Einheit oder Vielfalt in Europa: Die Wirtschaftsstile Frankreichs, Deutschlands und Rußlands in ihrer Binnen- und Außenwirkung

Einheit oder Vielfalt in Europa: Die Wirtschaftsstile Frankreichs, Deutschlands und Rußlands in ihrer Binnen- und Außenwirkung

by Thorsten Hickmann (With)

Paperback(1996)

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Product Details

ISBN-13: 9783824462711
Publisher: Deutscher Universitätsverlag
Publication date: 06/01/2012
Edition description: 1996
Pages: 275
Product dimensions: 0.00(w) x 0.00(h) x 0.02(d)

Table of Contents

A. Europas Wurzeln: Eine historische Analyse der Wirtschafts- und Gesellschaftsstile in Frankreich, Deutschland und Rußland.- I. Die Gesellschaftsstile in Frankreich, Deutschland und Rußland als Basis für die Wirtschaftsstile.- 1. “centralization”, “raison” und “éducation” als prägende Schlüsselwörter der französischen Gesellschaft.- a.) Der Prozeß der “centralization”.- b.) Die Herausbildung von “la raison”.- c.) Die Durchdringung der Ideen von “raison” durch das Konzept der “éducation”.- 2. “Reich”, “Heimat” und “Vernunft” als prägende Schlüsselwörter der deutschen Gesellschaft.- a.) Das “Reich” als kulturelles Schlüsselwort.- b.) Die Verwurzelung in der Romantik und der Begriff der “Heimat”.- c.) Die “Vernunft” aus Sicht des Bürgertums.- 3. “Posluschanje” (Gehorsam), und “cemja” (Familie) als prägende Schlüsselwörter der russischen Gesellschaft.- a.) Die Durchdringung der adeligen Ideen im russischen Bürgertum.- b.) “Posluschanje” (Gehorsam) als Ergebnis orientalischen und westeuropäischen Einflusses.- c.) Die Verehrung der “cemja” (Familie) als Basis des russischen Denkens.- II. Die Wirtschaftsstile in Frankreich, Deutschland und Rußland in ihrer historischen Entwicklung.- Exkurs: Die Stellung des Individuums in den Religionen.- 1. Der Jansenismus, Colbert und der Staat als prägende Elemente in Frankreich.- a.) Die Identifikation der Jansenisten mit den höfischen Ideen.- b.) Die Interdependenz zwischen Staat und Wirtschaft.- c.) Adel und Btirgertum und ihr Verhältnis zur Wirtschaft.- 2. Von der Reformation und den Idealen des Bürgertums zur sozialen Marktwirtschaft in Deutschland.- a.) Das Nebeneinander der Konfessionen bewirkt eine heterogene Wirtschaftsstruktur.- b.) Die Interdependenz zwischen Staat und Wirtschaft.- c.) Adel und Bürgertum und ihr Verhältnis zur Wirtschaft.- 3. Von den Altgläubigen und dem Staatseinfluß zum Zusammenbruch des Sozialismus in Rußland.- a.) Das Gedankengut der Altgläubigen als eine Wurzel des wirtschaftlichen Aufschwungs.- b.) Die Interdependenz zwischen Staat und Wirtschaft.- c.) Adel und Bürgertum und ihr Verhältnis zur Wirtschaft.- III. “nation/Nation/narod” als Klammer ftlr die Wirtschafts- und Gesellschaftsstile.- Exkurs: Die Renaissance der Geopolitik in Deutschland, Frankreich und Rußland.- 1. Die französischen Vorstellungen von “la nation” und “la grandeur”.- 2. Die Konzeption von “Nation” und die Herausforderungen durch die Wiedervereinigung Deutschlands.- 3. Die russischen Ansätze von “narod” und die Identitätskrise in Rußland.- B. Europas Gegenwart: Die aktuelle Binnen- und Außenwirkung der Wirtschaftsstile Frankreichs, Deutschlands und Rußlands.- I. Die Annäherungstendenzen der einzelnen Wirtschaftsstile.- 1. Frankreich: Der steinerne Weg zu weniger Staat und mehr Privatinitiative.- a.) Die Loslösung des Ökonomischen aus dem Politischen: Der Rückzug der öffentlichen Hand.- b.) Die Unternehmen auf dem Pfad der Privatisierung und die Bestrebungen für den Aufbau einer “organisation qualifiante”.- c.) Die Bevölkerung: Die Infragestellung der Eliten und die “grands atouts du modèle français”.- 2. Deutschland: Die Herausforderungen durch die Wiedervereinigung.- a) Die öffentliche Hand: Das Erbe der Konzeption des “Reiches” und die Gefährdung der Sozialen Marktwirtschaft durch zuviel Staatseinfluß.- b) Die Unternehmen: Die Krise der traditionell starken Branchen und die Herausforderung durch Lean-Management.- c) Die Bevölkerung: Unterschiedliche Werte in Ost und West.- 3. Rußland: Der Schlingerkurs auf dem Weg zu marktwirtschaftlichen Strukturen.- a) Präsidiale Beftignisse, Ausstrahlung und “posluschanje” (Gehorsam) sind Determinanten ftir die Geradlinigkeit des Reformprozesses.- b) Die Unternehmen: Die Probleme bei der Privatisierung und die Verwässerung des Schlüsselwortes “besopasnost” (Sicherheit).- c) Die Bevölkerung: Die Renaissance der bürgerlichen Unternehmer.- und die Gefahren durch eine soziale Spaltung der Gesellschaft.- II Licht und Schatten der Zusammenarbeit vor dem Hintergrund sichändernder Rahmenbedingungen.- 1. Die asynchrone Verhalten auf staatlicher Ebene.- a.) Das Verständnis von “nation/Nation/narod” ist Wurzel für die Zusammenarbeit, verdeutlicht am Partnerschafts- und Kooperationsabkommen der Russischen Föderation mit der EU.- b.) Die öffentlichen Hilfen von West nach Ost: Finanzielle Zusagen und technische Unterstützung.- c.) Die Problematik bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Handel und Direktinvestitionen aufgrund unterschiedlicher Denkhaltungen.- 2. Die Unternehmen: Reibungsverluste prägen das Bild der Praxis.- a.) Die Handelsbeziehungen nehmen trotz ungünstiger Voraus Setzungen zu.- b.) Die Direktinvestitionen: Ernüchterung nach anfänglicher Euphorie.- c.) Ein Mikroorganismus der kulturellen Verständnisprobleme: Die Joint Ventures.- 3. Das Fremdenbild innerhalb der Bevölkerung.- a.) “Mafia”, Rechtsunsicherheit und Chaos prägen das französische Bild.- b.) Nach der “Gorbymanie” erfolgt Ernüchterung in Deutschland.- c.) Profitgier, unsoziales Verhalten und Übervorteilung sind die russischen Klischeebilder über Deutsche und Franzosen.- C. Europas Zukunft: Auf dem Weg zur Einheit oder Wahrung der Vielfalt?.- Anhang: Interviews mit.- 1. Dr. Arsenejew, Wirtschaftsexperte und ehemaliger Leiter der ökonomischen Abteilung der russischen Botschaft in Großbritannien.- 2. Round-table Gespräch mit den Mitarbeitern der Rechtsanwaltskanzlei Prof Igor Blishenko und Partner.- 3. Ciryl Cubler, Direktor der “Chambre de Commerce Franco-Russe”.- 4. Griorgi Matjeew, Repräsentant des Russischen Unternehmer- Verbandes.- 5. Igor Matschilski, Direktor des Geschäftsverbandes für ökonomische Beziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland.- 6. Dr. Sherejew, Vize-Finanzgouvemeur der Stadt Moskau.

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