Deutsch-juedische Identitaet: Mythos und Wirklichkeit. Ein neuer Diskurs?

Deutsch-juedische Identitaet: Mythos und Wirklichkeit. Ein neuer Diskurs?

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Overview

Der Sammelband setzt die seit vielen Jahren geführte Debatte über den deutsch-jüdischen Parnass fort. Prominente Autoren aus mehreren Ländern versuchen, neue Ansätze in dieser Diskussion zu formulieren, um eine moderne Kulturthese zu definieren. Die Palette der einzelnen Aufsätze ist besonders reich an Nuancen und neuen Hypothesen mit interessanten Diskussionsvorschlägen über Zeit-, Kultur- und Geistesgeschichte.

Product Details

ISBN-13: 9783631642504
Publisher: Lang, Peter Publishing, Incorporated
Publication date: 09/12/2013
Series: Polnische Studien zur Germanistik, Kulturwissenschaft und Linguistik Series , #5
Pages: 300
Product dimensions: 5.83(w) x 8.27(h) x 0.04(d)

About the Author

Norbert Honsza, Professor für Germanistik, war 33 Jahre Leiter des Lehrstuhls für Gegenwartsliteratur an der Universität Wrocław (Polen). Er ist Verfasser zahlreicher Bücher über deutsche Literatur aller Epochen, über interkulturelle Kommunikation und Rezeption, Unterhaltungsliteratur und deutsch-polnische Beziehungen.
Przemysław Sznurkowski, Dr. phil., ist Germanist und Literaturwissenschaftler an der Jan-Długosz-Akademie in Częstochowa (Polen). Er hat zahlreiche Aufsätze über deutsche Prosa, u.a. Siegfried Lenz, und deutsch-jüdische Literatur verfasst.

Table of Contents

Inhalt: Wolfgang Benz: Die Legende von der deutsch-jüdischen Symbiose und die Konstruktion des neuen Mythos der christlich-jüdischen Tradition des Abendlandes – Maria Kłańska: Deutsch-jüdische Identität aus der Sicht ostjüdischer Autobiographien in deutscher Sprache – Hans Decker: Ist eine deutsch-jüdische Identität überhaupt möglich? Oder: In dieses Land könnte ich wohl nicht zurückkehren – Norbert Honsza: Heinrich Heine: Der Schatten der Juden. Reflexionen nach 157 Jahren – Klaus Hödl: «Jüdische Differenz» in der allgemeinen Populärkultur. Einblicke in die jüdisch-nichtjüdischen Beziehungen in Wien um 1900 – Martin Lowsky: Das weiße Tischchen am Meer oder: Der Intellektuelle Mende Singer. Über Joseph Roths Roman «Hiob» – Bodo Heimann: Der Dichter und Revolutionär Ernst Toller – Michael Segner: Kurt Tucholskys Verhältnis zum Judentum. Eine Projektionsfläche für jüdischen Selbsthass – Renate Heuer: Eroberung des neuen Judentums für Israel - Felix Aron Theilhaber – Michael Braun: «Die schwersten Wege». Exil und Sprache im Werk von Hilde Domin – Volker Wehdeking: Über Identität und literarische (Selbst-)Inszenierung der deutsch-jüdischen Minderheit nach 1945 und in der Gegenwartsliteratur – Theo Mechtenberg: «Was sind Sie denn eigentlich?» - Die Frage nach der deutsch-jüdischen Identität – Dagmar C.G. Lorenz: Selbstfindung nach der «Symbiose». Das Einschreiben jüdischer Identitäten in den Werken von Ilse Aichinger und Vladimir Vertlib – Thomas Nolden: Spaces of Jewish Writing – Lydia Koelle: Identität und Konvektion - Erbe oder Eskapismus? Die Nachkommen der Überlebenden und der Kriegskinder erschreiben sich ihren Ort in der Zeit – Przemyslaw Sznurkowski: Auf Spurensuche in der jüdischen Geschichte: die Identitätsproblematik im Werk von Barbara Honigmann – Pera S. Fiero: Vladimir Vertlibs Selbstverständnis als österreichischer Autor russisch-jüdischer Herkunft – Ortwin Beisbart: Auf der Suche nach einer deutsch-jüdischen Identität als Realität und als Zukunftsprojekt. Einblicke in die Israelitische Kultusgemeinde Bamberg – Wolfgang Bittner: Judenfriedhof. Eine subjektive Bestandsaufnahme – Wolfgang Bittner: Kollektivschuld.

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