Deutsch-türkische Beziehungen bezogen auf Kurdistanfrage
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: gut, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Einführung in die internationale Beziehung, Sprache: Deutsch, Abstract: 1EINLEITUNG In dieser Hausarbeit soll auf die deutsch - türkische Beziehungen eingegangen werden, wobei ihre Rolle in Bezug auf die Kurdistanfrage näher erläutert werden soll. Der Grundkurs ' Internationale Beziehungen' hat mich dazu angeregt, diese Problematik aufzugreifen. Die deutsch - türkische Beziehungen werden in der kurdischen Geschichte auch weiterhin eine besondere Rolle spielen. Die Tatsache, daß Kurdistan heute immer noch faktisch eine Kolonie ist, begründet das Interesse der Großmächte. Mit dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches und dem Abkommen von Sevres bot sich die Möglichkeit an, einen eigenständigen Staat zu gründen. Dies war jedoch nicht im Interesse der Kolonialmächten. Der Vertrag von Lausanne ist ein weiterer Ausdruck dieser Politik, einen unabhängigen kurdischen Staat zu verhindern. Sie befürchteten, daß im Nahen Osten ein wirtschaftlich und politisch starker Staat entsteht. Ein wesentlicher Grund für die ablehnende Haltung der Kolonialmächte war das Vorhandensein großer Ölvorkommen in diesem Gebiet. Um eine Kontrolle über die Ölvorkommen zu garantieren, sollten die Grenzen so verlegt werden, daß die Interessen aller Kolonialmächte gewahrt blieben. Alles was gegen das Interesse der Kolonialmächte spricht, soll aus dem Weg geschafft werden. Daher hatten die zahlreichen kurdischen Aufstände keinen Erfolg gehabt. Der noch vorhandene Befreiungskampf wird ebenfalls mit allen Mitteln bekämpft. Deutschland bekämpft diese in dem sie die Türkei militärisch unterstützt und die kurdischen Aktivitäten in der BRD verbietet. [...]
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Deutsch-türkische Beziehungen bezogen auf Kurdistanfrage
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: gut, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Einführung in die internationale Beziehung, Sprache: Deutsch, Abstract: 1EINLEITUNG In dieser Hausarbeit soll auf die deutsch - türkische Beziehungen eingegangen werden, wobei ihre Rolle in Bezug auf die Kurdistanfrage näher erläutert werden soll. Der Grundkurs ' Internationale Beziehungen' hat mich dazu angeregt, diese Problematik aufzugreifen. Die deutsch - türkische Beziehungen werden in der kurdischen Geschichte auch weiterhin eine besondere Rolle spielen. Die Tatsache, daß Kurdistan heute immer noch faktisch eine Kolonie ist, begründet das Interesse der Großmächte. Mit dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches und dem Abkommen von Sevres bot sich die Möglichkeit an, einen eigenständigen Staat zu gründen. Dies war jedoch nicht im Interesse der Kolonialmächten. Der Vertrag von Lausanne ist ein weiterer Ausdruck dieser Politik, einen unabhängigen kurdischen Staat zu verhindern. Sie befürchteten, daß im Nahen Osten ein wirtschaftlich und politisch starker Staat entsteht. Ein wesentlicher Grund für die ablehnende Haltung der Kolonialmächte war das Vorhandensein großer Ölvorkommen in diesem Gebiet. Um eine Kontrolle über die Ölvorkommen zu garantieren, sollten die Grenzen so verlegt werden, daß die Interessen aller Kolonialmächte gewahrt blieben. Alles was gegen das Interesse der Kolonialmächte spricht, soll aus dem Weg geschafft werden. Daher hatten die zahlreichen kurdischen Aufstände keinen Erfolg gehabt. Der noch vorhandene Befreiungskampf wird ebenfalls mit allen Mitteln bekämpft. Deutschland bekämpft diese in dem sie die Türkei militärisch unterstützt und die kurdischen Aktivitäten in der BRD verbietet. [...]
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Deutsch-türkische Beziehungen bezogen auf Kurdistanfrage

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by Fidan Dogan
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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: gut, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Einführung in die internationale Beziehung, Sprache: Deutsch, Abstract: 1EINLEITUNG In dieser Hausarbeit soll auf die deutsch - türkische Beziehungen eingegangen werden, wobei ihre Rolle in Bezug auf die Kurdistanfrage näher erläutert werden soll. Der Grundkurs ' Internationale Beziehungen' hat mich dazu angeregt, diese Problematik aufzugreifen. Die deutsch - türkische Beziehungen werden in der kurdischen Geschichte auch weiterhin eine besondere Rolle spielen. Die Tatsache, daß Kurdistan heute immer noch faktisch eine Kolonie ist, begründet das Interesse der Großmächte. Mit dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches und dem Abkommen von Sevres bot sich die Möglichkeit an, einen eigenständigen Staat zu gründen. Dies war jedoch nicht im Interesse der Kolonialmächten. Der Vertrag von Lausanne ist ein weiterer Ausdruck dieser Politik, einen unabhängigen kurdischen Staat zu verhindern. Sie befürchteten, daß im Nahen Osten ein wirtschaftlich und politisch starker Staat entsteht. Ein wesentlicher Grund für die ablehnende Haltung der Kolonialmächte war das Vorhandensein großer Ölvorkommen in diesem Gebiet. Um eine Kontrolle über die Ölvorkommen zu garantieren, sollten die Grenzen so verlegt werden, daß die Interessen aller Kolonialmächte gewahrt blieben. Alles was gegen das Interesse der Kolonialmächte spricht, soll aus dem Weg geschafft werden. Daher hatten die zahlreichen kurdischen Aufstände keinen Erfolg gehabt. Der noch vorhandene Befreiungskampf wird ebenfalls mit allen Mitteln bekämpft. Deutschland bekämpft diese in dem sie die Türkei militärisch unterstützt und die kurdischen Aktivitäten in der BRD verbietet. [...]

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ISBN-13: 9783638118866
Publisher: GRIN Verlag GmbH
Publication date: 01/01/2002
Sold by: CIANDO
Format: eBook
Pages: 21
File size: 282 KB
Language: German
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