Märtyrerlegenden im NS-Film

Märtyrerlegenden im NS-Film

by Martin Loiperdinger (Editor)

Hardcover(1991)

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Product Details

ISBN-13: 9783810007001
Publisher: VS Verlag fur Sozialwissenschaften
Publication date: 01/01/1991
Edition description: 1991
Pages: 192
Product dimensions: 0.00(w) x 0.00(h) x (d)

Table of Contents

1. Zur Aktualität der Thematik: nationalsozialistischer Propagandafilm.- 2. Der Propagandafilm in der ‚cineastischen‘ Nachkriegsliteratur.- 3. Der (Spiel-)Film als sozialwissenschaftlich-historische Quelle.- 4. Zur Begrenzung der vorliegenden Spielfilmanalysen.- 1 Goebbels’ Filmpolitik überwältigt die Schatten der ”Kampfzeit“: Zur Bewältigung nationalsozialistischer Vergangenheit im Jahr 1933.- 1. SA-Männer auf der Leinwand: Ein Ausnahmefall.- 2. Notizen zur Produktion.- 3. Das Verbot des Horst-Wessel-Films.- 4. Preußens Helden kehren auf die Leinwand zurück.- 2: Sequenzprotokolle als Übersicht über die Filmhandlungen.- 1. ”Hans Westmar“: Gliederung des Films in Sequenzen und Subsequenzen.- 2. ”SA-Mann Brand“: Gliederung des Films in Sequenzen und Subsequenzen.- 3. ”Hitlerjunge Quex“: Gliederung des Films in Sequenzen und Subsequenzen.- 3 ”Hans Westmar“: Faschistische und kommunistische Öffentlichkeit kämpfen um den Besitz der Straße.- 1. Die Binnenorganisation der politischen Öffentlichkeiten: ”SA-Geist“ wider kommunistischen Materialismus.- 2. Die Dramaturgie der öffentlichen Auseinandersetzung.- 3. Filmwirklichkeit und wirkliche Geschichte: Die Darstellung von Ritual und Gewalt.- Kapteil 4 ”SA-Mann Brand“: Die Präsentation der ”NS-Bewegung“ von unten.- 1. Vorbemerkungen.- 2. Die Begründung des NS-Standpunktes durch Fritz Brand.- 3. Das politisch-soziale Umfeld des NS-Protagonisten 89 Exkurs: Zur Politik der SPD in den Jahren 1930–1933.- 4. Die Präsentation des Propagandamittels der ”politischen Rede“ im Spielfilm.- 5. Die Selbstdarstellung der Nationalsozialisten anhand der Lohners.- 6. Das bolschewistische Feindbild.- Schlußbemerkung.- 5 ”Hitlerjunge Quex“: Nationalsozialistische Gesinnung — der Verlauf einer politischen Karriere ”bis in den Zbd“.- 1. Vorbemerkung.- 2. Motivkonstellation des Protagonisten — Analyse der Konfliktstruktur am Beispiel der Hauptfigur.- 2.1 Die Einführung des Protagonisten — Soziales Umfeld und Familiensituation.- 2.2 Der situative Rahmen der ‚Entscheidung‘ für die HJ — Vor- und Gegenüberstellung der alternativen Gruppierungen.- 2.3 Widerstand in der Familie und Bewährungsdruck vor der HJ.- 2.4 Auflösung der Familie und Aufnahme in die ‚Reihen der jugendlichen Kämpfer‘.- 2.5 Neue Identität ‚bis in den Tod‘ — das Motiv der kämpferischen Selbstaufgabe.- 6 Die ”Kommune“ — das faschistische Feindbild.- 1. Die Fokussierung der Gegnerdarstellung auf das Feindbild ‚Kommunismus‘.- 2. Das Feindbild auf der Ebene der Figuren.- 7 Zur filmischen Rhetorik faschistischer Märtyrerlegenden.- 1. Versuch einer argumentativen Begründung: Rassismus und Heimatbilder.- 2. Dramaturgische Strategien der Filmfabel.- 3. Legitimation durch realpolitischen Erfolg.- 4. Verpflichtung durch einen verlorenen Krieg.- 5. Transzendenz durch Stilisierung.- 8 ”Diesen Faschistenlümmeln ist nicht zu trauen“: ”Hitlerjunge Quex“ im pädagogischen Einsatz.- 1. Nichts ist einfach: Kein Film spricht nur eine klare Sprache.- 2. Anmerkungen zur Rezeptionsanalyse und zur antifaschistischen Medienpraxis.- 3. Zur Weiterarbeit — praktische Hinweise.

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