ISBN-10:
364289609X
ISBN-13:
9783642896095
Pub. Date:
01/01/1941
Publisher:
Springer Berlin Heidelberg
Der Konstitutionstypus als genetisches Problem: Versuch einer genetischen Konstitutionslehre

Der Konstitutionstypus als genetisches Problem: Versuch einer genetischen Konstitutionslehre

by Klaus ConradKlaus Conrad

Paperback

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Overview

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Product Details

ISBN-13: 9783642896095
Publisher: Springer Berlin Heidelberg
Publication date: 01/01/1941
Edition description: Softcover reprint of the original 1st ed. 1941
Pages: 282
Product dimensions: 6.69(w) x 9.61(h) x 0.02(d)

Table of Contents

Vorwort.- Das Problem.- 1. Einleitung.- 2. Deskriptive und genetische Fragestellung Anorganische und organische Musterformen. Beschreiben und Erklären. Die bisherigen Körperbautypologien sind deskriptive Typologien. Unhaltbarkeit der Vorstellung von der Polygenie des Typus. Notwendigkeit der Suche nach einem einheitlichen genetischen Prinzip.- 3. Begriffliche und terminologische Vorbemerkung Das Problem der Typenmischung. Mittlere Formen sind keine „Mischtypen“. Die pykno- und leptomorphe Wachstumstendenz. Die Ausschaltung des Hypoplasiebegriffes aus dem Begriff des Leptomorphen. Die Primärvarianten als Normvarianten. Die Sonderstellung des athletischen (und asthenischen) Typus. Zwei-und dreipolige Typensysteme.- I. Teil. Die Entstehung der Primärvarianten. Pyknomorphe und leptomorphe Wuchstendenz..- A. Das ontogenetische Strukturprinzip.- 1. Die Entwicklung des Prinzips Die Verschiebung der Proportionen in der Ontogenese. Die relative Kopfhöhe als Modell. Die Grenzwertmethode.- 2. Das morphologische Geltungsbereich des Prinzips Die ontogenetische Verschiebung der typenspezifischen Proportionen. Der konservative und der propulsive Typus. Die Umkehrbarkeit des Prinzipes. Der Schädelindex und andere typen-indifferente Proportionen. Kurzer Überblick..- 3. Das physiologische Geltungsbereich des Prinzips.- a) Blut und Kreislauf.- b) Atmung.- c) Energiestoffwechsel.- d) Wasserwechsel.- e) Vegetatives System.- f) Zusammenfassung.- 4. Das psychologische Geltungsbereich des Prinzips.- a) Psychologische Vorbemerkung Die Vererbung von Seelischem, das Schichtengleichnis und das Gleichnis vom Koordinatenaufbau. Charaktereigenschaften als Typenbegriffe (Helwig). Notwendigkeit des Entwicklungsgedankens für das Problem der Charaktervererbung.- b) Die charakterologischen Grundtypen Kretschmers Lehre von den Temperamenten. Die Lehre Jaenschs von der Integration. Die Typen Jungs. Der Ansatz von Pfahler und Kroh. Ganzheitspsychologische Typensysteme (Sander, Ehrenstein).- c) Die Ergebnisse der Typenpsychologie unter dem Gesichtspunkt des Struktur — prinzipes.- ?) Erfassungsform.- Ganzheitlichkeit und Einzelheitlichkeit. Gegenständlichkeit und Abstraktion..- ?) Denkpsychologische Ergebnisse.- ?) Eidetische Anlage.- ?) Psychomotorik.- ?) Gefühl und Wille Affektivität. Der endothyme Grund und die Pubertät. Der Prozeß der Individuation. Die Gültigkeit des genetischen Prinzipes.- 5. Zusammenfassender Überblick.- B. Aufbau einer genetischen Theorie.- 1. Vorbemerkung Der Konstitutionsbegriff. Die Bedingungen einer genetischen Theorie.- 2. Bisherige theoretische Versuche Hormonale Erklärungen. Die Züchtung. Der Ansatz von Just. Die Vereinfachung der Fragestellung durch das ontogenetische Prinzip.- 3. Die Wirkung des Genes.- a) Das Beispiel der Raupenzeichnung.- b) Das Flügelmusterbeispiel beim Schmetterling Die Abstimmung zweier Entwicklungsgeschwindigkeiten. Die sensible Periode. Der Vorgang der Schichtung. Das Phänomen des Albinismus und Melanismus als Beispiel einer Proportionsverschiebung. Die Determination.- c) Die Übertragung auf die Konstitutionsvarianten Die Stufen der Proportionsverschiebung als Ausdruck einer Metamorphose. Frühe Lage der sensiblen Periode. Der spätere Streckungsvorgang. Graphische Darstellung. Der Strukturbestimmer (S-Faktor).- d) Das Beispiel der Wirbelsäulenvariationen Die pleiotrope Wirkung eines Genes. Beziehungen zur Phylogenese. Die Entwicklungs „Tendenz“des Genes.- e) Die multiplen Allelomorphen des S-Faktors.- f) Einige Einwände und ihre Entkräftung.- 4. Die genealogische Seite des Typenproblems Die Schwierigkeiten erbbiologischer Arbeit. Theoretische Erörterungen an Hand praktischer Beispiele.- a) Deszendenzuntersuchungen.- b) Aszendenzuntersuchungen.- c) Geschwisteruntersuchungen.- d) Das monogene Strukturprinzip.- C. Zusammenfassung Die Fragestellung. Das ontogenetische Strukturprinzip. Die Reduktion auf die Wirkung eines einzigen Genes. Exkurs in das Wesen der Vererbung. Das Gleichnis des Baumes. Die Abstimmung der Wirkung der Gene. Das Wesen des S-Faktors ein Struktureffekt. Konservative und propulsive Entwicklung. Der hierarchische Aufbau der Genwirkungen.- II. Teil. Die Entstellung der Sekundärvarianten..- A. Die Sekundärvarianten 1. Ordnung. Hyperplastische und hypoplastische Wuchstendenzen.- 1. Einleitung.- 2. Der athletisch-hyperplastische Formenkreis Unstimmigkeiten in der Begriffsfassung. Die Begriffsbestimmung Kretschmers. Die Unterteilung von Weisseisfeld. Die Reduktion auf die Genwirkung. Die charakterologische Eigenart des Typus: Das visköse Temperament. Beziehung zu den Syndromen der Entdifferenzierung der Hirnleistung. Phylogenetische Beziehungen.- 3. Der asthenisch-hypoplastische Formenkreis Begriffsbestimmung durch Gegenüberstellung zum athletisch-hyperplastischen Typus. Beispiel einer Merkmalsanalyse: Die Entwicklung der Terminalbehaarung. Die psychisch-charakterologische Eigenart des Typus. Die S-Struktur nach Jaensch. Komplementärer Gegensatz zum viskösen Temperament: Die spirituelle Struktur.- 4. Zusammenfassende Erörterungen.- B. Die Sekundärvarianten 2. Ordnung. Dysplastische und dysmorphische Wuchstendenzen.- 1. Der hormopathisch-dysplastische Formenkreis Das Prinzip der genetischen Abstimmung der Gewebsfunktion. Die akromegaloide Konstitution. Die eunuchoide Konstitution. Fettsucht und Magersucht. Andere dysplastische Sonderformen.- Anhang: Der Infantilismus.- 2. Der genopathisch-dysmorphische Formenkreis.- Die Intersexualität als Gegensatz zu Virilismus und Feminismus. Kritik der Intersexualitätstheorie der Homosexualität (Lang). Status dysraphicus. Chondro-dystrophie. Andere Zwerg- und Riesenwuchsformen. Die Mißbildungen im engeren Sinne..- C. Zusammenfassung.- III. Teil Genetische Beziehungen der Konstitutionstypen zu anderen Problemgebieten.- A. Konstitutionstypus und Krankheit.- 1. Einleitung. Das „Milieu“der Gene.- 2. Konstitutionstypus und körperliche Krankheit.- a) Der pyknomorphe Habitus und der „Arthritismus“.- b) Der leptomorphe Habitus und die „Asthenie“.- 3. Konstitutionstypus und psychische Krankheit.- a) Der leptomorph-schizothyme Konstitutionstypus und die Schizophrenie...- b) Der pyknomorph-cyclothyme Konstitutionstypus und das manisch-depressive Irresein.- c) Die Sekundärvarianten erster Ordnung und die Epilepsie.- 4. Zusammenfassung.- B. Konstitutionstypus und Evolutionsprozeß.- 1. Die Phylogenese Die ersten Entwicklungsstufen. Das „Altern“der Protozoen. Der Wille zum Dasein und die Tendenz zur Umwelterweiterung. Orthogenese und Neomorphose (Beurlen). Die Modifikationsmöglichkeiten der phyletischen Jugendstadien. Das phyletische Altern. Konservative und progressive Entwicklungen. Die „Fetalisation“Bolks als Neomorphose. Die progressive Kephalisation (Dubois) als Teil der neomorphotischen Neuralisation.- 2. Anwendung auf das Konstitutionsproblem Konservative und progressive Entwicklungen. Das Gesetz der mittleren Linie. Die Modifikabilität des Psychischen als phyletisches Jugendzeichen. Entwicklung zum Übermenschen.- C. Rückblick und Ausblick.

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