P�dagogik der freien Lebenszeit

P�dagogik der freien Lebenszeit

by Horst W. Opaschowski

Paperback(3.Aufl. 1996)

$49.99
Members save with free shipping everyday! 
See details

Product Details

ISBN-13: 9783810015631
Publisher: VS Verlag f�r Sozialwissenschaften
Publication date: 02/23/2012
Series: Freizeit- und Tourismusstudien , #1
Edition description: 3.Aufl. 1996
Pages: 304
Product dimensions: 5.83(w) x 8.27(h) x 0.03(d)

Table of Contents

Einleitung: Pädagogik der freien Lebenszeit — im Spannungsfeld zwischen Freizeit- und Erziehungswissenschaft.- 1. Handlungsfeld Freizeit.- 1.1 Freizeitgewohnheiten in den 50er bis 90er Jahren.- 1.2 Freizeit als Muße- und Eigenzeit.- (1) Mehr Empfindung als Beschäftigung.- (2) Widersprüche und Wertkonflikte.- (3) Defizitäres Freizeitbewußtsein.- (4) Endlich Zeit für sich selbst.- (5) Chance zur Entwicklung eines freizeitkulturellen Lebensstils.- 1.3 Freizeit als Kontakt- und Sozialzeit.- (1) Jeder Mensch braucht eine Aufgabe.- (2) Eigeninitiative in der Freizeit.- (3) Mehr Initiative als Institutionalisierung.- (4) „Voluntariat“als neue Profession.- 1.4 Freizeit als Arbeitszeit.- (1) Sich selbst beschäftigen können.- (2) Ein neuer Arbeitsbegriff.- (3) Eine neue Prosumentenkultur.- (4) Die Freizeitarbeit.- (5) Die Grauarbeit.- (6) Die Schwarzarbeit.- (7) Erklärungsansätze für die Entstehung neuer Arbeitsformen.- (8) Eine neue Arbeitsqualität.- (9) Unterwegs zu einer neuen Freizeitarbeitsethik.- 2. Bildungsfaktor Freizeit.- 2.1 Freie Lebenszeit als Lern- und Bildungszeit.- 2.2 Bildungspolitische Konsequenzen.- 2.3 Bildungschance Freizeit.- (1) Freizeitkulturelle Bildung.- (2) Bildungsbedürfnisse von Erwachsenen im sozialen Wandel.- (3) Das neue Gleichgewicht von Berufs-, Freizeit- und Persönlichkeitsbildung.- (4) Animative Bildungsangebote.- (5) Leitlinien freizeitorientierter Bildungsarbeit.- (6) Das neue Lernen.- 2.4 Mehr Freizeit — weniger politische Bildung?.- 3. Theorie von Arbeit und Freizeit.- 3.1 Plessners Kompensationstheorie vom Sport.- 3.2 Habermas’ Kompensationstheorie von der Freizeit.- 3.3 Meissners These vom langen Arm des Berufs.- 3.4 Arbeits- und Freizeitweit: Von der Alternative zur Symbiose.- 3.5 Grundlagen der Freizeittheorie.- (1) Unterschiedliche Erklärungsansätze.- (2) Freizeit als Teil der Lebenszeit.- (3) Positiver Freizeitbegriff.- (4) Inhaltsstruktur der Freizeit.- (5) Problematisches und assertorisches Freizeitverständnis.- 3.6 Bedürfnisse in der Freizeit.- 3.7 Zielfunktionen der Freizeit.- 3.8 Handlungselemente der Freizeit.- 3.9 Freizeitsituationen als Handlungsfelder.- 4. Freizeitverständnis im sozialen Wandel.- 4.1 Freizeit als Friedenszeit (Mittelalter).- 4.2 Freizeit als Restzeit (Reformation).- 4.3 Freizeit als Mußezeit (Schulpädagogik).- (1) Aufteilung des Lebenszusammenhangs der Schüler.- (2) Pflichtschule als Geburtsstätte des Dualismus von Arbeit und Freizeit.- (3) Pestalozzi.- (4) Fröbel.- (5) Lange.- 4.4 Freizeit als Rüstzeit (Protestantische Seelsorge).- (1) Francke und Zinzendorf.- (2) Schleiermacher und Wichern.- 4.5 Freizeit als Erholungszeit (Sozialpolitik).- (1) Luther, Calvin, Engels und Marx.- (2) Naumann.- (3) Sozialpädagogische Freizeitbewegung.- 4.6 Freizeit als pädagogische Herausforderung. Kronzeugen der fünfziger bis siebziger Jahre.- (1) Riesman.- (2) Kahn/Wiener.- (3) Packard.- 4.7 Zukunftsrisiko Freizeit. Die Sozialverträglichkeit der Freizeitentwicklung steht auf dem Spiel.- 5. Erziehungsziele im Wertewandel von Arbeit und Freizeit.- 5.1 Die Gesellschaft ist in Bewegung.- (1) Sozialer Wandel und Wertewandel.- (2) Die „stille Revolution“ der Werte.- (3) Die empirischen Nachweise.- (4) Die Wertewandeldiskussion.- (5) Die Bedeutung der Werte.- 5.2 Neue Erlebnisweisen von Arbeit und Freizeit.- 5.3 Erziehungsziele als Wertindikatoren.- 5.4 Menschenbild und Wertorientierung.- 5.5 Die zweite Generation des Wertewandels.- 5.6 Folgen des Wertewandels.- (1) Verunsicherung in der Übergangsphase.- (2) „Die neue Unübersichtlichkeit“ in der Fachdiskussion.- (3) Jenseits von Prestige und Position: Die sanfte Karriere.- (4) Leistung und Lebensgenuß: Die neue Balance.- 5.7 Ausblick: Unterwegs zu einer neuen Mußekultur?.- (1) Paul Lafargue: Gesellschaftspolitischer Anwalt des Müßiggangs.- (2) Thorstein Veblen: Sozialkritischer Philosoph der Muße.- (3) Die neue Mußekultur: Motor für soziale Bewegungen.- 6. Pädagogik der freien Lebenszeit.- 6.1 Pädagogische Freizeitwissenschaft als Spektrumswissenschaft.- 6.2 Wissenschaftstheoretische Standortbestimmung.- (1) Querschnitts- und Integrationsaufgabe.- (2) Komplementär- und Brückenfunktion.- (3) Zielorientierte Handlungswissenschaft.- (4) Aspektübergreifender Gegenstandsbereich.- 6.3 Gesellschaftspolitische Begründung.- 6.4 Akzeptanzprobleme in den siebziger Jahren.- (1) Antwort auf ungelöste Aufgaben der Gesamtpädagogik.- (2) Freizeitpädagogisches Selbstverständnis im weiteren Sinn.- (3) Freizeitpädagogisches Selbstverständnis im engeren Sinn.- (4) Die marxistische Kritik.- 6.5 Grundfragen und Grundlagen.- (1) Positives Menschenbild.- (2) Positives Denken.- (3) Ganzheitlicher Ansatz.- 6.6 Freizeitpädagogische Ziele. Im Zeitvergleich der 70er, 80er und 90er Jahre.- 6.7 Freizeitpädagogische Kompetenzen.- (1) Interdisziplinäre Kompetenz.- (2) Prospektivische Kompetenz.- (3) Holistische Kompetenz.- (4) Didaktische Kompetenz.- 6.8 Freizeitpädagogische Methoden.- (1) Informative Beratung.- (2) Kommunikative Animation.- (3) Partizipative Planung.- 7. Didaktik im Handlungsfeld Freizeit.- 7.1 Begründung.- 7.2 Leitprinzipien.- (1) Erreichbarkeit.- (2) Offenheit.- (3) Aufforderungscharakter.- (4) Freie Zeiteinteilung.- (5) Freiwilligkeit.- (6) Zwanglosigkeit.- (7) Wahlmöglichkeit.- (8) Entscheidungsmöglichkeit.- (9) Initiativmöglichkeit.- 7.3 Leitlinien für Planung und Arrangement.- (1) Wohnungsnah planen.- (2) Gemeinsames Dach schaffen.- (3) Angebotsvielfalt arrangieren.- (4) Schwellenangst überwinden helfen.- (5) Kontaktchancen erleichtern.- (6) Für Vertrauensoasen sorgen.- (7) Soziale Geborgenheit ermöglichen.- (8) Freiräume für Eigeninteressen lassen.- (9) Neue Anregungen spielerisch vermitteln.- (10) In ein persönliches Gespräch kommen.- 8. Pädagogische Arbeit im Handlungsfeld Freizeit.- 8.1 Schulische Freizeitpädagogik.- (1) Historische Herleitung.- (2) Ein Thema seit den fünfziger Jahren.- (3) Bildungsdefizite als Herausforderung an die Schule.- (4) Praktische Konsequenzen für das Freizeitlernen in der Schule.- (5) Doppeltes Mandat für eine schulische Freizeitpädagogik.- (6) Freizeit- und Konsumerziehung als fächerübergreifen des Prinzip.- (7) Innovatorische Impulse.- (8) Alternative zur Zwangsbelehrung.- (9) Differenzierung der Lehrerrolle.- (10) Erweiterte Lehrerkompetenz („Doppelqualifikation“).- (11) Aufgabengebiete des Pädagogischen Animators/Freizeitlehrers.- (12) Ausblick: Schule als Lebens- und Erlebnisraum.- 8.2 Außerschulische Freizeitpädagogik.- (1) Freizeitpädagogische Arbeit. Fallbeispiele.- (2) Freizeitkulturelle Stadtteilarbeit.- (3) Soziale Freizeitarbeit.- 9. Pädagogische Freizeitberufe. Tätigkeitsfelder, Qualifikationsanforderungen und Zukunftsperspektiven.- 9.1 Freizeitberufe mit pädagogischer Qualifikation.- 9.2 Pädagogische Freizeitberufe im Brennpunkt der Diskussion.- (1) Fritz Klatt.- (2) David Riesman.- (3) Lieselott Diem.- (4) Ludwig Mester.- (5) Gottfried G. Herzfeld.- (6) Franz Pöggeler.- (7) Walter Becker.- (8) Fachdiskussion seit den 70er Jahren.- (9) Abgrenzung zur Sozialarbeit.- (10) Der Pädagogische Animator in der Rolle des Anregers.- 9.3 Professionalisierung im Kontext anderer Berufsbilder.- 9.4 Berufliche Tätigkeitsfelder im Freizeitbereich.- 9.5 Adressaten und Zielgruppen.- 9.6 Freizeitpädagogische Qualifikationsanforderungen.- 9.7 Freizeitberufe: Dienstleistungen im Freizeitbereich.- 9.8 Zukunftsperspektive: Neue Sehnsüchte prägen neue Märkte.

Customer Reviews