Zeit als Thema und Strukturgeber in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts
Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,1, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden drei Erzählungen (Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit, Mora: Alle Tage, von Düffel: Houwelandt) untersucht, die jeweils die Biographie eines Charakters oder der verschiedenen Charaktere, von denen sie handeln, beleuchten und damit zwangsläufig zeitlich verankert sind. Dem Erzählen des linearen, zeitlich abgeschlossenen Menschenlebens als Kontext haftet eine Zeitdualität an, wie sie auch für andere Erzählungen gilt: so ist die Lebenszeit als erzählte Zeit (Zeit der Geschichte) (GENETTE 2010: 17) klar umrissen, insofern die äußeren Grenzen von Anfang und Ende der Geschichte sich von selbst ergeben und eine lineare Zeitfolge von beispielsweise Geburt bis Tod der Erzählung zu Grunde liegt. Andererseits bietet die Erzählzeit (Zeit der Erzählung) (ibid.) die Möglichkeit, in der Narration durch unterschiedliche Verfahren von der erzählten Zeit abzuweichen, sei dies durch Veränderung der zeitlichen Abfolge/Ordnung, der Dauer von Ereignissen oder durch andere Verfahren. Wie sich diese Zeitdualität in der Erzählung darstellt und urbar machen lässt, wird in dieser Arbeit untersucht.
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Zeit als Thema und Strukturgeber in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts
Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,1, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden drei Erzählungen (Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit, Mora: Alle Tage, von Düffel: Houwelandt) untersucht, die jeweils die Biographie eines Charakters oder der verschiedenen Charaktere, von denen sie handeln, beleuchten und damit zwangsläufig zeitlich verankert sind. Dem Erzählen des linearen, zeitlich abgeschlossenen Menschenlebens als Kontext haftet eine Zeitdualität an, wie sie auch für andere Erzählungen gilt: so ist die Lebenszeit als erzählte Zeit (Zeit der Geschichte) (GENETTE 2010: 17) klar umrissen, insofern die äußeren Grenzen von Anfang und Ende der Geschichte sich von selbst ergeben und eine lineare Zeitfolge von beispielsweise Geburt bis Tod der Erzählung zu Grunde liegt. Andererseits bietet die Erzählzeit (Zeit der Erzählung) (ibid.) die Möglichkeit, in der Narration durch unterschiedliche Verfahren von der erzählten Zeit abzuweichen, sei dies durch Veränderung der zeitlichen Abfolge/Ordnung, der Dauer von Ereignissen oder durch andere Verfahren. Wie sich diese Zeitdualität in der Erzählung darstellt und urbar machen lässt, wird in dieser Arbeit untersucht.
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Zeit als Thema und Strukturgeber in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

Zeit als Thema und Strukturgeber in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

by Alexander Hein
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Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,1, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden drei Erzählungen (Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit, Mora: Alle Tage, von Düffel: Houwelandt) untersucht, die jeweils die Biographie eines Charakters oder der verschiedenen Charaktere, von denen sie handeln, beleuchten und damit zwangsläufig zeitlich verankert sind. Dem Erzählen des linearen, zeitlich abgeschlossenen Menschenlebens als Kontext haftet eine Zeitdualität an, wie sie auch für andere Erzählungen gilt: so ist die Lebenszeit als erzählte Zeit (Zeit der Geschichte) (GENETTE 2010: 17) klar umrissen, insofern die äußeren Grenzen von Anfang und Ende der Geschichte sich von selbst ergeben und eine lineare Zeitfolge von beispielsweise Geburt bis Tod der Erzählung zu Grunde liegt. Andererseits bietet die Erzählzeit (Zeit der Erzählung) (ibid.) die Möglichkeit, in der Narration durch unterschiedliche Verfahren von der erzählten Zeit abzuweichen, sei dies durch Veränderung der zeitlichen Abfolge/Ordnung, der Dauer von Ereignissen oder durch andere Verfahren. Wie sich diese Zeitdualität in der Erzählung darstellt und urbar machen lässt, wird in dieser Arbeit untersucht.

Product Details

ISBN-13: 9783656175797
Publisher: GRIN Verlag GmbH
Publication date: 04/23/2012
Sold by: Libreka GmbH
Format: eBook
Pages: 61
File size: 801 KB
Language: German

About the Author

Alexander Hein hat bis 2011 Germanistik und Anglistik an der Universität Duisburg-Essen studiert. Zu seinen bevorzugten Themen der Literaturwissenschaft zählen Gegenwartsliteratur, Nachkriegsliteratur und Literaturtheorie. Aus dem Bereich der Linguistik gehört vor allem die Korpuslinguistik zu seinem Interessengebiet. Im Rahmen des Studiums war auch die Didaktik der Unterrichtsfächer Deutsch und Englisch von großer Wichtigkeit für ihn. Von 2011 bis 2012 arbeitete er in Großbritannien an zwei weiterführenden Schulen.
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