Harpyienblut

Harpyienblut

by Daniela Ohms

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Overview

Harpyienblut by Daniela Ohms

Anders als normale Teenager verbirgt Lucie ihren Körper nicht aus Scham, sondern weil sie Angst hat, dass es sie ihr Leben kostet, wenn jemand von ihrem Geheimnis erfährt: Die 18-Jährige besitzt Flügel, die aussehen wie die eines Raubvogels und deren Flughunger sie kaum stillen kann. Was für ein Wesen Lucie ist, hat sie selbst bisher nicht herausfinden können. Aber der finstere Sergej weiß mehr. Und auch der unheimliche Junge mit den Schmetterlingsflügeln, der sie nachts beobachtet, kennt Lucies wahre Bestimmung: Sie soll die Seelen toter Kinder abholen und durchs Jenseits begleiten. Als Lucie schließlich gezwungen ist, sich ihrer grausigen Aufgabe zu stellen, muss sie befürchten, ihre menschliche Seite zu verlieren. Daniela Ohms' berührendes Fantasy-Debüt erzählt von einem Mädchen, das dem Schrecken des Sterbens begegnet und dabei eine Liebe findet, die den Tod längst überwunden hat.

Product Details

ISBN-13: 9783847511243
Publisher: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Publication date: 12/01/2013
Sold by: Libreka GmbH
Format: NOOK Book
Pages: 432
File size: 400 KB
Age Range: 16 Years

About the Author

Daniela Ohms wurde 1978 in Nordrhein-Westfalen geboren, wo sie auf einem Bauernhof aufwuchs. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin-Kreuzberg. Wenngleich ihre wahre Leidenschaft seit jeher der Urban Fantasy gilt, ergatterte sie 2010 den zweiten Platz des Agatha-Christie-Krimipreises. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als Lektorin in einer Literaturagentur.

Read an Excerpt

'Lucie musste an das gleißende goldene Licht denken, an die rote Puppe und die Vogelfrau am anderen Ufer des Sees, an das tote Kind auf der Straße, dessen Geist sich erhoben hatte. ›Was passiert mit mir? Bitte sag es mir!‹ Sergej schwieg, wurde so still, dass er kaum noch da zu sein schien. ›Du musst es mir sagen!‹ Lucie fluchte. ›Ich fange an, mich zu verändern. Es ist zu spät, um mein Leben zu genießen.‹ Sergejs Atem durchschnitt die Stille. ›Ich kenne es nur aus der Perspektive eines Kindes.‹ ›Sag es mir trotzdem.‹ Es dauerte eine Weile, ehe Sergej antwortete, und sie konnte beinahe hören, wie er nach den passenden Worten suchte. ›Ich weiß nicht, wie lange es noch dauert.‹ Seine Stimme klang rau, fast krächzend. ›Aber irgendwann wirst du kein Mensch mehr sein.‹ Lucie drehte sich zu ihm um. Der Boden unter ihr schien ihre Drehung fortzusetzen. ›Wie meinst du das?‹ Sergejs Pupillen waren geweitet, seine dunkelgrauen Augen sahen einen Schrecken, der weit zurücklag.'

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