke die gemeinsamen Gestaltungsanliegen von Staat und Kirche, bevor er dann ihre Umsetzung in den neuen Staatskirchenvertragen anhand von vier grundlegenden Funktionen darstellt: der Forderfunktion, der Absicherungsfunktion, der Kooperationsfunktion und der Einbindungsfunktion. Damit lassen sich Rechtsnatur und Wirkungsweise der Staatskirchenvertrage teilweise neu bestimmen. Die staatskirchenvertraglichen Bindungen stellen innerstaatliches Staatsvertragsrecht dar. Es ermoglicht auf der einen Seite eine Bindung des staatlichen Gesetzgebers zugunsten des kirchlichen Vertragspartners, die zwar einem eingeschrankten Gemeinwohlvorbehalt unterliegt, im ubrigen aber verfassungsgerichtlich durchsetzbar ist. Auf der anderen Seite erlaubt es auch eine weitgehende Einbindung des kirchlichen Wirkens in die staatliche Aufgabenwahrnehmung sowie eine differenzierte kulturstaatliche Kirchenpolitik des sakularen Staates.Ausserdem setzt sich Hans Ulrich Anke mit den aktuellen Problemen und Streitigkeiten bei der Auslegung und Anwendung der einzelnen Vertragsbestimmungen in der staatskirchenrechtlichen Praxis auseinander.

Product Details

ISBN-13: 9783161473197
Publisher: Mohr Siebeck
Publication date: 12/31/2000
Series: Jus Ecclesiasticum Series , #62
Pages: 451
Product dimensions: 6.50(w) x 1.50(h) x 9.50(d)

About the Author

Hans Ulrich Anke, Geboren 1968; 1989-95 Studium der Rechtswissenschaft und Romanistik in Gottingen und Caen; 1995-98 wiss. Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg; 1999 Promotion; seit 1998 Referendar in Lubeck.

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