Formale und Transzendentale Logik: Versuch einer Kritik der logischen Vernunft

Formale und Transzendentale Logik: Versuch einer Kritik der logischen Vernunft

by Edmund Husserl, Petra Janssen

Paperback(Softcover reprint of the original 1st ed. 1974)

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Product Details

ISBN-13: 9789401020909
Publisher: Springer Netherlands
Publication date: 01/10/2012
Series: Husserliana: Edmund Husserl - Gesammelte Werke Series , #17
Edition description: Softcover reprint of the original 1st ed. 1974
Pages: 512
Product dimensions: 6.10(w) x 9.25(h) x 0.04(d)

Table of Contents

Formale Und Transzendentale Logik.- Vorbereitende Betrachtungen.- § 1. Ausgang von den Bedeutungen des Wortes Logos: Reden, Denken, Gedachtes.- § 2. Die Idealität des Sprachlichen. Ausschaltung der zugehörigen Probleme.- § 3. Sprache als Ausdruck des ”Denkens”. Denken im weitesten Sinn als sinnkonstituierendes Erlebnis.- § 4. Das Problem der Wesensumgrenzung des zur Bedeutungsfunktion befähigten ”Denkens”.- § 5. Vorläufige Umgrenzung der Logik als apriorische Wissenschaftslehre.- § 6. Der formale Charakter der Logik. Formales und kontingentes Apriori.- § 7. Die normative und die praktische Funktion der Logik..- § 8. Die Doppelseitigkeit der Logik; die subjektive und die objektive Richtung ihrer Thematik.- § 9. Die gerade Thematik der ”objektiven” oder ”positiven” Wissenschaften. Die Idee doppelseitiger Wissenschaften..- § 10. Die historische Psychologie und die subjektiv gerichtete Thematik der Wissenschaften.- §11. Die thematischen Tendenzen der traditionellen Logik..- a) Die Logik ursprünglich auf die objektiven theoretischen Denkgebilde gerichtet.- b) Die Richtung der Logik auf Wahrheit und die dadurch bedingte subjektive Reflexion auf Einsicht.- c) Ergebnis: Die Zwitterhaftigkeit der historischen Logik als theoretischer und normativ-praktischer Disziplin..- I. Abschnitt Die Strukturen Und Der Umfang Der Objektiven Formalen Logik.- A. Der Weg Von Der Tradition Zur Vollen Idee Der Formalen Logik.- 1. Kapitel. Die formale Logik als apophantische Analytik.- § 12. Die Entdeckung der Idee der reinen Urteilsform.- § 13. Die reine Formenlehre der Urteile als erste formal-logische Disziplin.- a) Die Idee der Formenlehre.- b) Die Allgemeinheit der Urteilsform; die Grundformen und ihre Abwandlungen.- c) Der Begriff der Operation als Leitbegriff der Formen-forschung.- § 14. Die Konsequenzlogik (Logik der Widerspruchslosigkeit) als zweite Stufe der formalen Logik.- §15. Wahrheitslogik und Konsequenzlogik.- § 16. Die die Stufenscheidung der Apophantik begründenden Evidenzunterschiede. Evidenz der Klarheit und Evidenz der Deutlichkeit.- a) Die Vollzugsmodi des Urteils. Deutlichkeit und Verworrenheit.- b) Deutlichkeit und Klarheit.- c) Klarheit der Selbsthabe und Klarheit der Antizipation.- § 17. Die Wesensgattung”deutliches Urteil” als Thema der ”puren Analytik”.- § 18. Die Grundfrage der puren Analytik.- § 19. Die pure Analytik als Grundlage der formalen Logik der Wahrheit. Widerspruchslosigkeit als Bedingung möglicher Wahrheit.- § 20. Die logischen Prinzipien und ihre Analoga in der puren Analytik.- § 21. Die Evidenz in der Deckung ”desselben” verworrenen und deutlichen Urteils. Der weiteste Urteilsbegriff.- § 22. Der Gebietsbegriff der apophantischen Formenlehre als rein-logischer Grammatik ist das Urteil im weitesten Sinne.- 2. Kapitel. Formale Apophantik, formale Mathematik.- § 23. Die innere Einheit der traditionellen Logik und das Problem ihrer Stellung zur formalen Mathematik.- a) Die begriffliche Abgeschlossenheit der traditionellen Logik als apophantischer Analytik.- b) Das Auftauchen der Idee einer erweiterten Analytik, Leibniz’”mathesis universalis”, und die methodisch-technische Vereinheitlichung der traditionellen Syllogistik und der formalen Mathematik.- § 24. Das neue Problem einer formalen Ontologie. Charakteri-stik der überlieferten formalen Mathematik als formaler Ontologie.- § 25. Thematische Unterschiedenheit und doch sachliche Zusammengehörigkeit von formaler Apophantik und formaler Ontologie.- § 26. Die historischen Gründe der Verdeckung des Problems der Einheit von formaler Apophantik und formaler Mathematik.- a) Der Mangel des Begriffes der reinen Leerform.- b) Der Mangel der Erkenntnis der Idealität von apophantischen Gebilden.- c) Weitere Gründe, insbesondere der Mangel an echten Ursprungsforschungen.- d) Anmerkung über Bolzanos Stellung zur Idee der formalen Ontologie.- § 27. Die Einführung der Idee der formalen Ontologie in den ”Logischen Untersuchungen”.- a) Die ersten konstitutiven Untersuchungen kategorialer Gegenständlichkeiten in der Philosophie der Arithmetik.- b) Der Weg der Prolegomena von der formalen Apophantik zur formalen Ontologie.- 3. Kapitel. Theorie der deduktiven Systeme und Mannigfaltigkeitslehre.- § 28. Die höchste Stufe der formalen Logik: die Theorie der deduktiven Systeme bzw. die Mannigfaltigkeitslehre.- § 29. Die formalisierende Reduktion der nomologischen Wissenschaften und die Mannigfaltigkeitslehre.- § 30. Die Mannigfaltigkeitslehre seit Riemann.- § 31. Der prägnante Begriff einer Mannigfaltigkeit bzw. der eines ”deduktiven”, ”nomologischen Systems” geklärt durch den Begriff der ”Definitheit”.- § 32. Die oberste Idee einer Mannigfaltigkeitslehre als einer universalen nomologischen Wissenschaft von den Mannigfaltigkeitsformen.- § 33. Wirkliche formale Mathematik und Mathematik der Spielregeln.- § 34. Die vollständige formale Mathematik identisch mit der vollständigen logischen Analytik.- § 35. Warum in dem Bereich der mathesis universalis als universaler Analytik nur deduktive Theorienformen thematisch werden können.- a) Nur deduktive Theorie hat eine rein analytische Systemform.- b) Die Fragestellung: wann ein System von Sätzen eine analytisch zu charakterisierende Systemform hat.- § 36. Rückblick und Vordeutung auf die weiteren Aufgaben..- B. Phänomenologische Aufklärung Der Doppelseitigkeit Der Formalen Logik Als Formaler Apophantik Und Formaler Ontologie.- 4. Kapitel. Einstellung auf Gegenstände und Einstellung auf Urteile.- § 37. Die Frage nach dem Verhältnis von formaler Apophantik und formaler Ontologie; das Ungenügende der bisherigen Klärungen.- § 38. Urteilsgegenstände als solche und syntaktische Gebilde.- § 39. Erweiterung des Urteilsbegriffs auf alle Gebilde syntaktischer Aktionen.- § 40. Formale Analytik als Gedankenspiel und logische Analytik. Die Beziehung auf mögliche Anwendung gehört zum logischen Sinn der formalen Mathesis.- § 41. Der Unterschied zwischen apophantischer und ontologischer Einstellung und die Aufgabe seiner Klärung.- § 42. Die Lösung dieser Aufgabe.- a) Das Urteilen nicht auf das Urteil, sondern auf die thematische Gegenständlichkeit gerichtet.- b) Die Identität des thematischen Gegenstandes im Wandel der syntaktischen Operationen.- c) Die Typik der syntaktischen Gegenstandsformen als die der Modi des Etwas.- d)Die doppelte Funktion der syntaktischen Operationen.- e) Zusammenhang des Urteilens in der Einheit der sich bestimmenden Substratgegenständlichkeit. Konstitution ihres bestimmenden ”Begriffes”.- f) Die im Bestimmen erwachsenden kategorialen Gebilde als habitueller und intersubjektiver Besitz.- g) Dem Denken schon vorgegebene Gegenständlichkeit gegenüber der kategorialen Denkgegenständlichkeit — erläutert an der Natur.- § 43. Die Analytik als formale Wissenschaftslehre ist formale Ontologie und als solche gegenständlich gerichtet.- § 44. Wendung von der Analytik als formaler Ontologie zur Analytik als formaler Apophantik.- a) Thematische Umstellung von den Gegenstandsgebieten auf die Urteile im Sinne der Logik.- b) Phänomenologische Aufklärung dieser Umstellung..-—) Die Einstellung des naiv-geradehin Urteilenden.- ß) In der kritischen Einstellung des erkennen Wollenden scheiden sich vermeinte Gegenständlichkeit als solche und wirkliche.-—) Die Einstellung des Wissenschaftlers; das Ver-meinte als solches Gegenstand seiner Erkenntniskritik.- § 45. Das Urteil im Sinne der apophantischen Logik.- § 46. Wahrheit und Falschheit als Ergebnis der Kritik. Doppelsinn von Wahrheit und Evidenz.- 5. Kapitel. Apophantik als Sinneslehre und Wahrheitslogik.- § 47. Aus der Orientierung der traditionellen Logik an der kritischen Haltung der Wissenschaft folgt ihre apophantische Einstellung.- § 48. Urteile als bloße Vermeintheiten gehören der Region der Sinne an. Phänomenologische Charakteristik der Einstellung auf Sinne.- § 49. Der Doppelsinn von Urteil (Satz).- § 50. Die Erweiterung des Begriffes Sinn auf die gesamte positionale Sphäre und die Erweiterung der formalen Logik um eine formale Axiologie und Praktik.- § 51. Die pure Konsequenzlogik als reine Sinneslehre. Die Glie-derung in Konsequenzlogik und Wahrheitslogik gilt auch für die Mannigfaltigkeitslehre als oberste Stufe der Logik.- § 52. Eigentlich logische und außerlogische ”mathesis pura”. Die ”Mathematik der Mathematiker”.- § 53. Erläuterungen am Beispiel der Euklidischen Mannigf altigkeit.- § 54. Abschließende Feststellung des Verhältnisses zwischen formaler Logik und formaler Ontologie.- a) Die Fragestellung.- b) Der korrelative Doppelsinn der formalen Logik.- c) Die Idee der formalen Ontologie abzulösen von der Idee der Wissenschaftslehre.- II. Abschnitt Von Der Formalen Zur Transzendentalen Logik.- 1. Kapitel. Psychologismus und transzendentale Grundlegung der Logik.- § 55. Ob mit der Ausbildung der Logik als objektiv-formaler schon der Idee einer auch nur formalen Wissenschaftslehre genuggetan ist.- § 56. Der Vorwurf des Psychologismus gegen jede subjektiv gerichtete Betrachtung der logischen Gebilde.- § 57. Logischer Psychologismus und logischer Idealismus..- Die Beweggründe für diesen Psychologismus.- Die Idealität der logischen Gebilde als irreales Auftreten in der logisch-psychischen Sphäre.- § 58. Die Evidenz der idealen Gegenstände analog der der individuellen.- § 59. Allgemeines über Evidenz als Selbstgebung.- § 60. Die Grundgesetzlichkeit der Intentionalität und die universale Funktion der Evidenz.- § 61. Evidenz überhaupt in der Funktion aller, ob realen oder irrealen Gegenstände als synthetischer Einheiten..- § 62. Die Idealität aller Arten von Gegenständlichkeiten gegen-über dem konstituierenden Bewußtsein. Die positivistische Mißdeutung der Natur als eine Art Psychologismus.- § 63. Ursprünglich erzeugende Aktivität als die Selbstgebung der logischen Gebilde und der Sinn der Rede von ihrer Erzeugung.- § 64. Der Seinsvorzug der realen vor den irrealen Gegenständen.- § 65. Ein allgemeinerer Begriff von Psychologismus.- § 66. Psychologistischer und phänomenologischer Idealismus. Analytische und transzendentale Kritik der Erkenntnis..- § 67. Der Einwand des Psychologismus als Unverständnis der notwendigen logischen Funktion der transzendentalen Erkenntniskritik.- § 68. Vorblick auf die weiteren Aufgaben.- 2.Kapitel. Ausgangsfragen der transzendental-logischen Problematik: Die Grundbegriffsprobleme.- § 69. Die logischen Gebilde in gerader Evidenz gegeben. Die Aufgabe der reflektiven Thematisierung dieser Evidenz.- § 70. Der Sinn der geforderten Klärungen als konstitutiver Ursprungsforschung.- a) Verschiebung der intentionalen Abzielungen und Äquivokation.- b) Klärung der zu scheidenden Grundbegriffe der logischen Disziplinen als Enthüllung der verborgenen subjektiven Bildungsmethode und als Kritik derselben.- § 71. Grundlagenprobleme der Wissenschaften und konstitutive Ursprungsforschung. Die Logik zur Führung berufen..- 72. Die subjektiven Strukturen als ein dem objektiven korrelatives Apriori. Übergang zu einer neuen Stufe der Kritik.- 3.Kapitel. Die idealisierenden Voraussetzungen der Logik und ihre konstitutive Kritik.- § 73. Idealisierende Voraussetzungen der mathematischen Analytik als Themen konstitutiver Kritik. Die ideale Identität der Urteilsgebilde als konstitutives Problem.- § 74. Die Idealitäten des Undsoweiter, der konstruktiven Un-endlichkeiten und ihr subjektives Korrelat.- § 75. Das analytische Widerspruchsgesetz und seine subjective Wendung.- § 76. Übergang zur subjektiven Problematik der Wahrheitslogik.- § 77. Die im Satz vom Widerspruch und vom ausgeschlossenen Dritten enthaltenen idealisierenden Voraussetzungen.- § 78. Die Umwendung der Gesetze des ”modus ponensund tollens” in subjektive Evidenzgesetze.- § 79. Die Voraussetzungen der Wahrheit und Falschheit an sich und der Entscheidbarkeit aller Urteile.- § 80. Die Evidenz der Wahrheitsvoraussetzung und die Aufgabe ihrer Kritik.- § 81. Formulierung weiterer Probleme.- 4. Kapitel. Rückführung der Evidenzkritik der logischen Prinzipien auf die Evidenzkritik der Erfahrung.- § 82. Die Reduktion der Urteile auf letzte Urteile. Die kategorialen Urabwandlungen des Etwas und das Ursubstrat Individuum.- § 83. Parallele Reduktion der Wahrheiten. Rückbeziehung aller Wahrheiten auf eine Welt von Individuen.- § 84. Stufenfolge der Evidenzen; die an sich erste die der Erfahrung. Der prägnante Begriff der Erfahrung.- § 85. Die echten Aufgaben der sogenannten Urteilstheorie. Die Sinnesgenesis der Urteile als Leitfaden zur Aufsuchung der Stufenordnung der Evidenzen.- § 86. Die Evidenz der vorprädikativen Erfahrung als an sich erstes Thema der transzendentalen Urteilstheorie. Das Erfahrungsurteil als das Urteil des Ursprungs.- § 87. Übergang zu den höherstufigen Evidenzen. Die Frage nach der Relevanz der Kerne für die Evidenz der sachhaltigen und der formalen Allgemeinheiten.- § 88. Die implizierte Voraussetzung des analytischen Wider-spruchsgesetzes: jedes Urteil ist zur Deutlichkeitsevidenz zu bringen.- § 89. Die Möglichkeit der Deutlichkeitsevidenz.- a) Sinn als Urteil und als ”Urteilsinhalt”. Ideale Existenz des Urteils setzt ideale Existenz des Urteilsinhalts voraus.- b) Die ideale Existenz des Urteilsinhaltes ist an die Bedingungen der Einheit möglicher Erfahrung geknüpft.- § 90. Anwendung auf die Prinzipien der Wahrheitslogik: sie gelten nur für inhaltlich sinnvolle Urteile.- § 91. Überleitung zu neuen Fragen.- 5. Kapitel. Die subjektive Begründung der Logik als transzendental-philosophisches Problem.- § 92. Aufklärung des Sinnes der Positivität der objektiven Logik.- a) Die Bezogenheit der historischen Logik auf eine reale Welt.- b) Die naive Voraussetzung einer Welt reiht die Logik in die positiven Wissenschaften ein.- § 93. Das Ungenügen der Versuche der Erfahrungskritik seit Descartes.- a) Die naive Voraussetzung der Gültigkeit der objektiven Logik.- b) Das Verfehlen des transzendentalen Sinnes der Cartesianischen Reduktion auf das Ego.- c) Die Begründung der Logik führt in das universale Problem der transzendentalen Phänomenologie.- 6.Kapitel. Transzendentale Phänomenologie und intentionale Psychologie. Das Problem des transzendentalen Psychologismus.- § 94. Alles Seiende konstituiert in der Bewußtseinssubjektivität.- § 95. Notwendigkeit des Ausgangs von der jeeigenen Subjektivität.- § 96. Die transzendentale Problematik der Intersubjektivität und der intersubjektiven Welt.- a) Intersubjektivität und Welt der reinen Erfahrung.- b) Der Schein des transzendentalen Solipsismus.- c) Höherstufige Probleme der objektiven Welt.- d) Abschließende Betrachtung.- § 97. Die Methode der Enthüllung der Bewußtseinskonstitution in ihrer universalen philosophischen Bedeutung.- § 98. Die konstitutiven Untersuchungen als apriorische.- § 99. Psychologische und transzendentale Subjektivität. Das Problem des transzendentalen Psychologismus.- § 100. Historisch-kritische Bemerkungen zur Entwicklung der Transzendentalphilosophie und insbesondere zur transzendentalen Problematik der formalen Logik.- 7.Kapitel. Objektive Logik und Phänomenologie der Vernunft.- § 101. Die subjektive Grundlegung der Logik als transzendentale Phänomenologie der Vernunft.- § 102. Die Weltbezogenheit der überlieferten Logik und die Frage nach dem Charakter der ihre transzendentale Aufklärung selbst normierenden ”letzten” Logik.- § 103. Absolute Erkenntnisbegründung ist nur in der universalen Wissenschaft von der transzendentalen Subjektivität als dem einzigen absolut Seienden möglich.- § 104. Die transzendentale Phänomenologie als die Selbstauslegung der transzendentalen Subjektivität.- § 105. Vorbereitungen zum Abschluß der transzendentalen Kritik der Logik. Die üblichen Evidenztheorien mißleitet von der Voraussetzung absoluter Wahrheit.- § 106. Weiteres zur Kritik der Voraussetzung absoluter Wahrheit und der dogmatistischen Theorien der Evidenz.- § 107. Vorzeichnung einer transzendentalen Theorie der Evidenz als intentionaler Leistung.- a) Die Evidenz der äußeren (sinnlichen) Erfahrung.- b) Die Evidenz der ”inneren” Erfahrung.- c) Hyletische Daten und intentionale Funktionen. Die Evidenz der immanenten Zeitdaten.- d) Evidenz als apriorische Strukturform des Bewußtseins.- Schlußwort.- Beilage I Syntaktische Formen und syntaktische Stoffe, Kernformen und Kernstoffe.- § 1. Gliederung der prädikativen Urteile.- § 2. Die Sachbezüglichkeit in den Urteilen.- § 3. Reine Formen und Stoffe.- § 4. Niedere und höhere Formen. Ihre Sinnbeziehung aufeinander.- § 5. Die abgeschlossene Funktionseinheit der selbständigen Apophansis. Scheidung der ganzheitlichen Verbindungsformen in Kopulation und Konjunktion.- § 6. Übergang in die weiteste kategoriale Sphäre.- a) Universalität der unterschiedenen Verbindungsformen.- b) Erstreckung der mit der Gliederung zusammenhän-genden Unterscheidungen auf die gesamte kategoriale Sphäre.- c) Der erweiterte kategoriale Satzbegriff gegenüber dem der alten apophantischen Analytik.- § 7. Syntaktische Formen, syntaktische Stoffe, Syntaxe.- § 8. Syntagma und Glied. Selbständige Urteile als Syntagmen, desgleichen Urteile im erweiterten Sinn.- § 9. ”Urteilsinhalt” als syntaktischer Stoff des Urteils als Syntagma.- § 10. Stufen syntaktischer Formung.- § 11. Nicht-syntaktische Formen und Stoffe — innerhalb der reinen syntaktischen Stoffe aufgewiesen.- § 12. Das Kerngebilde mit Kernstoff und Kernform.- § 13. Die Bevorzugung der substantivischen Kategorie. Die Substantivierung.- § 14. Übergang zu den Komplikationen.- § 15. Der Begriff des ”Terminus” der traditionellen formalin Logik.- Beilage II Zur Phänomenologischen Konstitution des Urteils. Das ursprünglich-aktive Urteilen und seine sekundären Modifikationen.- § 1. Aktives als selbsterzeugendes Urteilen gegenüber seinen sekundären Modifikationen.- § 2. Aus der allgemeinen Theorie der Intentionalität.- a) Ursprüngliches Bewußtsein und intentionale Modifikation. Statische intentionale Auslegung. Auslegung der ”Meinung” und des Gemeinten ”selbst”. Die Mannigfaltigkeit möglicher Bewußtseinsweisen von Demselben.- b) Intentionale Auslegung der Genesis. Genetische sowie statische Ursprünglichkeit der erfahrenden Gegebenheitsweise. ”Urstiftung” der ”Apperzeption” für jede Gegenstandskategorie.- c) Die Zeitform der intentionalen Genesis und ihre Kon-stitution. Retentionale Abwandlung. Sedimentierung im Untergrund der Unabgehobenheit (Unbewußtsein).- § 3. Die nicht-originalen Gegebenheitsweisen des Urteils.- a) Die retentionale, als an sich erste Form ”sekundärer Sinnlichkeit”. Die lebendig sich wandelnde Konstitution eines vielgliedrigen Urteils.- b) Die passive Wiedererinnerung und deren konstitutive Leistung für das Urteil als bleibende Einheit.- c) Das Auftauchen als apperzeptiver Einfall ein Analogon des Einfalls der passiven Wiedererinnerung.- § 4. Die Wesensmöglichkeiten der Aktivierung der passive Gegebenheitsweisen.- § 5. Die Grundgestalten ursprünglich erzeugenden Urteilens und des Urteilens überhaupt.- § 6. Über das undeutliche sprachliche Urteilen und seine Funktion.- § 7. Vorzug der retentionalen und wiedererinnerungsmäßigen Verworrenheit gegenüber der apperzeptiven: sekundäre Evidenz in der Verworrenheit.- Beilage III Zur Idee einer ”Logik Bloßer Widerspruchslosigkeit” Oder ”Logik bloßer Konsequenz”.- § 1. Das Ziel der formalen Widerspruchslosigkeit und der formalen Konsequenz. Weitere und engere Fassung dieser Begriffe.- § 2. Rückbeziehung des systematischen und radikalen Aufbaus einer reinen Analytik auf die Lehre von den Syntaxen.- § 3. Die Charakteristik der analytischen Urteile als ”erkennt-niserläuternde” und als ”Tautologien”.- § 4. Bemerkungen über Tautologie im Sinne der Logistik von O. Becker. (Zu §§ 14–18 des Haupttextes.).- Ergänzende Texte.- Ergänzender Text I: Selbstanzeige des Verfassers.- Ergänzender Text II: Kennzeichnung der Formalen und Transzendentalen Logik im Philosophen-Lexikon.- Ergänzender Text III: Weg der Formalen und Transzendentalen Logik.- Ergänzender Text IV: Vorbereitende Betrachtungen zur Vorlesung über Transzendentale Logik.- I. Einleitung.- II. Das ”Denken” als Thema der Logik. Reden, Denken, Gedachtes.- III. Die Idealität des Sprachlichen.- IV. Das Denken ein Sinn konstituierendes Erlebnis.- V. Die sinnkonstituierenden Erlebnisse als Ichakte.- VI. Vordergrunderlebnisse und Hintergrunderlebnisse.- VII. Der Zusammenhang von Ausdrücken und Bedeuten als Einheit eines Ichaktes.- VIII. Thema, Interesse, Hinweisung.- IX. Rückgang vom theoretischen Logos auf das vortheoretische, sinngebende Bewußtseinsleben.- X. Wahrnehmung und Wahrnehmungssinn.- Ergänzender Text V: Das ideale Erkenntnissubjekt der formalen Logik und die formale Apriorität rein rationaler Gegenstände. Kontingent-Materiales und formales Apriori.- I. Das kontingente und das formal notwendige Apriori der Konstitution der Natur.- II. Das ideale Erkenntnissubjekt.- III. Versuche zu einer systematischen Einteilung der Gegenstände.- Ergänzender Text VI: Formale Logik und Erkenntnislehre 1925. Zur eventuellen Ergänzung oder Nachprüfung der ”formalen und transzendentalen Logik” von 1929.- I. Formale Logik als Logik der Formen bestimmender Sätze.- II. Reines Urteilen über Gegenstände und über Sinne.- III. Kategoriale Denkakte.- IV. Deutliches Urteil und analytischer Sinn.- V. Verschiedene Begriffe von Widersinn.- Ergänzender Text VII: Zur Kritik der formalen Logik und ihre Reform zu einer vollen universalen Ontologie.- I. Formale Ontologie als Problem.- II. Formale Analytik und formale Seinslogik.- III. Zu den Problemen: Verhältnis Sinn-Gegenstand, letzte Substrate, Apodiktizität.- Ergänzender Text VIII: Übergang von der Welt des praktischen Lebens und ihren okkasionellen Urteilen zur wissenschaftlichen Enthüllung ihrer Horizonte.- Ergänzender Text IX: Die protologische Funktion der transzendentalen Ästhetik.- Ergänzender Text X: Versuch, die Idee der transzendentalen Ästhetik zu umgrenzen.- Textkritischer Anhang.- Textkritische Anmerkungen.- Allgemeine Vorbemerkung.- Textkritische Anmerkungen zum Haupttext.- Vorbemerkung.- Textkritische Anmerkungen.- Textkritische Anmerkungen zu den Ergänzenden Texten.- Vorbemerkung.- Textkritische Anmerkungen.- Nachweis Der Originalseiten.- Namenregister.

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