Pneumencephalographische und Psychopathologische Bilder bei Endogenen Psychosen

Pneumencephalographische und Psychopathologische Bilder bei Endogenen Psychosen

by G. Huber

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Product Details

ISBN-13: 9783540021971
Publisher: Springer Berlin Heidelberg
Publication date: 01/01/1957
Series: Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie , #79
Pages: 268
Product dimensions: 7.01(w) x 10.00(h) x 0.02(d)

Table of Contents

A. Einleitung.- 1. Ursprung, Fragestellung und Ziel der Arbeit.- 2. Frühere Untersuchungen.- a) Pneumencephalographisehe Befunde bei endogenen Psychosen.- b) Das neuroanatomische Wissen.- 3. Methodische und technische Voraussetzungen bei der Pneumencephalographie.- a) Die Abgrenzung des Pathologischen im Pneumencephalogramm.- b) Pneumencephalographischer Befund und klinisch-psychopathologisches Bild.- c) Pneumencephalographischer und autoptischer Befund.- d) Technische Bedingungen.- 4. Diagnose und Auswahl des Materials.- 5. Psychopathologische und therapeutische Wirkungen der Pneumencephalographie.- a) Zurückgehen der Symptome.- ?) Zurücktreten der akuten psychotischen Erlebnisproduktionen.- ?) Zurücktreten von Leibsensationen und subjektiven Beschwerden.- ?) Beeinflussung katatoner Zustände.- b) Aktivierung der Psychose.- ?) Neuauftreten abnormer Erlebnisweisen.- ?) Neuauftreten von Leibsensationen.- ?) Auftreten katatoner Symptome.- B. Pneumencephalographische Phänomenologie.- I. Das Pneumencephalogramm der Schizophrenien.- 1. Pneumencephalogramm und Verlaufsdauer der Schizophrenie.- 2. Encephalogramm und Remissionsgrad der Schizophrenie.- Problematik des Defektbegriffes.- Kriterien der Remissionsgrade (Defektgruppen).- a) Das Encephalogramm bei Schizophrenien ohne nachweisbaren Defekt.- Die Seitenventrikel.- Der 3. Ventrikel.- Die äußeren Liquorräume.- Kasuistik.- b) Das Encephalogramm bei Schizophrenien mit leichtem Defekt.- Die Seitenventrikel.- Der 3. Ventrikel.- Die äußeren Liquorräume.- Kasuistik.- c) Das Encephalogramm bei Schizophrenien mit stärkerem Defekt.- Die Seitenventrikel.- Der 3. Ventrikel.- Die äußeren Liquorräume.- Kasuistik.- d) Das Encephalogramm bei Schizophrenien mit schwerem Defekt.- Die Seitenventrikel.- Der 3. Ventrikel.- Die äußeren Liquorräume.- Kasuistik.- 3. Zusammenfassende Besprechung der Ergebnisse.- a) Vorkommen pneumencephalographischer Befunde bei der Schizophrenie.- b) Lokalisation der Veränderungen.- c) Zunahme der Veränderungen mit dem Defektgrad.- d) Ergebnisse bei Schizophreniefällen unter 40 Jahren.- 4. Encephalogramm und Unterform der Schizophrenie.- 5. Das Encephalogramm der organisch gefärbten Schizophrenien.- 6. Die Wiederholungsencephalographien.- a) Wiederholungsencephalographien bei defektfreien Schizophrenien.- b) Wiederholungsencephalographien bei leichten Defektschizophrenien.- c) Wiederholungsencephalographien bei Schizophreniefällen mit stärkerem Defekt.- d) Wiederholungsencephalographien nach Eintreten bzw. erheblicher Zunahme eines schizophrenen Defektes.- e) Zusammenfassung der Ergebnisse.- 7. Röntgenologische Veränderungen am Hirnschädel.- II. Das Encephalogramm der reinen Cyclothymien.- Besprechung der Ergebnisse.- III. Das Pneumencephalogramm bei atypischen endogenen Psychosen.- Kasuistik.- Besprechung der Ergebnisse.- C. Deutung der Befunde und Zusammenschau klinisch-psychopathologischer und pneumencephalographischer Bilder.- I. Deutung der pathologischen pneumencephalographischen Befunde.- 1. Deutung der Befunde als von der Schizophrenie unabhängige Hirnmißbildungen oder Hirnschäden.- a) Mißbildung.- b) Frühkindliche cerebrale Affektionen (fetale, perinatale und postfetale Hirnschäden).- c) Im Erwachsenenalter erlittene Hirnschäden, insbesondere Schockschäden.- d) Organische, die Schizophrenie komplizierende (Alters-)Erkrankungen des Gehirns.- 2. Deutung als „symptomatische Schizophrenie“.- 3. Deutung der Befunde als der endogenen Psychose zugehörige Veränderungen.- a) Mißbildung (anlagebedingte systematische Hirnhypoplasie).- b) Prozeßbedingte Hirnatrophie.- c) Mögliche neuroanatomische Grundlagen der Hirnatrophie bei der Schizophrenie.- II. Indizien für eine Zugehörigkeit der pneumencephalographisch nachweisbaren Befunde zur endogenen Prozeßpsychose.- 1. Die Korrelationen zwischen morphologisch-pneumencephalographischem Befund und psychischem Bild (Remissions- bzw. Defektgrad).- a) Defektfreie Remission der Psychose (Fehlen einer psychischen Dauerveränderung) und normaler (nicht sicher pathologischer) pneumencephalographischer Befund.- b) Psychische Defektbildung und pathologischer pneumencephalographischer Befund.- c) Die Defektschizophrenien ohne sicher pathologischen pneumencephalographischen Befund.- Encephalographisch negative Schizophrenien mit leichtem psychischem Defekt.- Encephalographisch negative oder nur schwach positive Schizophrenien mit stärkerem psychischem Defekt.- 2. Lokalisation der pneumencephalographischen Veränderungen.- 3. Die Erweiterung des 3. Ventrikels bei endogenen Prozeßpsychosen (Schizophrenie und atypische endogene Psychosen) als wahrscheinliches Substrat bestimmter klinischer Symptomgruppen.- a) Der röntgenologische Befund am 3. Ventrikel.- b) Die schizophrenen Leibsensationen.- ?) Hinweise für die zentral-diencephale Genese.- Das regelmäßige Vorkommen einer Erweiterung des 3. Ventrikels bei der leibhypochondrischen Schizophrenie.- Die phänomenologische Verwandtschaft mit sicher thalamogenen Leibgefühlstörungen.- Der organische bzw. „Übergangs-“ Charakter der schizophrenen Leibsensationen.- ?) Allgemeine psychopathologische und klinische Charakteristika der schizophrenen Leibsensationen.- Mannigfaltigkeit und rascher Wechsel.- Subjektive Neuheit und Andersartigkeit.- Schwere Beschreibbarkeit.- Kurzdauernde Reproduzierbarkeit und rasche Amnesie.- Verknüpfung mit affektiven Störungen.- Fließendes Übergehen in die Leibhalluzinationen.- Abhängigkeit von der physiologischen Rhythmik und atmosphärischen Einflüssen.- ?) Differentialdiagnose gegen die Körpersensationen des normalen und psychopathischen Seelenlebens.- ?) Die einzelnen Leibsensationen.- Taubheits-, Steifigkeits- und Fremdheitsgefühle.- Sensationen plötzlicher motorischer Schwäche.- Circumscripte, bohrendreißende, stechende oder brennende Schmerzsensationen.- Ziehende, kreisende, steigende „Wander-“ Sensationen.- Elektrisierungssensationen.- Thermische Sensationen.- Bewegungs-, Druck- und Zugsensationen im Körperinneren.- Oberflächensensationen.- Sensibel, sensorisch und affektiv ausgelöste Dysaesthesien.- Gefühle abnormer Schwere oder Leichtigkeit.- Verkleinerungs-(Einschnürungs-) und Vergrößerungs-(Ausdehnungs-) Erlebnisse.- Sonstige erlebte Körperveränderungen, „kinaesthetische“ und „vestibuläre“ Sensationen.- Sensibilitätsstörungen bei Schizophrenen.- c) Die als zentral-vegetativ aufgefaßten Symptome.- Anfallsartige Steigerung oder Herabsetzung der Herztätigkeit. Blutdruck-Steigerung.- Paroxysmale Tachypnoe.- Vegetative Symptome von seiten des Magen-Darm-Traktes.- Störungen des Urin-Ausscheidungsrhythmus.- Störungen von Seiten des Urogenitalapparates.- Vasomotorische Symptome.- Anomalien der Schweiß- und Talgdrüsensekretion.- Pupillenstörungen.- Störungen der Schlaf-Wach-Regulation.- Störungen der Thermoregulation.- Gewichtsschwankungen.- Zittererscheinungen und andere motorische Symptome.- Sensorische Störungen.- Störungen einzelner Vitaltriebe.- d) Andere mit dem Zwischenhirn in Beziehung zu setzende schizophrene Symptome.- 4. Die leibhypochondrische („coenaesthetische“) Unterform der Schizophrenie.- 5. Das Ergebnis der Wiederholungsencephalographien.- III. Bedeutung der Ergebnisse für die Theorie, Prognose und Therapie der Schizophrenie.- IV. Ausblick.- Literatur.

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