Macht, Ohnmacht und Machtmissbrauch in therapeutischen Beziehungen

Macht, Ohnmacht und Machtmissbrauch in therapeutischen Beziehungen

by Christel Hafke (With)

Hardcover(1996)

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Product Details

ISBN-13: 9783810015372
Publisher: VS Verlag fur Sozialwissenschaften
Publication date: 01/01/1996
Edition description: 1996
Pages: 367
Product dimensions: 6.50(w) x 1.50(h) x 9.50(d)

Table of Contents

1 Beziehung.- 1.1 Gedanken zum Umgang mit sich und mit anderen.- 1.1.1 Vorbemerkung.- 1.1.2 Reflexionen zur Genese des Individuumverständnisses.- 1.1.3 Selbstverwirklichung.- 1.1.3.1 Die abgrenzende Selbstverwirklichung.- 1.1.3.2 Die transzendierende Selbstverwirklichung.- 1.1.3.3 Die ökologische Selbstverwirklichung.- 1.1.4 Was macht Beziehungen heute so schwierig?.- 1.1.5 Das Kollusionskonzept.- 1.1.5.1 Die narzißtische Kollusion.- 1.1.5.2 Die orale Kollusion.- 1.1.5.3 Die anal-sadistische Kollusion.- 1.1.5.4 Die phallisch-ödipale oder hysterische Kollusion.- 1.2 Wege zu einem ökologischen Beziehungsverständnis.- 1.3 Dialektisch-emanzipatorisches Beziehungsverständnis.- 1.3.1 Intrapsychische Beziehungen.- 1.3.2 Interpsychische Beziehungen.- 1.3.2.1 Relativierung oder Fixierung.- 1.3.2.2 Grenzen als Abwehr oder Kontakt?.- 1.3.2.3 Abhängigkeit und Autonomie.- 1.3.3 Der therapeutische Dialog als heilende Interaktion. Die Entdeckung des Eigenen im Fremden.- 2 Macht.- 2.1 Begriffliche Annäherung.- 2.2 Machttrieb und Minderwertigkeitskomplex.- 2.2.1 Friedrich Nietzsche.- 2.2.2 Alfred Adler.- 2.3 Die Beziehung zwischen Macht und Ohnmacht.- 2.3.1 Power-Plays (Machtspiele).- 2.4 Die konstruierte Wirklichkeit.- 2.4.1 Was ist ein autopoietisches System?.- 2.4.2 Vergleichende Einordnung und Kritik.- 2.4.3 Der sprachliche Bereich.- 2.4.4 Batesons Lernebenen und Bourdieus Habituskonzept.- 2.5 Übergegensätzlichkeit — mystische Erfahrung.- 2.6 Macht als Kraft oder Potenz.- 2.7 Leiblichkeit und Macht.- 3 Die therapeutische Beziehung. Die besondere Beziehung: Klient/Patient — Therapeut. Motive für die Berufswahl des Therapeuten und Schwierigkeiten in der Berufssituation..- 3.1 Die besondere Beziehung: Klient/Patient — Therapeut.- 3.2 Warum wird jemand Psychotherapeut?.- 3.3 Schwierigkeiten in der Berufssituation.- 4 Zur Werteproblematik.- 4.1 Überlegungen zu einer situativen Ethik.- 4.2 Exkurs I: Über Realitäten, Krankheit, Gesundheit und Heilen.- 4.2.1 Die Macht der Definitionsgewalt.- 4.2.2 Was ist normal, gesund, wirklich?.- 4.3 Exkurs II: Wie heilt ein Schamane?.- 5 Das grundlegende Therapie- und Beziehungsverständnis in Psychoanalyse, Analytischer Therapie und Integrativer-/Gestalttherapie.- 5.1 Begründung der Auswahl.- 5.2 Die Freudsche Psychoanalyse.- 5.2.1 Selbstpsychologie nach Heinz Kohut.- 5.3 Jungianische Analytische Therapie.- 5.4 Integrative-/Gestalttherapie.- 5.4.1 Existenzphilosophische Grundlage der Gestalttherapie.- 5.4.2 Verankerung und Ziele der Gestalttherapie.- 5.4.3 Gegenübertragung, Widerstand.- 5.4.4 Umgang mit Widerstand.- 6 Kritische Gedanken und Fragen zum Beziehungsgeschehen sowie Erweiterungen der vorgestellten Schulen.- 6.1 Psychoanalyse.- 6.1.1 Das Setting.- 6.1.2 Zur Zeitperspektive und zum analytischen Fokus.- 6.1.3 Die therapeutische Beziehung, Übertragung, Gegenübertragung.- 6.1.4 Das schwierige Verhältnis der Psychoanalyse zur gesellschaftlichen Macht.- 6.2 Analytische Psychologie nach C. G. Jung.- 6.3 Gestalttherapeutischer Formenkreis.- 6.4 Resümee.- 6.5 Überlegungen zur Wirksamkeitsforschung in der Psychotherapie.- 7 Vergleichende Betrachtungen zur Musiktherapie.- 7.1 Einordnung in die und Abhängigkeit von den großen Therapieschulen.- 7.2 Spezifik und Besonderheiten der Musiktherapie.- 7.3 Die musiktherapeutische Beziehung.- 8 Die Geschlechterfrage und die Macht.- 8.1 Bilder von Frau und Mann im Wandel oder aufgeweichte Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit.- 8.1.1 Allgemeine Situationsbeschreibung — Zugänge.- 8.1.2 Frauen und Macht.- 8.2 Weiblicher Narzißmus und Masochismus.- 8.3 Heldentum und Sehnsucht nach Größe.- 8.4 Von der Komplementarität zur Intersubjektivität.- 8.4.1 Komplementarität: Herrschaft und Unterwerfung; die sadomasochistische Beziehungsstruktur.- 8.4.1.1 Entwicklungsdynamik und -Ökonomie der Perversionsbildung.- 8.4.1.2 Die sadomasochistische Beziehungsstruktur.- 8.4.2 Intersubjektivität.- 9 Geschlechtsrollenvorstellungen in den therapeutischen Schulen.- 9.1 Vorbemerkungen.- 9.2 Freuds Sicht der (weiblichen) GeschlechtsidentitŠt.- 9.3 Geschlechtliche Archetypen bei Jung.- 9.4 Integrative TherapeutInnen zum Geschlechtsrollenverständnis.- 9.5 Die therapeutische Situation unter geschlechtsspezifischem Aspekt.- 9.5.1 Geschlechtsrollenwandel und Psychotherapie.- 9.5.2 Geschlechtsspezifische Übertragung und Gegenübertragung.- 9.5.3 Ein neues Narrativ: Therapeutin — Patient.- 10 Mißbrauch in der Therapie.- 10.1 Eine Annäherung.- 10.2 Was ist Mißbrauch in der Therapie?.- 10.3 Grenzüberschreitungen in der Therapie — ein altes neues Thema.- 10.3.1 Die Wiederkehr des Verdrängten — oder: Warum wird ein altes Thema plštzlich aktuell?.- 10.3.2 Historische Fälle. Aus der Geschichte der Abstinenzverletzungen.- 10.3.3 Ein Erfahrungsbericht und ein Roman zum Thema.- 10.3.3.1 Anonyma: “Verführung auf der Couch”.- 10.3.3.2 Allen Wheelis: “Der Doktor und das Verlangen”.- 10.3.4 Daten.- 10.4 Entstehung und Bedeutungen des Abstinenzgebotes.- 10.4.1 Abstinenz.- 10.5 Übertragung — Gegenübertragung.- 10.6 Liebe in der Therapie.- 10.7 Grenzerfahrungen und -betrachtungen.- 10.7.1 Kontakt und Grenzerfahrung.- 10.7.2 Die besondere Problematik sogenannter früher Störungen am Beispiel der Borderline-Symptomatik.- 10.7.2.1 Psychoanalytischer Zugang.- 10.7.2.2 Gestalttherapeutische Verstehensweise.- 10.7.2.3 Die Grenze zum Transpersonalen.- 10.8 Beziehungsdynamik des Machtmißbrauchs und der Grenzüberschreitung.- 10.8.1 Der schwierige Zugang zum Problemsystem.- 10.8.2 Wer ist gefährdet, als Therapeut zum Täter zu werden?.- 10.8.3 Welche Patientinnen sind besonders gefährdet, Opfer von Grenzüberschreitungen zu werden?.- 10.8.4 Wechselseitige Abhängigkeit.- 10.8.5 Die Täter-Opfer-Dynamik.- 10.9 Die Suche nach Auswegen und Wegen.- 10.9.1 Fragen hinsichtlich einer Berufsethik.- 10.9.2 Fragen zu juristischen und standespolitischen Konsequenzen.- 10.9.3 Beziehungsgesichtspunkte.- 10.9.4 Ausbildungsgesichtspunkte.- 11. Interviews mit Therapeutinnen und Therapeuten zur Machtthematik. Ein qualitativer Forschungsansatz.- 11.1 Grundlegende Postulate und Säulen qualitativer Forschung.- 11.2 Zur Form der Interviews.- 11.3 Darstellung des Vorgehens.- 11.3.1 Wie ich zu den Interviewpartnern (Therapeutinnen und Therapeuten) gekommen bin.- 11.3.2 Die Besonderheit des Forschungsgegenstandes.- 11.3.3 Die Gesprächsatmosphäre/-situation.- 11.3.4 Auswertungsgesichtspunkte.- 11.3.5 Zur Art der Darstellung.- 12 Auswertung.- 12.1 Bedeutungseinheiten — Problemfelder.- 12.1.1 Macht, Ohnmacht und Machtmißbrauch.- 12.1.2 Beziehungsstrukturen; Verständnis der therapeutischen Beziehung.- 12.1.3 Geschlechtsrollenspezifik.- 12.1.4 Berufsrolle und -verständnis; theoretische und schulenmäßige Einbindung.- 12.1.5 Diagnostische Kriterien. Orientierung, Erklärung und Begründung der therapeutischen Deutungen, Verhaltensweisen und Interventionen.- 12.1.6 Ausbildungserfahrungen, Besonderheiten der Ausbildungsinstitute oder Berufsverbände, Ethikkommission und präventive Maßnahmen.- 12.1.7 Abgrenzungen und Feindbilder.- 12.1.8 Sicht und Erfahrungen der Täter-Opfer-Dynamik.- 12.2 Vergleichende Betrachtungen zu den Problemfeldern und deren Interpretation.- 12.2.1 Macht, Ohnmacht, Machtmißbrauch.- 12.2.2 Sicht und Erfahrungen der Täter-Opfer-Dynamik.- 12.2.3 Beziehungsstrukturen.- 12.2.4 Diagnostische Kriterien.- 12.2.5 Geschlechtsrollenspezifik.- 12.2.6 Berufsrolle und -verständnis; theoretische und schulenmäßige Einbindung. Abgrenzungen zu anderen Verfahren.- 12.2.7 Ausbildungserfahrungen, Besonderheiten der Ausbildunginstitute oder Berufsverbände, Ethikkommission und präventive Maßnahmen.- 13 Ein Interview mit einer betroffenen Patientin.- 13.1 Reflexionen zu dem Bericht von Frau G..- 13.1.1 Beschreibung der therapeutischen Beziehung als narzißtische Beziehungsdynamik.- 13.1.1.1 Die Bedeutung der Grenze.- 13.1.1.2 Macht und Ohnmacht. Herrschaft und Unterwerfung.- 13.1.1.3 Allmacht in der Ohnmacht.- Schlußwort.

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