Schuld und Suhne? 2: Kriegserlebnis und Kriegsdeutung in deutschen Medien der Nachkriegszeit (1945-1961) Internationale Konferenz vom 01.-04.09.1999 in Berlin

Schuld und Suhne? 2: Kriegserlebnis und Kriegsdeutung in deutschen Medien der Nachkriegszeit (1945-1961) Internationale Konferenz vom 01.-04.09.1999 in Berlin

by Brill

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Product Details

ISBN-13: 9789042014350
Publisher: Brill Academic Publishers, Inc.
Publication date: 01/01/2001
Series: Amsterdamer Beitrage zur neueren Germanistik Series
Pages: 422
Product dimensions: 5.90(w) x 8.60(h) x 4.50(d)

Table of Contents

Band II. Kritik der Erinnerung
1. Erinnerungspolitik und Institutionalisierung (Gelenktes Erinnern)
Barbara BREYSACH: Joseph Wulfs Zeugenwissen in der deutschen und frühen polnischen Nachkriegsöffentlichkeit. Jeanpaul GOERGEN: Blick nach vorne: Re-orientation-Filme unter HICOG 1949-1952. Jost HERMAND: Die Kriegsschuldfrage im westdeutschen Roman der fünfziger Jahre. Morio Minami: “Schuld” in der japanischen Nachkriegslyrik im Vergleich mit Deutschland. Ursula HEUKENKAMP: Gestörte Erinnerung. Erzählungen vom Luftkrieg. Ingrid PIETRZYNSKI: “Vergessen ist zu einfach. Begreifen muß man!” Der Zweite Weltkrieg in literarischen Sendereihen des DDR-Hörfunks in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre – Literaturauswahl und Lesartendeutungen. Susanne LANWERD: Die Abwesenheit der Subjekte. Zur Konstruktion von Erinnerung in Anna Seghers’ Epigramm der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Olaf HAMANN: Faschistische Literatur in deutschen Bibliotheken – über Aussonderungen und Neuorientierungen im Bestandsaufbau wissenschaftlicher Bibliotheken in der Zeit 1945-1949 am Beispiel der Öffentlichen Wissenschaftlichen Bibliothek Berlin (ÖwiBi). Rainer BENDICK: Zweierlei Entlastung des deutschen Volkes. Die Darstellung des Zweiten Weltkriegs in Schulgeschichtsbüchern der DDR und der BRD.
2. Deutschlandbilder.
Christine BARTLITZ: Der Nürnberger Prozeß in Reportagen und Kommentaren des Berliner Rundfunks 1945/46. Horst S. DAEMMRICH: Die Vergangenheit bewahren oder kritisch reflektieren. Gegensätzliche Positionen in der Auseinandersetzung mit dem Krieg. Barbara STELZL-MARX: Der Liebenauer Prozeß: NS-Gewaltverbrechen im Spiegel der Steirischen Nachkriegspresse. Lothar BLUHM: “Nur die Erfahrung kann den Menschen zwingen, das Notwendige zu tun” – Nietzsche-Revisionen im Zeichen des Krieges bei Thomas Mann und Ernst Jünger. Tomasz G. PSZCZÓLKOWSKI: Wandlungen des Deutschlandbildes in der polnischen Publizistik der Nachkriegszeit. Marion GEORGE: Zur Nachkriegs-Rezeption deutschsprachiger Literatur in französischen Zeitschriften (1945-1960). Insa ESCHEBACH: Geschlechtsspezifische Symbolisierungen im Diskurs über Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg. Wieńczysław A. NIEMIROWSKI: Die polnische Rezeption der deutschen Literatur über den Krieg und die NS-Zeit in den Jahren 1945 bis 1961. Dagmar BARNOUW: Zeitlichkeit und Erinnerung: Überlegungen zur Problematik der Schuldfrage. Gerd STECKEL: “Erinnerung oder Gedächtnis”: Walsers Auschwitz-Rede und die Rede über Stalingrad. Astrid VON CHAMIER: Texturen des Unheils: Zur Konstellation Paul Celan und Martin Heidegger.
3. West-östliche Kriegsbilder.
Kurt PÄTZOLD: Die frühe Geschichtsschreibung in der DDR über den Zweiten Weltkrieg. Burckhard DÜCKER: Zur unverbrauchten Aktualität des Kriegsthemas im ‘Offenen Brief’. Michael SCHORNSTHEIMER: “Die verschlagenen Augen der Polen” – Kriegserlebnisse und Kriegsdeutung in den Fortsetzungsromanen von Quick und Stern in den fünfziger Jahren. Wolfgang MÜHL-BENNINGHAUS: Vergeßt es nie! Schuld sind sie! Zu Kriegsdeutungen in den audiovisuellen Medien beider deutscher Staaten in den vierziger und fünfziger Jahren. Peter HOFF: “Gewissen in Aufruhr” – Kriegserlebnis und Kriegsdeutung im Fernsehen der DDR der fünfziger Jahre. Stefan ZAHLMANN: Erinnerungen an Erinnerungen. Deutsche Schuld und deutsche Sühne in der filmischen Gedächtnistradition der deutschen Nachkriegszeit. Klaus NAUMANN: Die neunziger Jahre, ein nervöses Jahrzehnt. Deutsche Kriegsbilder am Ende der Nachkriegszeit. Thomas F. SCHNEIDER: Die Re-Installation eines ‘neuen’ alten Kriegsbildes. Steven Spielbergs Saving Private Ryan und die deutsche Sicht auf die Realität des Krieges’.

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