Subjektivierung 2.0: Machtverhaltnisse digitaler Offentlichkeiten

Subjektivierung 2.0: Machtverhaltnisse digitaler Offentlichkeiten

Paperback(2014)

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Overview

Subjektivierung 2.0: Machtverhaltnisse digitaler Offentlichkeiten by Tanja Paulitz

Der Band widmet sich den Fragen der Selbstkonstitution in Zusammenhang mit Technologien und Praxisformen, die unter dem Schlagwort Web 2.0 gebündelt werden. Er reflektiert auf der Grundlage breiter empirischer Ergebnisse Konstruktionsweisen des Selbst und der Subjektivierung im Zusammenhang mit den neuen sozialen Technologien. Die Beiträge entwickeln Perspektiven auf die Gestaltung der technischen Räume selbst, die geänderten Bedingungen der Selbstpräsentation, die Veränderungen an den Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre sowie auf neue und alte Praktiken, die die Subjekte hierin entwickeln (Geständnis, Schreiben, Selbstthematisierung, Inszenierung, Grenzmanagement etc.), und formuliert Fragen nach Identität, Authentizität und Anonymität und letztlich den damit verbundenen Subjektivierungsweisen zwischen Selbstvermarktungszwängen und dem Begehren, gehört zu werden.

Product Details

ISBN-13: 9783658018764
Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden
Publication date: 10/28/2014
Series: Osterreichische Zeitschrift fur Soziologie Sonderhefte Series , #13
Edition description: 2014
Pages: 189
Product dimensions: 8.27(w) x 10.98(h) x 0.02(d)

About the Author

Dr. Tanja Paulitz ist Professorin für Soziologie an der RWTH Aachen.

Dr. Tanja Carstensen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Hamburg-Harburg in der Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik.

Table of Contents

Subjektivierung und soziale Praxis im Kontext des Web 2.0 – zur Einleitung .- Im Beichtstuhl der Medien – Konstitution des Subjekts im öffentlichen Bekenntnis.- Öffentlichmachung privater Subjekte im Web 2.0: Eine Genealogie des Schreibens als Selbsttechnik .- Das pädagogische Portfolio - Die Privatheit der Lehrpersonen in der Öffentlichkeit von Bildungsorganisationen.- Praktiken des Managements von Privatheit und Öffentlichkeit im Cyberspace: Performative Akte im Kontext des Zeigens und Nicht-Zeigens.- Öffentliche Selbstdarstellung im Internet als Aufwand. Digitale Subjektwerdung am Beispiel von jungen Menschen in Internetberufen.- privat*öffentlich: Die Emergenz des Politischen Selbst in Social Media .- Visueller Aktivismus und affektive Öffentlichkeiten: Die Inszenierung von Körperwissen in ”Pro Ana“- und ”Fat Acceptance“-Blogs.- Greetings from the Dark Site of the Internet“ – Anonymous und die Frage nach Widerstand in Zeiten der Informatisierung .- Facebook und das Regime der Big Data.

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