ISBN-10:
1500327379
ISBN-13:
9781500327378
Pub. Date:
Publisher:
Get your Groove

Get your Groove

by Andreas Urstadt

Paperback

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Overview

Die Fotografin ist bereits aus Lightfields, Lichtbilder und Smash & Grab bekannt. Nach einem frivolen Anfang wird der Text zu einem Philosophiebuch von hohem Anspruch. Die Fotografin hinterfragt den gängen Philosophiekanon. Argumentiert wird gegen den Modebegriff des Raums, gegen falsche Interdisziplinarität, die durch Räume und Trennungen überhaupt erst konstruiert wurde. Das Optische und das Offene, das Erotische und Linguistik bis zu Duchamp s Großem Glas. Der Reiz ganz bestimmten blauen Himmels. Die Bedeutung der 60ies. Die Dekonstruktion der Hippies. Das wiederholte Kritisieren des Holocausts bis zu Kritik an der großen Schweinerei im Nachwort. Mit Sicherheit kommt eine der geistreichsten und klügsten Fotografinnen dabei zu Wort. Nebenbei verläuft eine abwechslungsreiche Literatur dazu.


Der Strand sei eine Art Fußgängerzone, eine Fußliegerzone, das mache den Unterschied aus, der Urlaub und der Strand machten aus dem Fußgänger den Fußlieger. Man könnte doch darauf kommen, die Städte zu Stränden zu machen, aber es gebe noch etwas anderes, die Städte seien etwas sehr Unnomadisches, der Nomade baue keine Städte, der Nomade kenne ebenso keine Strände, weil der Nomade vor nichts Halt mache, der Nomade kenne kein Halt, der Nomade könne so auch keine Strände kennen. Der Nomade läge nicht an Stränden herum und selbst wenn er an einem Strand liegen würde, so sei es für den Nomaden kein Strand, so sei es für den Nomaden keine Grenze, so sei es für den Nomaden kein Liegen. Der Nomade bewege sich immer und sei immer in Bewegung. Für den Nomaden gebe es keine Städte. Die Städte könnten aber Spiel sein. Wie die kleinen Kinder auf dem Küchenboden spielten und der Küchenboden dabei Steppe oder Prärie für die Kinder werden könne, sei der Boden der Nomadenkinder der Boden der Nomadenkinder beim Spielen, ein viel größerer Boden, ein unendlicher Boden, der Boden der Nomaden sei gleichzeitig deren Weg, es sei der unendliche Boden der Nomaden, der keine Grenze kenne. Würde man nun auf diesem Boden spielend als Spiel Städte bauen. Diese Städte wären andere Städte, diese Städte könne man an den Strand nicht mitnehmen, von diesen Städten aus könne man keinen Strand entwerfen, von diesen Städten aus wäre der Strand etwas anderes. Vielleicht wäre von diesen Städten www.andreas-urstadt.net


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Product Details

ISBN-13: 9781500327378
Publisher: CreateSpace Publishing
Publication date: 06/26/2014
Pages: 212
Product dimensions: 5.00(w) x 8.00(h) x 0.45(d)

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not honoring the worthy prevents people from strife
Laozi

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