Tierische Weisheitsgeschichten

Tierische Weisheitsgeschichten

by Eike Eschholz, Bettina Peters

NOOK Book1., Aufl. (eBook - 1., Aufl.)

$3.99

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Overview

Nein, ich bin kein neuer Pferde– oder Hundeflüsterer, und auch die Schnecken hören nicht auf mich. Nicht eine Ameise entspricht meinem Willen, wenn ich ihr gebiete, meine Terrasse nicht zu untergraben. Wespen machen sich über meinen Pflaumenkuchen her, ohne auf mich Rücksicht zu nehmen und mit Katzen habe ich vergeblich versucht zu diskutieren, um meine Polstermöbel zu schützen. Ob der vielen vergeblichen Versuche eine Flüsternde zu sein, habe ich mich entschlossen, eine Hörende zu werden. Ja, so sind es eigentlich gar nicht meine Geschichten, die hier aufgeschrieben sind, sondern es sind die Erzählungen der Tiere, denen ich zugehört habe.

Product Details

ISBN-13: 9783944163826
Publisher: Hierophant Verlag
Publication date: 09/01/2013
Sold by: Libreka GmbH
Format: NOOK Book
Pages: 60
File size: 310 KB
Age Range: 10 - 18 Years

About the Author

Da wo die Elbe in die Nordsee fließt, bin ich an einem Fluss geboren und aufgewachsen. Das war 1956. Und das war in einer Zeit, in der niemand außer mir bunte Fische im Fluss sah, nur Uferböschungen, die gerodet und Wasser, das kanalisiert werden musste. Ich habe das eingesehen und vergaß für eine lange Zeit die bunten Fische. Statt dessen lernte ich, eine Tochter, eine Ehefrau und eine Mutter zu sein. Das war gut. Ich tat mein Bestes. Irgendwann erinnerte ich mich wieder, und ich begann zu singen, zu malen und Geschichten zu schreiben. Das hat die Menschen verwirrt, die die bunten Fische nicht sehen können. Aber dafür kann niemand. So verabschiedete ich mich und ging ich auf die Suche nach Menschen, die wie ich schauen. Und um jenen, die mir nah sind, zu begegnen, schreibe ich meine Geschichten. Mag sein, jemand von den Lesern möchte wissen, wer mich gelehrt hat, all die Bücher, die bisher von mir erschienen sind, zu schreiben? Mag sein, jemand von den Lesern möchte wissen, wer mich gelehrt hat zu malen und all die Dinge zu tun, die ich liebe zu tun? Nun, ich verrate es gern: Mein größter Lehrmeister ist das Leben. Ich studierte das Leben und ich studiere immer noch. Ich höre nicht auf, die Geheimnisse des Lebens zu erforschen und auf vielfältige Weise zu offenbaren. Nun lebe ich am Meer, an der Ostsee, und wenn jemand meiner geschätzten Leser mich kennen lernen mag, kann er sich aufmachen, mich in meinen Worten, in meinen Liedern und in meinen Bildern zu finden. Und wenn Sie, liebe Leser, irgendwann einmal am Ostseestrand entlang spazieren und eine Frau sehen, die mit gerafftem Rock im Wasser steht und mit kleinen Fischen spricht, bin gewiss ich es. Ich werde Sie erkennen und Ihnen zulächeln.

Read an Excerpt

Mut „Ich bin so schwach“, klagt das Entchen „Ich bin so klein“, klagt das Entchen „Ich bin so hilflos“, klagt das Entchen „Gut“, sagt der Fluss, „dann hast du ja die besten Voraussetzungen, um Mut zu lernen.“ Der Raupenmann und die Elefantendame oder: Wo die Liebe hinfällt Dies ist die Geschichte eines Raupenmannes, der sich in eine Elefantendame verliebt. Um ihr zu gefallen und ihre Liebe zu gewinnen, verändert er sich, bis er sich selbst verliert und nicht mehr erkennt. Als er begreift, was er getan hat, zieht er sich zurück, um der Verwandlung Zeit und Raum zu geben, die seine wahre Bestimmung offenbart. Aus ihm wird ein Schmetterling. Viele von uns Menschen tun es dem Raupenmann gleich. Um Liebe zu bekommen, versuchen wir, dem Wunschbild des Anderen zu entsprechen. Ob es das Kind ist, das meint, so die Liebe der Eltern zu gewinnen; ob es die Frau für den Mann oder der Mann für die Frau tut; ob sich der Jugendliche der Clique anpasst; - egal welches Geschlecht, welches Alter: diese Geschichte ist wirklich. Der Leser kann sich mit der Raupe identifizieren, lebt und verändert sich mit ihr. Sicher, es ist eine Kindergeschichte, denn in der Welt der Erwachsenen verliebt sich keine Raupe in einen Elefanten und dennoch. wer das Kind in sich noch nicht ganz vergessen hat, wird Freude an der Geschichte haben. Die Spinne oder: Wer bin ich? „Wer bin ich?“, fragt das kleine Geschöpf und macht sich auf die Suche, um das heraus zu finden. Da begegnen ihm eigenartige Wesen, die meinen, es genau zu kennen. Doch erst, als das kleine Geschöpf auf ein Wesen trifft, das ihm gleicht und dabei einen gehörigen Schreck bekommt, erkennt es sich und beginnt sein Netz zu weben. „Wer bin ich?“, ist die Grundfrage beinahe jedes kleinen und großen Menschen. Der Weg zu sich selbst ist gar nicht so einfach, doch wenn man die Augen offen hält, entdeckt man überall schillernde Richtungsweiser. Um zu erkennen, wer man ist, muss man bereit sein, alte Hüllen zu verlassen, neue Wege zu gehen und nicht gleich in Ohnmacht zu fallen, wenn man seiner eigenen Kraft und Macht gegenübersteht. Nun heißt es, Selbstverantwortung zu übernehmen und sein Dasein auszufüllen. Regenbogenwanderer Sie mögen sich ganz und gar nicht - der Tiger und der Affe. Doch das Schicksal hat sie miteinander verbunden. Nur gemeinsam können sie den Regenbogen durchschreiten und damit sich selbst retten. Trotz erheblicher Bedenken überwinden sie ihr Misstrauen und begeben sich zusammen auf die Reise. Doch erst, als sie auf das verzichten, was ihnen am liebsten ist, erreichen sie ihr Ziel und sind von da an die Regenbogenwanderer. Viele Beziehungen sind von Misstrauen und Angst voreinander geprägt. Doch erst der Mut, sich wirklich aufeinander einzulassen und sein Ego zu überwinden, schafft ein echtes Miteinander. Nur gemeinsam sind wir in der Lage, Grenzen zu überschreiten, Heilung zu finden und anderen Orientierung zu sein. Der Spatz Eines Tages finde ich einen kleinen Spatz im Garten. Der Spatz wird über viele Jahre zu einem vollwertigen Familienmitglied und lehrt mich das allergrößte Geheimnis. Wenn wir ein Wesen in unser Haus aufnehmen, übernehmen wir damit eine große Verantwortung. Unser beider Leben verweben sich. Wir machen uns miteinander vertraut, wir lieben einander und wir lernen voneinander. Sich miteinander vertraut machen ist ein großes Wunder. Haarriss Jenseits der Mauer ist alles viel besser, hört der Widder und entschließt sich sofort, diese Mauer niederzureißen. All seine Kraft und seine Leidenschaft setzt er für den Kampf ein. Ob er damit Erfolg hat, mag der Leser selbst entscheiden. Wer von den Lesern im Sternzeichen des Widder geboren ist, kennt das „Gegen-die-Mauer-rennen“. Und er kennt sicher all die Tadel und die Kopfschmerzen, die nach diesem Akt der Leidenschaft folgen können. Ein Widder ist wie er ist - und er ist gut so wie er ist – das ist diese Geschichte. und natürlich noch ein bisschen mehr. Aber das verrate ich nicht, denn Geheimnisse mag nicht nur der Widder!

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