Unoriginelle Literatur um 1800: Nachahmung nach der Nachahmungspoetik

Um 1800 wird die Nachahmung aus dem Zentrum der schönen Künste in deren Peripherie verbannt. Der theoretische Paradigmenwechsel täuscht darüber hinweg, dass Nachahmung in der literarischen Praxis zentral bleibt. Der Band untersucht die Eigenlogiken unorigineller Texte, sondiert ihre Funktionen für Literaturtheorie und -kritik.

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Unoriginelle Literatur um 1800: Nachahmung nach der Nachahmungspoetik

Um 1800 wird die Nachahmung aus dem Zentrum der schönen Künste in deren Peripherie verbannt. Der theoretische Paradigmenwechsel täuscht darüber hinweg, dass Nachahmung in der literarischen Praxis zentral bleibt. Der Band untersucht die Eigenlogiken unorigineller Texte, sondiert ihre Funktionen für Literaturtheorie und -kritik.

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Overview

Um 1800 wird die Nachahmung aus dem Zentrum der schönen Künste in deren Peripherie verbannt. Der theoretische Paradigmenwechsel täuscht darüber hinweg, dass Nachahmung in der literarischen Praxis zentral bleibt. Der Band untersucht die Eigenlogiken unorigineller Texte, sondiert ihre Funktionen für Literaturtheorie und -kritik.


Product Details

ISBN-13: 9783034346436
Publisher: Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Publication date: 08/29/2024
Series: Publikationen zur Zeitschrift fuer Germanistik , #34
Pages: 306
Product dimensions: 5.91(w) x 8.74(h) x (d)
Language: German

About the Author

ANNIKA HILDEBRANDT ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Literatur- und Kulturgeschichte des 18. bis 21. Jahrhunderts, Ästhetiken politischer Literatur sowie Theorien und Praktiken von Autorschaft.
ERIKA THOMALLA ist Professorin für Buchwissenschaft / Digitale Buchkultur an der Ludwigs-Maximilian-Universität München. Sie forscht zur Literatur- und Kulturgeschichte des 18. bis 21. Jahrhunderts, zur Medien- und Wissensgeschichte der Literatur, zur Literaturtheorie, zur Praxeologie und zur literaturwissenschaftlichen Netzwerkforschung.

Table of Contents

Annika Hildebrandt und Erika Thomalla - Unoriginelle Literatur um 1800. Einführung – I. Unoriginalität als Beschreibu ngskategorie – Holger Dainat - Einige Rahmenbedingungen für die Produktion und Rezeption unorigineller Literatur um 1800 – Nora Ramtke - Fortsetzen, Wiederholen, Kopieren, Vollenden. Schreibweisen der Unoriginalität in Karl Ludwig Schönes „Fortsetzung des Faust von Göthe“ (1823) – Tilman Venzl - ‚Plumpe Nachahmungen‘ oder echte ‚Originalschauspiele‘? Originalitätsansprüche als Boundary-Work am Beispiel von Gottlieb Stephanies Militärdrama „Die abgedankten Officiers“ (1770) – II. Unoriginalität/Originalität: Übergänge – Alexander Košenina - Boccaccio rockt. Pope, Mylius und Chodowiecki machen Novellen aus dem „Decamerone“ populär – Alexandra Hertlein - Unoriginelle Originale. Nachahmung und die Ästhetik des Unverfälschten in Volksliededitionen des späten 18. Jahrhunderts – Yulia Mevissen - „Dieß Eigenthümliche … nennt man den Styl“: Karl Philipp Moritz’ „Vorlesungen über den Styl“ (1793/1794) und „Allgemeiner deutscher Briefsteller“ (1793) – III. Poetologien und Praktiken des Unoriginellen – Helene Kraus - Adaptierte Geschichten. Crossdressing und Feminismus in Charlotte von Steins Drama „Die zwey Emilien“ (1803) – Nikolas Immer - Karl Moor und seine Genossen. Der räuberische Umgang mit Schillers „Räubern“ (1781) – Alexander Nebrig - Kleists kompilatorische Poetik – IV. Kontexte von Unoriginalität – Barry Murnane - „Pasteboard pageantries and German spectres“ (Anonym). Genealogien theatralischer Popularität und Originalität zwischen Deutschland, London und New York – Anne Feler - Geheimbünde und Ordensritter. Konvergenzlinien zwischen origineller und unorigineller Literatur (Schiller/Naubert) – Johannes Frimmel - Unoriginalität als Programm. Österreichische Literatur und österreichischer Buchmarkt um 1800 – Autorinnen und Autoren.

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