Motivation, Konflikt und Handlungskontrolle

Motivation, Konflikt und Handlungskontrolle

by J. Kuhl

Paperback(Softcover reprint of the original 1st ed. 1983)

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Overview

Motivation, Konflikt und Handlungskontrolle by J. Kuhl

Die vorliegende Monographie bietet gegen}ber einf}hrenden
B}chern vertiefenden Einblick in Theorien und Ans{tze der
Motivationspsychologie undenth{lt neue Modellentwicklungen sowie eine zusammenfassende Darstellung vonverschiedenen
Experimenten zur Õberpr}fung dieser Modelle. Das Problem der
Handlungssteuerung, zentrales Thema und Schnittstelle der
Motivations- und der Kognitionspsychologie, wird vor dem
Hintergrundtheoretischer und experimenteller Arbeiten der klinischen, differentiellen, motivations- und sozialpsychologischen Forschung umfassend dargestellt und diskutiert. Ans{tze, die f}r die Fortentwicklung von
Theorien der Motivation und Handlungskontrolle besonders bedeutsam sind, stehen dabei im Mittelpunkt.

Product Details

ISBN-13: 9783642690990
Publisher: Springer Berlin Heidelberg
Publication date: 12/27/2011
Edition description: Softcover reprint of the original 1st ed. 1983
Pages: 356
Product dimensions: 6.69(w) x 9.61(h) x 0.03(d)

Table of Contents

1 Einleitung.- 1.1 Drei Grundprobleme der Motivationspsychologie.- 1.2 Konflikttypen.- 1.3 Überblick.- I: Ziel- und Handlungsselektion.- 2 Lewins dynamische Motivationstheorie.- 2.1 Wissenschaftstheoretische und methodologische Grundlagen.- 2.1.1 Homogenisierung vs. Segmentierung.- 2.1.2 Das Prinzip der Gegenwärtigkeit.- 2.2 Die topologische Darstellung der psychologischen Umwelt.- 2.2.1 Das Problem der Handlungseinheit.- 2.2.2 Arten von Lokomotion.- 2.2.3 Lewins Richtungsbegriff.- 2.2.4 Kriterien für die Handlungsselektion.- 2.2.5 Das Potenzkonzept und die Überlappung von Situationen.- 2.3 Die vektorielle Darstellung psychologischer Kräfte.- 2.3.1 Die Definition der psychologischen Kraft.- 2.3.2 Negative Valenz und Richtungsunbestimmtheit.- 2.4 Die topologische Darstellung der Person.- 2.5 Drei Sonderfälle des Motivationskonflikts.- 2.5.1 Aufsuchen-Aufsuchen-Konflikt.- 2.5.2 Meiden-Meiden-Konflikt.- 2.5.3 Aufsuchen-Meiden-Konflikt.- 2.6 Die experimentelle Überprüfung der Motivationstheorie Lewins.- 2.6.1 Das Nachwirken unvollendeter Handlungsabsichten.- 2.6.2 Substitutionsbeziehungen zwischen funktional verwandten Handlungen.- 2.6.3 Psychische Sättigung.- 2.6.4 Die Kontrolle der Handlungsausführung.- 2.6.5 Die experimentelle Überprüfung des Umweltmodells.- 2.7 Kritische Probleme in Lewins Theorie.- 2.7.1 Probleme der räumlichen Darstellungsform.- 2.7.2 Netzwerkdarstellungen „psychischer Situationen“.- 2.7.3 Probleme in Lewins Konfliktmodellen.- 3 Erwartungs-mal-Wert-Modelle der Motivation.- 3.1 Die Erwartungs-mal-Nutzen-Theorie.- 3.1.1 Verhaltensinkonsistenz und Zufallsannahme.- 3.1.2 Die dynamische Erklärung von Verhaltensinkonsistenzen.- 3.2 Das Modell der resultierenden Valenz.- 3.2.1 Der Sonderstatus der Leistungsmotivationsforschung.- 3.2.2 Festingers Modellelaboration.- 3.3 Die Theorie der Leistungsmotivation von J. W. Atkinson.- 3.3.1 Empirische Überprüfung der Modellimplikationen für Erfolgsmotivierte.- 3.3.2 Empirische Überprüfung der Modellimplikationen für Mißerfolgsmotivierte.- 3.4 Der paradigmatische Status des Risikowahlmodells.- 3.4.1 Korrelationsstatistische Modellprüfung.- 3.4.2 Experimentelle Modellprüfung.- 4 Fortentwicklung von Motivationsmodellen des Erwartungs-mal-Wert-Typs.- 4.1 Erlebte Selbstverantwortlichkeit.- 4.1.1 Selbstverantwortlichkeit als integraler Bestandteil des Leistungsmotivs.- 4.1.2 Selbstverantwortlichkeit als situationsspezifischer Zusatzparameter.- 4.2 Die Kausalinterpretation von Handlungsergebnissen.- 4.2.1 Weiners Kausalattributionstheorie der Leistungsmotivation.- 4.2.2 Der modelltheoretische Status von Weiners Attributionstheorie.- 4.2.3 Kritik an Weiners Attributionstheorie.- 4.3 Optimale Stimulierung.- 4.3.1 Leistungsmotivation, Informationsbedürfnis und Unsicherheitsreduktion.- 4.3.2 Die handlungstheoretische Bedeutung von Berlynes Ansatz.- 4.4 Zukunftsorientierung und zeitliche Zieldistanz.- 4.4.1 Raynors Implementierung antizipierter Folgen des Leistungshandelns.- 4.4.2 Die motivationale Auswirkung der zeitlichen Zieldistanz.- 4.5 Persönlicher Standard.- 4.6 Motivbezogene Vergleichsperspektiven.- 4.7 Heckhausens verallgemeinertes kognitives Motivationsmodell.- 4.7.1 Die Verknüpfung der Modellparameter.- 4.7.2 Das Sparsamkeitsprinzip: Modelle der Anstrengungskalkulation.- 4.8 Soziale Normen.- 4.8.1 Das Modell von Fishbein.- 4.8.2 Der Antagonismus zwischen ichorientiertem und normorientiertem Handeln.- 4.8.3 Empirische Überprüfung des Fishbein-Modells.- 5 Aussagenlogische Modelle der Handlungs- und Zielselektion.- 5.1 Die Überprüfung aussagenlogischer Modelle der Anstrengungsmotivation.- 5.1.1 Eine Methode zur individuellen Modellkontrolle.- 5.1.2 Personspezifische Modellgültigkeit.- 5.2 Ein aussagenlogisches Modell der Handlungs- und Zielselektion (VPA-Modell).- 5.2.1 Instrumentelle Ebenen und Prozeßphasen.- 5.2.2 Valenz und Potenz des Ziels.- 5.2.3 Valenz und Potenz des Mittels.- 5.2.4 Valenz und Potenz der Handlung.- 5.2.5 Der Erklärungswert des Modells.- 5.3 Empirische Untersuchungen zum VPA-Modell.- 5.3.1 Überprüfung der konjunktiven Verknüpfungsannahme.- 5.3.2 Das „Ausblenden“ der intrinsischen Handlungsvalenz bei fremdbestimmten Tätigkeiten.- 5.4 Theoretischer Ausblick: Ein Netzwerkmodell der Handlungs- und Zielselektion.- 5.4.1 Die Definition des Suchbereichs.- 5.4.2 Gedächtnispsychologische Netzwerkmodelle.- 5.4.3 Besonderheiten motivationaler Netzwerkstrukturen.- 5.4.4 Netzwerktheoretische Implementierung des Handlungskontexts.- 5.4.5 Strategische und aktionale Propositionen.- 5.4.6 Der Prozeß der Ziel-und Handlungsselektion.- 5.4.7 Die Unmittelbarkeit der Ziel- und Handlungsselektion.- 5.4.8 Homonyme und heteronyme Konfliktfälle.- 5.4.9 Die heuristische Funktion von Netzwerkmodellen.- II: Dynamischer Motivationswandel.- 6 Die dynamische Handlungstheorie von Atkinson & Birch.- 6.1 Zeitliche Veränderungen kognitiver Motivationsparameter.- 6.2 Kumulative Motivationseffekte und das Perseverationsprinzip.- 6.3 Episodische vs. dynamische Handlungsmodelle.- 6.4 Die Erweiterung der Erwartungs-mal-Wert-Theorie um die Trägheitstendenz.- 6.4.1 Die Elaboration des Risikowahlmodells.- 6.4.2 Weiners Überprüfung des elaborierten Modells.- 6.4.3 Symbolische Selbstergänzung und Perseveration.- 6.5 Das Prinzip der kumulativen Motivierung.- 6.5.1 Anwendung auf Befunde zum Belohnungsaufschub.- 6.5.2 Rein dynamische, dynamisch-kognitive und rein kognitive Motivationseffekte.- 6.6 Das Annahmengerüst der dynamischen Handlungstheorie.- 6.6.1 Instigierende Kräfte.- 6.6.2 Konsummatorische Kräfte.- 6.6.3 Verschiebung.- 6.6.4 Substitutionsbeziehungen zwischen Handlungstendenzen.- 6.6.5 Inhibitorische Kräfte.- 6.6.6 Parameter der Ausführungskontrolle.- 6.7 Implikationen des Modells für den Verhaltensstrom.- 6.7.1 Das Prinzip der proportionalen Zeitaufteilung.- 6.7.2 Handlungsdynamik und Motivationskonflikt.- 7 Empirische Untersuchungen zur dynamischen Handlungstheorie.- 7.1 Untersuchungen zum Kumulationsprinzip.- 7.1.1 Der Anpassungswert des Kumulationsprinzips.- 7.1.2 Der Alienationseffekt: Nichtausführen der attraktivsten Handlungsalternative.- 7.2 Eine experimentelle Untersuchung bei freiem Handlungswechsel.- 7.2.1 Handlungsdynamik und Konsummation.- 7.2.2 Handlungsdynamik und Motivstärke.- 7.2.3 Effekte der Induktion bzw. Reduktion von Furcht.- 7.3 Theoretischer Ausblick: Ein dynamisches „Abtastmodell“ der Ziel- und Handlungsselektion.- 7.3.1 Handlungsleitende und handlungsbegleitende Kognitionen.- 7.3.2 Motivationale Determinanten handlungsleitender Kognitionen.- 7.3.3 Die motivationale Wirkung handlungsleitender Kognitionen.- III: Handlungskontrolle.- 8 Theorien der Handlungskontrolle.- 8.1 Achs Psychologie des Willens.- 8.1.1 Die Untersuchung des Willensaktes durch experimentelle Selbstbeobachtung.- 8.1.2 Das „kombinierte Verfahren“ und die Ach-Lewin-Kontroverse.- 8.1.3 Die vier phänomenologischen Momente des Willensaktes.- 8.1.4 Das dynamische Moment und das Schwierigkeitsgesetz der Motivation.- 8.1.5 Voluntionale Vermittlungsprozesse.- 8.1.6 Interindividuelle Unterschiede.- 8.2 Sozialpsychologische Ansätze.- 8.2.1 „Selbstbeobachtung“ und Einstellungsrealisierung.- 8.2.2 Persönliche Erfahrungen und Einstellungsrealisierung.- 8.2.3 Selbstaufmerksamkeit und Einstellungsrealisierung.- 8.2.4 Einstellungsspezifität und Einstellungsrealisierung.- 8.3 Das Konzept der Selbstkontrolle in der klinischen Psychologie.- 8.3.1 Das Modell der Selbstkontrolle von Thoresen & Mahoney.- 8.3.2 Kanfers Modell der Selbstregulation.- 8.4 Mischeis persönlichkeitspsychologischer Ansatz.- 8.4.1 Die kognitive Vermittlung des Belohnungsaufschubs.- 8.4.2 Die kognitive Vermittlung der Ablenkungsresistenz.- 8.4.3 Der theoretische Status von Mischeis Ansatz.- 8.5 Handlungstheoretische Ansätze.- 8.5.1 Ausführungskontrolle durch hierarchisch verschachtelte TOTE-Systeme.- 8.5.2 Elaborationen des handlungstheoretischen Ansatzes.- 9 Handlungs- und Lageorientierung: Empirische Untersuchungen zu einem Perseverationsmodell der Handlungskontrolle.- 9.1 Ein Perseverationsmodell der Handlungskontrolle.- 9.1.1 Spezifizierung des Perseverationsbegriffs: Lage- und Handlungsorientierung.- 9.1.2 Ein metakognitives Modell der Handlungskontrolle.- 9.2 Empirische Untersuchungen.- 9.2.1 Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung von vier Aspekten der Lageorientierung.- 9.2.2 Selektive Aufmerksamkeit, Sparsamkeit der Informationsverarbeitung und Emotionskontrolle.- 9.2.3 Planungsbezogene Handlungs- bzw. Lageorientierung: Absichtsrealisierung.- 9.2.4 Mißerfolgsbezogene Handlungs- bzw. Lageorientierung: Experimente zur „Gelernten Hilflosigkeit“.- 9.2.5 Tätigkeitszentrierte Handlungsorientierung.- 10 Integration und Ausblick: Motivation, Konflikt und Handlungskontrolle.- 10.1 Programmatische Fragen und Forderungen an ein Modell der Motivation und Handlungskontrolle.- 10.1.1 Programmatische Punkte zur Berücksichtigung der Selektionsmotivation.- 10.1.2 Programmatische Punkte zur Berücksichtigung der Handlungskontrolle.- 10.2 Ein integratives Modell der Motivation und Handlungskontrolle.- 10.2.1 Enkodierung und emotionale Bewertung.- 10.2.2 Selektionsmotivation: Die Genese von Handlungstendenzen.- 10.2.3 Handlungskontrolle: Die Realisierung einer Absicht.- 10.3 Forschungspragmatische Implikationen.- 11 Literaturverzeichnis.- 12 Namenverzeichnis.- 13 Sachverzeichnis.

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