ISBN-10:
3824460009
ISBN-13:
9783824460007
Pub. Date:
06/27/2012
Publisher:
Deutscher Universitätsverlag
Strategische Kooperation: Theoretische Grundlagen und praktische Erfahrungen am Beispiel mittelständischer Pharmaunternehmen

Strategische Kooperation: Theoretische Grundlagen und praktische Erfahrungen am Beispiel mittelständischer Pharmaunternehmen

by Sven Wurche

Paperback

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Overview

Das Buch begreift "Strategische Kooperationen" als ein praktisches betriebswirtschaftliches Problem und widmet sich vor dem Hintergrund einer theoretischen Auseinandersetzung insbesondere der praktischen Gestaltung von Kooperationen und Allianzen.

Product Details

ISBN-13: 9783824460007
Publisher: Deutscher Universitätsverlag
Publication date: 06/27/2012
Edition description: 1994
Pages: 349
Product dimensions: 5.83(w) x 8.27(h) x 0.03(d)

Table of Contents

1. Zielsetzung.- 2. Vorgehensweise.- I: Theoretische Grundlagen.- A. Strategische Kooperation im Spiegel theoretischer Strömungen — Versuch einer Orientierung.- 1. Strategiebegriff.- 2. Anforderungen an eine Theorie strategischer Kooperation.- a. Kooperation und Intention.- b. Kooperation als bewußter proaktiver Einsatz eines zweckrationalen Mittels.- c. Spezifität des Kooperationsbegriffs.- d. Nachweis der Vorzugswürdigkeit.- e. Hinweise zur Gestaltung kooperativer Beziehungsformen.- f. Thematisierung der Vielfalt möglicher Kooperationsformen.- g. Der Anforderungsrahmen im Überblick.- 3. Grundzüge potentiell relevanter Theorieströmungen.- a. Klassifikation relevanter Ansätze.- b. Theorien interorganisationaler Beziehungen (IOB).- c. Kooperationsspezifische Ansätze.- B. Zentrale Aspekte strategischer Kooperation aus Sicht unterschiedlicher theoretischer Ansätze.- 1. Grundproblematik und Spezifität kooperativen Handelns.- a. Zur Problematik eines geeigneten Kooperationsbegriffs.- b. Gemeinsamkeit, Autonomie und die Frage der Rationalität in Kooperationen als zentrale Ansatzpunkte einer theoretischen Diskussion.- c. Der Beitrag der IOB-Forschung zur Spezifität des Kooperationsphänomens.- d. Der spieltheoretische Kooperationsbegriff als konzeptioneller Rahmen kooperativen Handelns.- 1) Modellierung der Grundproblematik kooperativen Handelns.- 2) Definitionsvorschlag.- 3) Wechselseitige Ziel-Mittel-Verflechtung als Abgrenzungskriterium für Kooperation.- a) Gemeinsamkeit als Abgrenzungskriterium der Kooperation von Markt und Wettbewerb.- b) Handlungsautonomie als Abgrenzungskriterium zwischen Kooperation und hierarchischer Unterordnung.- e. Vertrauen und ökonomische Rationalität in Kooperationen.- 1) Empirische Perspektive — Kooperation als Folge immer schon erfahrbaren Vertrauens.- 2) Rationalistische Perspektive — Kooperationen als Folge individueller Nutzenmaximierung.- 3) Konditionale Perspektive — Vertrauensdispositionen als notwendige Voraussetzung für Kooperation.- 4) Resümee: Vertrauen als Ausdruck bedingter ökonomischer Rationalität.- 2. Strategische Relevanz.- a. Zur Möglichkeit einer proaktiven Beeinflussung der Umwelt.- 1) Proaktive Sichtweise in den Ansätzen interorganisationaler Beziehungen.- 2) Proaktive Sichtweise in den kooperationsspezifischen Ansätzen.- b. Strategische Relevanz von Kooperationen.- 1) Strategische Relevanz in den Ansätzen interorganisationaler Beziehungen.- 2) Strategische Relevanz in kooperationsspezifischen Ansätzen.- 3. Strategische Vorzugswürdigkeit — das Problem der Wirkungszusammenhänge in Kooperationen.- a. Reichweite und Grenzen vorherrschender theoretischer Ansätze hinsichtlich des Wirkungszusammenhangs strategischer Kooperation.- b. Grundlegende strategische Wirkmechanismen der Kooperation — Konzeptioneller Lösungsvorschlag auf der Basis kategorialer Zielrelationen.- 1) Deduktion der Wirkmechanismen aus der Vorstellung einer wechselseitigen Ziel-Mittel-Verflechtung.- a) Komplementarität.- (1) Friktionsfreiere Integration als exklusive Folge gestalteter Komplementarität.- (2) Komplementäre Interaktionsmuster in interorganisationalen Beziehungen.- b) Synchronisation.- (1) Additivität als gemeinsames Grundmuster der strategischen Vorzugswürdigkeit.- (2) Erscheinungsformen additiver Synchronisation.- 2) Das Verständnis der Wirkmechanismen als Beitrag zu einem proaktiven Kooperationsmanagement.- 4. Grundlegende strategische Gestaltungsdimensionen der Kooperation.- a. Vororientierung: Dimensionen interorganisationaler Beziehungen.- b. Strategische Relevanz und Gestaltung der grundlegenden Kooperationsdimensionen auf der Basis wechselseitiger Ziel-Mittel-Verflechtung.- 1) Dauer.- a) Dauer als Gestaltungsproblem wechselseitig erfolgender Kooperationshandlungen.- b) Gestaltung der Dauer.- 2) Interne und externe Reichweite.- a) Das Ausmaß tangierter Mittelwahlen und Handlungen als Gestaltungsproblem.- b) Subdimensionen der Reichweite.- c) Gestaltung der Reichweite.- 3) Intensität.- a) Die Sicherheit unvollständig spezifizierter Vereinbarungen als Gestaltungsproblem.- b) Gestaltung der Intensität.- 4) Symmetrie.- a) Bewahrung der Wechselseitigkeit der Ziel-Mittel-Verflechtung als Gestaltungsproblem.- b) Gestaltung der Symmetrie.- 5. Zusammenfassung: Strategische Kooperation — ein konzeptioneller Bezugsrahmen.- II: Kooperation als strategische Option für Klein- und Mittelbetriebe — eine empirische Studie.- A. Grundlegende Aspekte einer spezifisch mittelständischen Strategieproblematik.- 1. Relative Ressourcenausstattung als Ansatzpunkt einer Unterscheidung zwischen Mittel- und Großunternehmen.- a. Zum Problem einer spezifisch mittelständischen Strategieproblematik.- b. Unterschiede in Art und Umfang der Ressourcenausstattung.- 1) Kapitalressourcen.- 2) Personal und Information.- 3) Potentiale zur Beeinflussung der Rahmenbedingungen.- 2. Kooperation und strategische Kernprobleme — ein analytisches Raster.- a. Strategische Kernprobleme mittelständischer Unternehmen.- b. Kooperation als möglicher Ansatzpunkt zur Bewältigung mittelstandsspezifischer Kernprobleme.- B. Möglichkeiten und Grenzen der Bewältigung mittelstandsspezifischer Kernprobleme durch Kooperation.- 1. Kontinuierliche Innovationsfähigkeit.- a. Strategische Bedeutung.- b. Problemaspekte mittelständischer Innovationsfähigkeit.- 1) Graduelle Verbesserungen durch Exploration und Entdeckung in vorstrukturierten Suchräumen.- 2) Erfindung — die Strategie des mittelständischen “Tüftlers”.- 3) Entwicklung — Grundlage systematischer Innovation.- 4) Verwertung.- 5) Fazit: Kritische Aspekte mittelständischer Innovationsfähigkeit.- c. Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Innovationsanstrengungen.- 1) Austausch und gemeinsame Verwertung marktfähiger Innovationen.- a) Wechselseitig komplementäre Sortimentsergänzungen.- b) Gemeinsame Markterschließung.- 2) Forschungs- und Entwicklungskooperationen.- a) Gestaltungsaspekte komplementärer Formen.- b) Gestaltungsaspekte additiver Formen.- 2. Strategische Flexibilität und mittelständische Nischenorientierung.- a. Bedeutung strategischer Flexibilität.- b. Nischenorientierte Fokussierung und Fixierung mittelständischer Geschäftsfelder.- c. Strategische Implikationen.- d. Möglichkeiten und Grenzen der Erhöhung strategischer Flexibilität durch Kooperation.- 3. Vertikale Koordination auf Branchenebene.- a. Bedeutung vertikaler Koordination zur Beeinflussung strategischer Rahmenbedingungen.- b. Möglichkeiten und Grenzen kooperativer Beeinflussung der Rahmenbedingungen und Branchenstrukturen.- C. Kooperation als strategische Option für mittelständische pharmazeutische Unternehmen.- 1. Kooperation zur Sicherung kontinuierlicher Innovation.- a. Kritische Kontextbedingungen mittelständischer Innovationstätigkeit.- 1) Erosion typisch mittelständischer Strategien im Pharmamarkt.- 2) Notwendigkeit einer innovativen “Präparate-Pipeline”.- b. Kooperation — eine Antwort auf die mittelständische Innovationsproblematik?.- 1) Zugang zu verkaufsfähigen Präparaten (Lizenzvertrieb).- 2) Zugang zu anwendungsspezifischem Wissen (Entwicklungskooperationen).- (a) Spezialisierung nach Zielgruppen und Indikationsgebieten.- (b) Spezialisierung nach Forschungs- und Entwicklungsstufen.- 3) Zugang zu Grundlagenwissen (Forschungskooperationen).- c. Resümee: Eignung zwischenbetrieblicher Kooperationen als Instrument der Sicherung einer kontinuierlichen und rechtzeitigen Innovationsfähigkeit.- 2. Kooperation zur Überwindung kritischer Schwellen im Vertriebsbereich.- a. Kritische Kontextbedingungen im Vertriebsbereich.- b. Kooperation — eine Antwort auf die mittelständische Vertriebsproblematik?.- 1) Vertrieb unter verschiedenen Markenbezeichnungen (Co-Marketing).- 2) Vertrieb unter der gleichen Markenbezeichnung (Co-Promotion).- 3) Auslagerung des Vertriebs auf eine externe Einheit (Vertriebs-Joint-Venture).- c. Resümee: Eignung von Kooperationen als Instrument zur Überwindung kritischer Schwellen im Vertriebsbereich.- 3. Kooperation zur Beeinflussung wichtiger politischer Rahmenbedingungen.- a. Ausgangslage: Ohnmacht mittelständischer Unternehmen gegenüber einer existenzgefährdenden Entwicklung des politischen und rechtlichen Umfelds.- b. Kooperation als Instrument der politischen Artikulation und Durchsetzung mittelständischer Interessen?.- 1) Möglichkeiten und Grenzen der kollektiven Einflußnahme auf die Rahmenbedingungen der pharmazeutischen Industrie.- 2) Kollektiver Umgang mit Rivalität.- 3) Initiierung bilateraler Kooperation auf Mitgliederebene.- c. Resümee: Perspektiven und Grenzen mittelständischer Interessensynchronisation.- Schlußbetrachtung: Eignung sprachlicher Bezugsrahmen zur Repräsentation betriebswirtschaftlichen Wissens.- Verzeichnis der Abkürzungen und Zeitschriften.

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