Huh! Die Isländer, die Elfen und ich: Unterwegs in einem sagenhaften Land

Huh! Die Isländer, die Elfen und ich: Unterwegs in einem sagenhaften Land

by Thilo Mischke

NOOK Book(eBook)

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Product Details

ISBN-13: 9783843715683
Publisher: Ullstein Ebooks
Publication date: 06/16/2017
Sold by: Bookwire
Format: NOOK Book
Pages: 304
File size: 33 MB
Note: This product may take a few minutes to download.

About the Author

Thilo Mischke ist Journalist, Autor, Moderator und Produzent und hat für die ZEIT und Mit Vergnügen über seine große Liebe zu Island geschrieben. Der Kulturwissenschaftler arbeitete außerdem für VICE, GQ, Playboy, NEON, Stern und Focus. Er moderierte die ZDFneo-Talkshow Heiß & Fettig! und für ProSieben seine eigene Reportagereihe Uncovered.

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Húh! Die Isländer, die Elfen und ich

Unterwegs in einem sagenhaften Land


By Thilo Mischke

Ullstein Buchverlage

Copyright © 2017 Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin
All rights reserved.
ISBN: 978-3-8437-1568-3



CHAPTER 1

HÚh!


Im Sommer 2016 gehe ich viel spazieren, viel mehr als sonst. Die Berliner Straßen sind leer, die Stadt gehört mir. Ich nehme seltener die U-Bahn und laufe stattdessen vorbei an jubelnden Fans, die in Cafés und Kneipen oder auf öffentlichen Plätzen sitzen. Es ist Europameisterschaft und Deutschland immer noch benebelt vom Erfolg in Brasilien. Weltmeister und Europameister. Alles scheint möglich.

Ein schöner Sommer ist das, dankbar. Schlafen mit geöffneten Fenstern, das Licht im Zimmer der Wohnung und der Duft von blühenden Pflanzen. Wirklich gut. Und ich habe so viel Freizeit, keine Verabredungen, kein Freibad, keinen Geschäftsquatsch. Wenn Fußball ist, dann fühlt sich dieses Land so wie die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr an. Erfrischend lahm. Nichts passiert. Außer Fußball.

Ich allerdings mag dieses Spiel nicht, konnte es noch nie leiden. Was die Menschen dabei finden, anderen Menschen dabei zuzusehen, wie sie einem Ball hinterherrennen, habe ich nie verstanden. Klar, Teamgeist, Gemeinschaft und Wettbewerb. Hat mich nur nie interessiert.

Aus sozialer Verpflichtung heraus habe ich allerdings oft versucht, mich einzufinden. Ich habe die Regeln gelernt, habe mir die richtigen Fragen zurechtgelegt. Bin mit ins Stadion, habe dumme Lieder gegrölt, habe ein Trikot angezogen und wollte Fan sein. Am Ende saß ich mit dem Handy auf dem Schoß da und habe »Angry Birds« gespielt. Entweder kann ich mich einfach nicht lang genug konzentrieren, um meinen Blick neunzig Minuten auf ein grünes Rechteck zu richten, oder dieser Sport gefällt mir einfach nicht. Bis zu diesem Sommer 2016.

Die Europameisterschaft lockt die Menschen fort, und ich höre das Feuerwerk, wenn ein Tor gefallen ist, sehe die fröhlichen Gesichter der Menschen, wenn Spiele gewonnen sind. Sehe die traurigen Schnuten derer, die auf die falsche Mannschaft gesetzt haben. Und dann passiert etwas Seltsames.

»Thilo, kommst du mit EM gucken?«, fragt mich mein Fußballfreund Adri.

»Was soll ich denn da? Wir haben das doch schon oft genug probiert«, entgegne ich genervt.

»Island spielt«, meint Adri. Er weiß, dass ich dieses Land schon oft bereist habe und sehr liebe. Er ködert mich.

»Island? Mein Island spielt Fußball?« Bis zu diesem Zeitpunkt ging ich davon aus, dass da gar nicht genug Menschen leben, um eine Nationalmannschaft zu stellen. Ich hatte das Gefühl, es gibt nicht einmal genug gerade Flächen in Island, Bälle würden immer herunterrollen, bis sie von der Kante dieses Landes ins Meer fallen. Island und Fußball gehörten für mich einfach nicht zusammen.

»Mein Lieblingsland spielt Fußball?«, frage ich.

»Sei nicht so arrogant und komm vorbei«, antwortet Adri. Das habe ich auch gemacht.


Ich liebe Island – nicht abstrakt, im Sinne des Wortes. Eine Frau, die hier in Berlin lebt, möchte gerne jene Mauer heiraten, die einst die Stadt geteilt hat. Es gibt den Typen, der in einen Zug verliebt ist, und ich glaube auch noch eine Frau, die feste Partnerschaften mit Flugzeugen führt. Und wäre Island eine Frau, wir wären zusammen. Wir wären sogar ein Superpaar, das ständig Händchen haltend in Multifunktionsjacken und mit feuchten Nasen frierend vor Clubs stünde. Doch dazu später mehr.

Zehn Jahre vor der Europameisterschaft, während der die Welt lernt, Island zu lieben, war ich zum ersten Mal in diesem Land. Als Fan von Jules Verne – wie oft reiste ich durch seine Bücher in achtzig Tagen um die Welt und zum Mittelpunkt der Erde – hatte ich mich schon lange mit dieser Insel beschäftigt. Warum es dann aber dauerte, bis ich fünfundzwanzig wurde, hatte einen einfachen Grund. Denselben Grund, warum Island ungefähr ein Jahrhundert lang vom globalen Tourismus verschont blieb. Island war, meiner persönlichen Statistik nach, das Land, in das alle fahren wollten, aber eigentlich niemand fuhr.

Ich war auch einer von denen, die immer gesagt haben: »Mensch, nach Island, da muss ich unbedingt mal hin.« Gefahren bin ich dann aber nie. Zu kalt, zu teuer, zu einsam. Dann lieber Sonne und Meer. Nach den großen Sommerferien ging zwar das Überlegen los: Wo geht es als Nächstes hin? Und dann fiel immer genau dieser Satz, im Ton der Feststellung ganz ähnlich, dass es ja mal wieder an der Zeit wäre, ins Fitnessstudio zu gehen.

Das ist heute anders. Heute haben alle Mitgliedskarten von Fitnessstudios und fahren wirklich nach Island. Aber was begeistert uns am Ende der Welt? Was fasziniert uns am ewigen Herbst dieses Landes und an der Abwesenheit von Leben? Warum wollen wir alle in dieses Land?

Weil Island ein Gefühl auslöst, weil es ein Gefühl ist. Sogar für die Menschen, die noch nie dort waren. Machen Sie den Test. Jetzt. Stellen Sie sich doch einfach mal Island vor. Was sehen Sie, wenn Sie die Augen schließen?

Sie sehen kleine Pferde, mit etwas doofen Gesichtern und stummeligen Beinen. Vielleicht sehen Sie auch Berge, schneebedeckt und schön. Davor kleine Städte mit roten Häusern und Menschen in Pullovern, die aussehen, als würden sie fürchterlich kratzen. Also die Pullover. Vielleicht sehen Sie blonde Haare, Frauen mit kräftigen Beinen und einem Krimi unter dem Arm. Männer, die Frisuren tragen, als wäre immer Winter. Platt und mit praktischen Zöpfen versehen. Sie stellen sich Island als ein schönes Land vor. Als eines, das Sie schon immer mal besuchen wollten.

Wieder 2016. Ich sitze in diesem Café und beiße auf meiner Unterlippe herum, als Island gegen Österreich spielt. Das erste Spiel der Europameisterschaft, das ich sehe. Und ich bin gespannt und tripple mit den Füßen, wenn der Stürmer Kolbeinn Sigþórsson aufs Tor stürmt und Tore macht. 2:1 gewinnen sie, und niemand hat damit gerechnet. Ich erkenne Verwunderung in den Gesichtern der Menschen um mich herum und freue mich sehr – für Island. Für dieses Land, dessen Bevölkerung nur 335 000 Einwohner zählt, dieses Land, das gerade mal so groß ist wie die ehemalige DDR. Für dieses wunderbare Land, in dem im Sommer die Sonne nicht unter- und im Winter nicht aufgehen will.

Island spielt gegen England. Ich kann mich kaum auf dem Stuhl halten. Ich springe auf, als Sigþórsson wieder punktet. »Gegen England! Gewonnen!«, rufe ich meinen Freunden zu. Und sie blicken mich erstaunt an. Sie fragen sich: Was ist das für ein Land, das einen Fußballhasser zu einem Fan macht? Ein richtiger Fan.

Ich überlege dann sogar, mir Blau-Rot-Weiß auf die Wange zu malen. Das geht mir dann doch zu weit, aber selbst ich weiß, dass ein Sieg gegen England sensationell ist.

Und nicht nur mich betrifft diese Begeisterung. Der Sportkommentator Guðmundur Benediktsson gerät so in Ekstase, dass sein Video von der Fußballsensation zum viralen Hit wird. Die Hauptnachrichten in Island werden im Trikot moderiert, das Land steht still für sein Team. Und Europa blickt auf die kleine Insel im Norden. Beobachtet ein Land, das sich zu den Spielen vor Leinwänden versammelt, in Reykjavík. Menschen, die mit Jacke und Schal, mitten im Sommer, zusehen, wie IHRE Mannschaft den europäischen Fußball aufmischt.

Der Underdog gegen einen Meisterspieler. Eine Mannschaft, deren Torwart ein Burnout hatte, der eigentlich Regisseur ist. Männer, die wie Olympioniken auch noch »echte« Jobs ausüben und gegen eine Mannschaft voller Millionäre spielen. Sie gewinnen, und Island ist in aller Munde.

Alle lieben Island, alle wollen nach Island. Alle sind für Island. Und diesmal meinen die Menschen es ernst. Auf Facebook trudeln Nachrichten in meinem Postfach ein. Viele wissen von meiner Liebe zu diesem Land. Sie fragen mich nach dem Wetter, wann sie fahren sollen, wo man schlafen kann.

Die Webseiten der großen Airlines WOW und Iceland Air brechen zusammen. Die Menschen buchen Tickets, wollen das Land sehen, das geschlossen hinter seinem Team steht. Auch als Island gegen Frankreich verliert. Die Begeisterung für dieses winzige Land bleibt, wächst sogar noch.

Das liegt aber nicht nur am Fußball, sondern auch an den Fans. Ein Zehntel der isländischen Bevölkerung ist nach Frankreich gereist und macht Lärm in den Stadien. DasHÚH! geht um die Welt und erklingt in jedem Stadion. Als wir im Fernsehen die Aufnahmen aus Reykjavík sehen, ist der gesamte Polarkreis beim Public Viewing. Wir sind begeistert. Auch ich. Da sind Menschen stolz auf ihr Land, ohne dass es peinlich ist. Eine Meisterleistung.

In den letzten zehn Jahren habe ich Island bestimmt zwanzigmal besucht, nie länger als vierzehn Tage, aber nie weniger als sieben. Manchmal fahre ich einmal im Jahr, manchmal fahre ich dreimal. Es ist magisch, es zieht mich an wie kein anderes Land in der Welt. Und meine Wünsche, die Gründe, warum ich fahre, sind bescheiden. Es sind nicht die mittelmäßigen Hotels, es sind nicht die unangenehmen Wetterumschwünge, die ewig kalten Füße. Es sind nicht die schlechtgelaunten Menschen. Und auch nicht die seltsamen Tiere oder die kaputte Landschaft. Ich selbst bin der Auslöser und wie ich mich in Island fühle. Deswegen fahre ich. Island ist ein besonderes Land, eines, das es so nicht noch mal auf der Welt gibt. Wenn ich nach Mallorca fahre, weiß ich, auf anderen Mittelmeerinseln fühlt es sich ähnlich an. In Afrika sind viele Länder vergleichbar, Nordamerika: alles eins. Selbst in Asien, mit Ausnahme Japan, ist vieles gleich. Island aber ist unvergleichlich. Und deswegen komme ich. Immer wieder. Da ist etwas zwischen uns, das einmalig ist.

Vielleicht können Sie meine Begeisterung für Absurdes, für das Essen und die Einsamkeit nachvollziehen, vielleicht wollen Sie einfach nur wissen, wo die heißen Quellen sind, die nicht bis zum Rand mit Touristen gefüllt sind und wo Sie sich in Ruhe nackt in schwefeliges Wasser setzen können. Vielleicht haben Sie Kummer oder gerade Geld über. Nachdem Sie dieses Buch gelesen haben, wissen Sie auf jeden Fall mehr über Island – und mich.

Es gibt keinen besseren Ort. Fahren Sie nach Island. Fahren Sie jetzt.

CHAPTER 2

REYKJAVÍK – SITZEN, STARREN, STARKEN KAFFEE TRINKEN


Für die meisten Menschen beginnt der Besuch Islands in Reykjavík. Zumindest für diejenigen, die mit dem Flugzeug kommen. Diese Stadt hat sich im Westen der Insel eingenistet, die Spitze des mächtigen Vulkans Snæfellsjökull ist sichtbar, bei gutem Wetter. Wenige Bäume stehen vor praktischen Häusern, es gibt eine Kirche in der Stadtmitte, seltsam futuristisch. Es gibt eine Oper, modern und glitzernd, mit einer spiegelnden Oberfläche, die das viele Licht im Sommer über die Stadt verteilt und das wenige im Winter vermehrt. Sie ist der Hamburger Elbphilharmonie nicht unähnlich, auch in ihrer komplizierten Entstehungsgeschichte. Es gibt eine Einkaufsstraße und genau eine belebte Kreuzung. In Deutschland wäre Reykjavík eine mittelmäßige Stadt. Hier oben im Norden ist sie eine Hauptstadt.


Reykjavík ist trotzdem ein ungewöhnlicher Ort, eine ungewöhnliche Stadt: Sie ist die nördlichste der Welt. Schön ist sie nicht. Sie hat keine tausend Brücken, nur wenige alte Häuser, keine Luxusgeschäfte, keine U-Bahn, keine Fernsehtürme, aber diesen Superlativ kann ihr keiner absprechen.

Ist man ehrlich mit Reykjavík, ist sie eine ziemlich traurige Stadt. Zwar wird es im Sommer hier nie dunkel und selbst im Winter leuchten die Nächte hell, aber sie ist nicht gemütlich und bleibt ein Kaff.

Die meisten stellen sich Reykjavík vermutlich als ein hutzeliges Dorf vor, mit rauchenden Schornsteinen und beschlagenen Fensterscheiben. Solche Fensterscheiben findet man hier tatsächlich, es gibt sie in den Vororten, die an sowjetische Siedlungen der Siebziger erinnern: Offizierskasernen, ohne Schnörkel, gesichtslose Fünf-Stöcker, Nutzarchitektur, mit Spritzputzfassaden. Reykjavík schön zu finden erfordert Mühe, und wer hier keine Freunde hat, wird die Stadt schnell verlassen wollen.

Drei Tage planen viele Besucher ein, um Reykjavík zu erobern, aber stellen Sie sich vor, Sie wollen drei Tage auf dem Alexanderplatz in Berlin verbringen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten auf diesem windigen Platz bleiben und dürften nur die Würste vom Grillwalker essen. Grausam. Das wird schnell langweilig und ist auch völlig unnötig. Wenn Sie das erste Mal Island besuchen, machen Sie schnell einen Haken hinter Reykjavík und fahren ins Schöne, ins Land.

Doch es gibt auch einen Grund, sich mit dieser Stadt gutzustellen, denn Reykjavík funktioniert nach mehreren Besuchen, nicht nach dem ersten. Wenn Sie im Sommer kommen, zum ersten Mal, und die lichtdichten Jalousien herunterziehen, dann ist es faszinierend. Wenn Sie nach Ihrem Flug die erste Dusche nehmen und das Gefühl haben, Sie würden sich mit alten Eiern waschen. Einmalig. Aber das nutzt sich schnell ab. Kommen Sie öfter, dann beginnen Sie, Reykjavík zu verstehen.

Kommen Sie als Tourist, bleiben Sie als jemand, der versucht, ein Local zu sein. Wenn Sie zum wiederholten Mal die Insel besuchen, dann suchen Sie sich Orte in dieser Stadt, kleine Plätze, die gerade nichts Besonderes sind. Sitzen, starren, starken Kaffee trinken, im Internet surfen, nirgendwo auf der Welt geht das besser. Kein Land liebt Kaffee und Internet so sehr wie Island, und mehr sollten Sie in Reykjavík nicht unternehmen.

Kommen Sie im Winter, dann riecht es in der Stadt nach verfaulten Eiern, weil die Straßen mit vulkanischem Heißwasser, tief aus der Erde, eisfrei gehalten werden. Eine Fußbodenheizung für die Gehwege. Wirklich. Die Hände tief in den Taschen, spazieren Sie mit eisigen Oberschenkeln von Restaurant zu Restaurant. Das fehlende Licht macht Ihre Augen müde. Im Sommer riecht es nach Herbst an der Ostsee. Die kalte Luft drückt sich vom Atlantik in die Straßen. Riechen Sie, laufen Sie. Und sehen Sie sich die Bewohner an.

Obwohl in Reykjavík nur knapp hundertfünfundzwanzigtausend Menschen leben, also so viele wie in Paderborn, benehmen sie sich wie New Yorker. Oder Berliner. Sie sind schlecht gelaunt, unfreundlich und, besonders Fremden gegenüber, sehr arrogant. Man wird Sie ignorieren. In Clubs wird man nicht mit Ihnen sprechen, weil Sie wie ein Trottel mit Multifunktionsjacke an der Bar stehen. Doch genau das ist zauberhaft. Reykjavík weigert sich, ein Touristenzentrum zu werden, und das liegt an den Einwohnern. Das Leben hier existiert nicht für die Touristen, obwohl die Tourismuszahlen jedes Jahr zweistellig wachsen. Selbst die Haupteinkaufsstraße Laugavegur, in der sich inzwischen fast ausschließlich Boutiquen und Souvenirläden befinden, wird nachts zum Treffpunkt der Reykjavíker Jugend und ist Austragungsort einer der wichtigsten isländischen Tätigkeiten: im Auto sitzen, rauchen, die Laugavegur im Schritttempo herunterfahren, während laute Musik aus dem Radio kommt.

Es gibt Stau auf der einspurigen Hauptstraße, wenn es dunkel ist. Das Klackern der Reifen mit Spikes wird hörbar, die Autos quälen sich über die Straße. Immer im Kreis, vorbei an den Clubs und Bars, die sich ebenso entlang der Laugavegur befinden.

Gehen Sie zur Laugavegur am Freitagabend, beobachten Sie die Jugend. Gehen Sie ins Kaffibarinn und tanzen Sie (was wirklich empfehlenswert ist). Trinken Sie Lakritzschnaps (Ópal), und am Sonntag müssen Sie den Trödelmarkt am Hafen besichtigen. Der echte Reiz dieser Stadt erschließt sich, wenn Sie einen normalen Tag erleben. Tun Sie so, als wären Sie ein Isländer. Das ist die eigentliche Sehenswürdigkeit, sich einzufügen in dieses seltsam langsame Leben.

Stehen Sie auf, duschen Sie mit schwefeligem Wasser, ziehen Sie sich warm an und gehen Sie ins Kaffibrennslan, einen kleinen, teuren Coffeeshop. Essen Sie Croissants, trinken Sie Kaffee, der in ganz Island zum Grundnahrungsmittel gehört. Trinken Sie, bis Sie schwitzen und Ihre Lider zittern. Und dann: Lesen Sie. Bringen Sie sich viele Bücher mit. Isländer lesen so viel. Es gibt nichts zu tun.

Bleiben Sie sitzen, ruhen Sie sich aus und sehen Sie aus dem Fenster. Beobachten Sie die anderen, trotteligen Touristen, suchen Sie in ihren Blicken die Sehnsucht nach einer wahren Sehenswürdigkeit in dieser Stadt: »Irgendwas muss doch hier sein. Ein Zoo. Es kann doch nicht nur Schmuckläden und Menschen hier geben?« Seien Sie schlauer. Hier gibt es nicht mehr.

Wenn es irgendwann achtzehn Uhr ist, stehen Sie auf, gehen zurück ins Hotel, holen Ihre Schwimmsachen und spazieren ins Schwimmbad. Naschen Sie Lakritze mit Schokoladenüberzug dabei. Nur die Badehose und ein Handtuch mitnehmen, den Rest bekommen Sie in der Schwimmhalle. Laufen Sie die Laugavegur einfach weiter, stadtauswärts. Der Name der Straße lautet übersetzt »Waschweg«, er zeigt die Richtung zu den heißen Quellen, zum Saubermachen.

Gucken Sie gelangweilt, reden Sie mit niemandem, fragen Sie nicht nach dem Weg. Ziehen Sie Ihre Jacke über die Ohren, am besten, Sie hören Musik. Betreten Sie die Sundhöll Reykjavíkur, die Schwimmhalle im Stadtzentrum, ziehen Sie sich aus, duschen Sie nackt, vor den anderen, ohne mit der Wimper zu zucken, und gehen Sie schwimmen. Dann kommt das Beste.

Am Abend treffen sich die Reykjavíker in ihren Schwimmbädern – das Wasser ist angenehm heiß, weil es ja kochend aus der Erde kommt – und quackeln. Sie sitzen, draußen in kleinen runden Pools. Setzen Sie sich dazu und hören Sie zu. Das reicht. Mehr müssen Sie nicht tun, um für einen kurzen Moment Reykjavík zu spüren.

CHAPTER 3

DER SÜDEN – LILA ZWISCHEN SCHWARZ UND GRAU

Lupinenfelder, so weit das Auge reicht. Lupinen, das sind bizarre Pflanzen, die sich wie Unkraut über Flächen so weit wie ein Bundesland ausbreiten. Ihre kleinen Samen klammern sich ängstlich an die langen Stängel. Dem Fingerhut nicht unähnlich, wachsen sie in Island überall. In den Sommermonaten färben sie besonders den Süden violett, lassen ihn schimmern und Island blühen. Ein seltener Anblick, ein herausragendes Bild und so ungewöhnlich. Nach stundenlangen Fahrten vorbei an schwarzen Stränden und vom Wind gekämmten Wiesen, nach schmerzhaft schönen Blicken in eine baumlose Landschaft – keine Büsche, nur Übergänge vom Grün der Gräser ins Braungraue der Berge – ist da plötzlich das Violett dieser Blumen. Touristen atmen auf, ein Traum fürs Auge. Endlich Abwechslung. Endlich etwas anderes als das buschige Grün des Mooses und das Schwarz des Gerölls.

Die Isländer sehen das anders.

Spricht man mit Isländern über ausländische Invasoren, neigen sie zu unangenehmem Rassismus. Chinesen, die das Land kaufen wollen, polnische Gastarbeiter, die Drogen und Prostitution bringen, oder Grönländer, die Frauen ermorden. Isländer wollen sie alle wieder loswerden. Weisen aus, verweisen des Landes und berufen sich auf ihren Nationalstolz und die schlechten, fremden Einflüsse. Doch richtig schlimm wird es, wenn es um die Lupinen geht.

1945 wurde in Island entschieden: Wir müssen etwas gegen die Erosion unternehmen. Staubstürme bedrohten die kleinen Siedlungen wie Vík, besonders im Süden. Erdrutsche begruben ganze isländische Familien, die sich auf dem Weg in die Hauptstadt befanden, unter sich. Das Land war trocken und marode und die Böden ohne Nährstoffe. Die Landwirtschaft sollte florieren, und dafür brauchte man Pflanzen. Die Isländer haben nicht viel, aber sie haben Platz. Blumen sollten die Insel retten, besonders die Alaska-Lupine. Sie wächst schnell, ist beständig und widersetzt sich auch dem hartnäckigen Klima Islands. Und es funktionierte.

Die Erosion wurde aufgehalten, Staubstürme sind selten geworden, aber ganz Island färbt sich jetzt violett. Dieses zauberhafte Motiv für die heimische Diashow ist eine echte Bedrohung für die Ureinwohner Islands. Diejenigen, die schon vor Elfen, Trollen und Menschen da waren: äußerst sensible Moose und Flechten.

»Rupf sie raus, die Dreckslupine, wenn du sie siehst. Bitte mit Wurzel«, kann man Isländer schon mal sagen hören. So sprechen sie über ausländische Invasoren. Tatsächlich lässt sich beobachten, wie Isländer bei Pinkelpausen entlang der Route 1 die Pflanzen aus dem Boden reißen. Das ist keine Folge von passiv-aggressiver Gewalt, sondern eine Form von Nationalstolz. Selbst Touristen werden dazu angehalten, keine Rücksicht zu nehmen. Wer sich also für sein Hotelzimmer einen Lupinenstrauß zusammenstellen will, nur zu. Und ich kann das nur empfehlen, die meisten Hotels der »Normal-Bürger«-Klasse sind recht schlicht. Rupfen Sie, niemand wird schimpfen.

Der Süden beginnt eigentlich direkt hinter Reykjavík. Wer über die mehrspurige Autobahn die Stadt verlässt, fährt über ein Plateau von herausragender Schönheit. Seit Jahren fahre ich immer wieder hier lang. Auch wenn ich nur kurz in Island bin.

Mit großer Sicherheit werden Sie sich bei der großen blumenförmigen Autobahnkreuzung verfahren, aber das gehört dazu. Ich glaube übrigens, dieses Autobahnkreuz, das sich neben dem Stadtflughafen befindet, ist die einzige Autobahnkreuzung in diesem Land. Ich fahre dort immer viel im Kreis. Weil ich nie die richtige Ausfahrt treffe. Irgendwann werden Sie es aber schaffen und lassen Reykjavík hinter sich.

Auf dem Weg steht rechts ein kaputtes Auto, das vor den gefährlichen Straßen Islands warnen soll. Die Leere, die Schönheit, die eisige Luft außerhalb des Autos, die aufgedrehten Heizungen in den Wagen, all das macht müde und lässt die Fahrer unaufmerksam werden. Nicht ohne Grund sind auf Island nur maximal 90 km/h erlaubt.

Die Menschen hier fahren auch betrunken. Wer in Dörfern wie Hveragerði wohnt, kennt sowieso jeden. Die Straßen sind lang und ereignislos. Das Fernsehprogramm besteht nur aus zwei Sendern und alle DVDs sind irgendwann geguckt. Da hilft nur noch, betrunken spazieren zu fahren. Sie sollten sich also nicht nur auf Elfen und Trolle einstellen, auf glitschige Straßen, die in einem Graben oder Fluss enden, sondern eben auch auf betrunkene Isländer, die auf der falschen Seite der Straße fahren, mit heruntergekurbelten Fenstern, einer Zigarette im Mundwinkel und seltsamer Musik aus dem Radio.

Das Plateau, das durch bemoosten Tuffstein führt, ist ein Ort, an dem das Wetter verrücktspielt. Selbst im Sommer kann es hier schneien. Regen, Sonne, Nebel, Sturm, alles ist möglich und kommt vor, innerhalb kürzester Zeit. Im Hintergrund dieses Plateaus ziehen Dampfsäulen in den Himmel. Wenn man möchte, kann man von der Straße abbiegen, um diese dampfenden Löcher zu finden. Blubbernde Schlunde, die Menschen verschlingen und nie wieder ausspucken. Es ist ein unwirklicher Ort, gerade mal fünfzehn Minuten vom Stadtzentrum Reykjavíks entfernt.

Kurz vor dem Ende des Plateaus, bevor es plötzlich bergab geht, so schnell, dass die Ohren knacken, befindet sich ein verlassenes Hotel, ein vereinsamtes Haus. Ein Blick durch die Fenster, unheimlich, weil alles so aussieht, als würden in jedem Moment die Gäste kommen. Selbst dieses kleine Hotel hat eine dampfende Heißwasserquelle. Alles an diesem Ort ist befremdlich. Wer also ein Island in dreißig Minuten braucht, muss hierher.


Der Süden ist so abwechslungsreich, so schön und eine der wenigen Gegenden dieses Landes, die wirklich belebt ist.

Die Südküste Islands wird in den Sommermonaten zu einem »Natur- Disneyland«. Zwischen dem Seljalandsfoss und Vík pendeln die großen Tourbusse und spucken große Mengen an bunt gekleideten Amerikanern aus. Schön und sehenswert ist es trotzdem. Wer etwas mehr Ruhe sucht, fährt mit einem Jeep oder Bus ins Landesinnere nach Thórsmörk. Im »Wald von Thor« findet man noch heute Spuren der ersten Siedler, Wälder, Gletscher und reißende Flüsse.

Das Land und damit auch die touristischen Epizentren beginnen hinter den letzten großen Städten im Süden. Die Städte Hella und Selfoss wirken mit ihren Wellblechhäusern, vereinzelten Kirchen, ewig nass glänzenden Straßen und Tankstellen, an denen der Isländer zu Mittag isst, wie flüchtig von arktischen Expeditionen zurückgelassen. Zwischen Hella und Vík liegen die schwarzen Strände inklusive einem abgestürzten Flugzeug, das jahrelang besucht werden konnte, aber von zu vielen Touristen langsam kaputtgemacht wurde.

Es sind diese Strände, die zu den schönsten der Welt gehören. Auch, wenn man an ihnen nur sterben und nicht baden kann. Viel zu windig, die Wellen zu groß. Lediglich beknackte Isländer gehen hier surfen. Touristen sollten nur Fotos vom Strand aus machen. Bizarre Basaltfelsen entsteigen dem Meer oder versinken in ihm. Legenden ranken sich um diese Felsen.

Wer sie zum ersten Mal sieht, ist fasziniert, und ihre Form erklärt, warum die Isländer sich früher erzählten, dass es sich bei den vier Zinnen um einen Dreimaster handelt, der von einer Trollfrau gezogen wird. Trolle, unangenehme, ziemlich große Lebewesen auf dieser Insel, haben die Eigenschaft, bei Sonnenaufgang zu versteinern. Was dann auch hier passiert ist: Die Trollfrau war nicht schnell genug, als sie das Schiff zog, und wurde – zusammen mit dem Schiff – zu dieser Steinformation.

Ich persönlich mag die moderne Variante allerdings mehr: Dort im Meer stehen zwei Trolldamen und eine Menschenfrau, die von ihrem Ehemann gerettet werden sollte. Zumindest dachte er das. Denn eigentlich wollte die Frau mit den Trollen leben, denn ihr Mann war nicht in der Lage, die wilde Seele seiner großen Liebe zu bändigen. Der Mann besprach also mit den Trollen, dass sie niemals einen Menschen töten würden, damit seine Frau unbeschadet mit ihnen leben konnte. Warum sie allerdings alle dort versteinert stehen, weiß ich nicht. Es sind eben Geschichten, die in Vík erzählt werden.

Tausende Touristen kommen hierher, machen Fotos von diesen Felsen, stehen am Strand. Und schweigen. Selten gibt es Natur, die so mächtig, so groß ist, dass sie einen Menschen vor Ehrfurcht schweigen lässt. Hier ist so ein Ort. Und auch wenn Abertausende hier dasselbe empfinden, fahren Sie trotzdem hin, machen Sie Fotos. Das Felstor Dyrhólaey könnte das Schönste sein, was Sie in Ihrem Leben sehen werden. Selbst wenn Sie wie ich der Meinung sind, dass der Besuch von natürlichen Felsformationen ein untrügliches Zeichen für den bevorstehenden Eintritt ins Rentenalter ist, machen Sie eine Ausnahme. Ich habe es nie bereut.

Überhaupt ist Vík ein sehr besonderer Ort in Island. Sie müssen einen sehr steilen Abschnitt der Route 1 überwinden, fahren über einen Berg, der oft im Nebel liegt oder von irren Stürmen getroffen wird, und erreichen nach stundenlanger Leere endlich einen Ort. Endlich wieder Menschen.

Es gibt nur eine Hauptstraße, die durch Vík führt. Zudem ein teures Hotel, das zu besuchen sich lohnt. Auf dem Grundstück habe ich einmal einen Geist gehört, als dort vor Jahren noch hässliche Finnhütten zur Übernachtung standen. Am nächsten Morgen stellte ich fest, das Wehklagen, das ich gehört hatte, waren nur nervöse Möwen.

Eine zauberhafte Jugendherberge gibt es auch in Vík, eine, die immer viel zu warm geheizt ist. Ein privat geführtes Restaurant, das sehr zu empfehlen ist, Sie essen in einem isländischen Wohnzimmer. Und natürlich gibt es eine Tankstelle. Das ist Vík. Dort im Restaurant der Tankstelle sitzend, blicken Sie auf die Trollfelsen und die fettigsten Speisen, die Sie jemals bekommen haben. Die Fischsuppe, die hier als lokale Spezialität angeboten wird, schmeckt auch alles andere als gut, aber das macht nichts. Der Ort ist so besonders, dass Sie vermutlich auch Sonnenblumenöl als Gericht akzeptieren würden.

Nach stundenlangen Autofahrten in Island habe ich häufig das Gefühl, tagelang gewandert zu sein. Ein enormer Hunger ergreift mich jedes Mal, wenn ich aus dem Wagen steige und in eine Tankstelle gehe. Ich esse sehr viel Mist in einer Woche Island.

Ich habe bei meinen ersten Islandreisen keine große Faszination für die berühmte Gletscherzunge Jökulsárlón empfinden können. Sie liegt hinter Vík, weiter in Richtung Westen. Mit dem Finger auf der Karte habe ich schon oft versucht, die Entfernung abzuschätzen, habe überlegt, ob es eine Tagestour von Reykjavík sein könnte. Kann es, aber dann wird es stressig. Die berühmte Gletscherzunge ist rund sechs Autostunden vom Stadtzentrum Reykjavíks entfernt, rund zwei von Vík.

Fotos von Island zeigen häufig Polarlichter, den Papageientaucher und eben die Jökulsárlón, die Gletscherlagune. Das blaue Eis, das Touristen wie Filmemacher inspiriert. Vielleicht war es meine Arroganz, die mich diesen Ort immer ignorieren ließ, denn als ich meine Mutter mit nach Island nahm, zeigte sie sich beeindruckt von der Schönheit dieses Ortes. Und dann war ich es auch.

Manchmal ist es auf diesem Teil der Strecke verlockend, in die Ödnis links oder rechts der Route 1 zu fahren, mit dem normalen Mietwagen. Davon kann ich nur abraten. Das ist mehr als gefährlich, und die meisten Touristen gehen genau wegen solcher Leichtsinnigkeit verschütt und werden nie wieder gesehen.

Der Süden ist ein besonderer Teil Islands, auch für mich. Es war der erste, den ich bereist habe, und ich erinnere mich gut an die einzelnen Abzweigungen, an die Strecke. Sie hat sich so sehr eingebrannt, dass ich bis heute weiß, wo ich welches Lied im Radio gehört habe.

Zwischen Skógar und Vík gibt es im Übrigen eine mittelmäßig geheime Quelle. Ich habe sie nicht gefunden, aber sie ist angeblich auch bei Google Maps verzeichnet. Die Quelle liegt, laut Google, zwischen Seljalandsfoss und Skógar und ist ein alter Pool namens Seljavallalaug. Die Umkleiden seien widerlich und das Wasser nur an einer Stelle wirklich warm genug. Aber sehr fotogen sei das Schwimmbad. Wurde mir so erzählt.


(Continues...)

Excerpted from Húh! Die Isländer, die Elfen und ich by Thilo Mischke. Copyright © 2017 Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin. Excerpted by permission of Ullstein Buchverlage.
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Table of Contents

Contents

Über das Buch/ Über den Autor,
Titel,
Impressum,
Widmung,
Húh!,
Reykjavík – Sitzen, starren, starken Kaffee trinken,
Der Süden – Lila zwischen Schwarz und Grau,
Gullni hringurinn – The Golden Circle,
Der Westen – Sehnsuchtsort am Ende der Welt,
Wetter – Ganz egal, falsch angezogen ist man immer,
Schafskopf, Pylsa und zähe Haie – Was schmeckt schon gut in Island?,
Moose und Flechten – Ein Teppich für Island,
Bier, Schnaps und Wein – Das lass hier lieber sein,
Autofahren – Wo, wenn nicht hier?,
Sigur Rós, TKKG oder H. P. Lovecraft – Meine Island-Playlist,
Whale Searching – Der große Touri-nepp,
10 Dinge, die echt peinlich sind,
Alter, wie reist du denn?,
Frühlung, Sommer, Herbst und Winter – Island geht immer,
Der Norden – Mächtig, gnadenlos und leer,
Doppelstockbett, Zelt oder Luxussuite – Übernachten in Island,
Was glimmt denn da? – Polarlichter am Horizont,
Hot Pots – Auf der Suche nach den heißen Quellen,
Skyr – Alles nur Quark,
Isländische Erzählungen, Part 1 – Als Gott zu Besuch kam,
The Hidden People – Das Huldufólk,
Isländische Erzählungen, Part 2 – Wie das Moos entstand,
Isländische Erzählungen, Part 3 – Die Eyrbyggja Saga,
Sex mit Elfen,
Guns N' Gooses – Vom friedlichsten Land der Welt,
Iceland Airwaves – Tanzen, frieren, fühlen,
Isländischer Humor = Hugleikur Dagsson,
10 Dinge, die ich an Island liebe,
Die Edda – facts and figures,
Ich mag die Islandpferde, sie sind kompakt,
Voll, voller, völlig voll – Touristen-overload,
Jökull, Eldfjall und viel heiße Luft,
Von Butterblumen, Birken und Wölfen – Die Namensfrage,
Island, deine Clubs – Wenn schon Verein, dann richtig,
Zwei Jahre Island – Oder wie ich versucht habe, mich in die isländische Gesellschaft,
einzuschlafen,
Balzen in Island – Das Pullover-Mädchen und ich,
Sport – Warum der Kalte Krieg in Island entschieden wurde,
Der Stein und die Leere,
Bildteil,
Feedback an den Verlag,
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